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Königin Letizia Experten enthüllen: So ist sie als Mutter wirklich

Prinzessin Leonor, Königin Letizia und Prinzessin Sofia
Prinzessin Leonor, Königin Letizia und Prinzessin Sofia
© Dana Press
Journalistin, TV-Moderatorin, Ex-Frau, Ehefrau, Schwiegertochter und Königin: In ihren nur 47 Lebensjahren hatte Letizia von Spanien schon viele Rollen inne - beruflich wie privat. Die für sie wichtigste spielt sie vermutlich seit der Geburt ihrer beiden Töchter. Doch wie ist Spaniens Königin eigentlich als Mutter? Dazu meldeten sich jetzt drei Experten zu Wort.

Nur ein Jahr nach ihrer Hochzeit mit Felipe von Spanien, 52, stellte sich Königin Letizias, 47, Leben ein weiteres Mal auf den Kopf: Am 31. Oktober 2005 wurde sie Mutter der kleinen Leonor, 2007 kam Töchterchen Sofia zur Welt. Seither hat Spaniens Königin schon oft bewiesen, dass sie für ihre Kinder lebt und alles tun würde, um diese zu beschützen - auch wenn ihr das gelegentlich Kritik einbringt.

Wie ist Königin Letizia als Mutter? Das plaudern die Experten aus

Anlässlich des Muttertags, der in Spanien in diesem Jahr am 3. Mai stattfand, erkundigte sich die Publikation "Vanitatis" bei drei Experten nach deren Einschätzung zu sowohl Letizias Verhalten als Mutter als auch ihrem Verhältnis zu ihren beiden Töchtern. Der spanische Journalist und Letizia-Kritiker Jaime Peñafiel hält mit seiner Meinung nicht hinterm Berg. 

Kritik gegen Königin Letizia

"Letizia ist eine übermäßig kontrollierende Mutter - ich sage nicht manipulativ, denn das ist ein sehr abwertendes Wort. Ich bin der Meinung, dass den Mädchen erlaubt werden sollte, als die Kinder aufzuwachsen, die sie ja auch sind. Wenn wir über Leonor als zukünftige Königin sprechen, dann werden wir abwarten müssen, was die Zukunft bringt", wiegelt der Königshaus-Experte ab. Die spanische Presse verehre die Mädchen, dabei sollten diese seiner Meinung nach zur gleichen Natürlichkeit erzogen werden wie auch der Nachwuchs in anderen europäischer Königshäuser.

Prinzessin Sofia und Prinzessin Leonor

Und da sieht Peñafiel das Problem: "Die Lesung (Leonors und Sofias, Anm. der Red.) von "Don Quijote" trug die Handschrift ihrer Mutter. Es schien alles sehr gezwungen. Ich bin sicher, sie haben es zwanzig Mal geprobt, dabei wäre es in Ordnung gewesen, wenn sie Fehler gemacht hätten, das wäre normal gewesen. Doch es war alles so forciert", findet er erneut.

"Bis dahin liegt noch ein weiter Weg vor ihnen"

Jedoch lenkt der Royal-Kenner ein: "Ich bezweifle natürlich nicht, dass sie eine gute Mutter ist. Doch ich glaube, dass sie in Zukunft eine Königinmutter sein möchte, was eine sehr wichtige Rolle innerhalb einer Monarchie ist. Ob sie Erfolg haben wird oder nicht, das werden wir sehen, denn bis dahin liegt noch ein weiter Weg vor ihnen - Felipe ist noch sehr jung, und die Zeiten ändern sich", meint der Journalist vorsichtig und verweist auf den Unterschied zum Erziehungsstil von Felipes Mutter, der ehemaligen Königin Sofia:

"Es ist wie der Versuch, Eifersucht unter den Schwestern zu vermeiden"

"Königin Sofia hat Felipe auf eine ganz andere Weise erzogen. Die Situation war ganz anders: Warum muss Leonor immer zusammen mit ihrer Schwester auftreten, als ob diese ihr Schatten wäre? Felipe erschien immer allein. Es ist wie der Versuch, Eifersucht unter den Schwestern zu vermeiden, aber ich finde, dass alles ungezwungener vor sich gehen sollte. Sie haben sich in kitschige kleine Mädchen verwandelt", legt Peñafiel nach.

