Königin Letizia: Familie vor Gericht

Neuer Ärger für Königin Letizia: Gleich drei ihrer Verwandten werden des Betrugs verdächtigt

Seit hundert Tagen ist sie im Amt. Würde man ihr jetzt ein Zwischenzeugnis ausstellen – es wäre makellos: Aktuelle Umfragen belegen, dass die Spanier mit ihrer Königin Letizia, 42, hochzufrieden sind. Überhaupt sah es zuletzt so aus, als würde das Königshaus endlich aus den negativen Schlagzeilen herauskommen. Doch jetzt das: Ein Gericht in Asturien gab einer Privatklage statt, die all die gute Arbeit der jungen Königin zu zerstören droht. Letizias Vater, einer ihrer Tanten und ihrer Großmutter Menchu wird betrügerische Insolvenz vorgeworfen.

Spaniens Königspaar

Felipe und Letizia mit ihren Töchtern

13. Dezember 2019  Feliz Navidad! Für ihre diesjährige Weihnachtskarte hat sich die spanische Königsfamilie ein älteres Fotomotiv aus dem Oktober ausgesucht. Die vier Royal hatten im Herbst das "beste asturische Dorf" Asiegu besucht.
13. Dezember 2019  Auf der Rückseite haben König Felipe, Königin Letizia, Prinzessin Leonor und Prinzessin Sofia natürlich unterschrieben.
31. Oktober 2019  Prinzessin Leonor von Spanien feiert heute ihren 14. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich!
König Felipe, Königin Letizia und Prinzessin Sofia können auf Kronprinzessin Leonor stolz sein! Im Rahmen der Prinzessin-von-Asturien-Preise hält die junge Thronfolgerin am Abend des 18. Oktober eine beeindruckende Rede vor großem Publikum. Damit tritt die 13-Jährige in die Fußstapfen ihres Vaters, der im gleichen Alter im Jahr 1981 zum ersten Mal offiziell vor das Mikro trat. Die Prinzessin-von-Asturien-Preise werden jährlich in Oviedo, der nordspanischen Hauptstadt des Fürstentums Asturien, überreicht. Sie gelten als "spanische Version der Nobelpreise" und sind mit 50.000 Euro dotiert. 

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Der Hintergrund: Die drei hatten vor Jahren ein Dekorationsgeschäft angemietet, blieben der Vermieterin aber angeblich mehr als 20 000 Euro schuldig, mit Zinseszinsen mittlerweile fast 30 000 Euro. Um einer Pfändung zu entgehen, sollen sie Vermögen illegal verschoben haben. Im Gerichtsverfahren wurde nun eine Gefängnisstrafe zwischen sechs Monaten und zwei Jahren gefordert. Die Richterin verdonnerte die Angeklagten zunächst zu einer Sicherheitszahlung von rund 41 000 Euro, um eventuelle Forderungen zu begleichen, sollte die Klägerin Recht bekommen.

Wann mit einem Urteil zu rechnen ist, steht noch nicht fest. Klar ist aber: Nicht nur für Letizias Verwandte, auch für die Königin ist dieser Prozess eine Katastrophe. Seit Spanien in der großen Krise steckt, reagieren die Menschen empfindlich auf jede Form von Wirtschaftskriminalität. Daher auch ihre Wut auf König Felipes Schwester Cristina. Sie und ihr Ehemann Iñaki Urdangarin mussten sich wegen Korruptionverdachts vor dem Untersuchungsrichter verantworten. Am 23. Oktober entscheidet der Oberste Gerichtshof in Palma de Mallorca, ob sie angeklagt werden.

Cristina darf längst keine Termine mehr für das Königshaus wahrnehmen. Muss sich nun auch Letizia von Familienmitgliedern lossagen? Ihr Vater, ein Journalist, der sie bei der Trauung vor zehn Jahren zum Altar führte, und ihre Großmutter, eine beliebte Radiomoderatorin, waren immer ihre Vorbilder. Leichter würde ihr vielleicht der Bruch mit Tante Henar fallen: Die hatte kurz vor dem Thronwechsel im Juni für einen Skandal gesorgt, als sie via Twitter für die Abschaffung der Monarchie warb ...

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