Seltene Familien-Einblicke: Letizia hat immer ein Auge auf Prinzessin Sofia

"Vanitatis" sprach auch mit dem Fotografen Jose Gegúndez, der Letizia fast täglich zu ihren Terminen folgt und dem zufolge man während der Familienauftritte deutlich sehen kann, wie gut sich Mutter und Töchter verstehen: "Ich sehe eine Beziehung des totalen Schutzes", schwärmt der Fotograf. "Insbesondere mit Prinzessin Sofia. Sie möchte nicht, dass diese sich benachteiligt oder als Nebendarstellerin fühlt und hat immer ein Auge auf sie."

Prinzessin Leonor + König Felipe: eine besondere Beziehung

Auch über das besondere Verhältnis der Thronfolgerin zu ihrem Vater hat Gegúndez nur Gutes zu berichten: "Die Beziehung zwischen Felipe und Leonor ist etwas ganz Besonderes; die Prinzessin empfindet Bewunderung für ihren Vater, und das spiegelt sich auch in den Fotos wider. Sofia steht zwar etwas im Hintergrund, da sie nicht die Thronfolgerin ist, aber sie kann sich immer von ihrer Mutter beschützt fühlen, die stets darauf achtet, dass ihre Zweitgeborene nicht zurück bleibt", weiß Gegúndez zu berichten und fügt hinzu, dass es gerade die Königin sei, "die ihre Töchter immer dazu ermutigt, zu reden und aus sich herauszugehen, zum Beispiel in den Restaurants von Palma de Mallorca".

Das sagt die Körpersprache über die spanische Königsfamilie

Dann kommt Cristian Salomoni zu Wort. Der Experte für nonverbale Kommunikation hat mehrere Videos analysiert, um sich ein Bild von der Beziehung Letizias zu ihren Töchtern machen zu können: "Kommunikation ist wesentlich für die emotionale Entwicklung unserer Kinder, und die nonverbale Kommunikation nimmt über den Inhalt des Gesagten hinaus eine grundlegende Bedeutung an", resümiert der Professor. "Wir sehen dies bei Letizia, die immer darauf bedacht ist, sich auf diese Weise um ihre Töchter zu kümmern". Für ihn seien besonders die ständigen Blicke, die sie ihren Töchter zuwirft, ein Zeichen dafür, dass Letizia sich stets um ihre Töchter und deren Wohlbefinden sorgt:

"Es sind besorgte, vertrauliche, nachhaltige und aufmerksame Blicke. Dadurch kann sie nicht nur jederzeit wissen, wie es ihren Töchtern geht, sondern bekommt auch mit, wenn diese etwas von ihr wollen oder sie brauchen - wenn sie Fragen haben oder ihr etwas Interessantes zeigen möchten."

Ein Detail, das Salomoni hervorhebt, ist, dass "Letizia sich auf Augenhöhe mit ihren Töchtern begibt". Dem Experten fiel in der Vergangenheit auf: "Ihre Gesten sind durchgehend von Zuneigung und Liebe geprägt. Oft sollen sie die Mädchen daran erinnern, wie sie sich laut höfischem Protokoll in der Öffentlichkeit zu verhalten haben." Die Gesten seien jedoch stets mit etwas Positivem wie einem komplizenhaften Augenzwinkern oder einem liebevollen Lächeln verbunden. Auch der häufige Körperkontakt entging Salomoni nicht: "Streicheleinheiten, Küsse, Umarmungen - Zeichen einer Liebe, die ihresgleichen sucht."

Verwendete Quellen: DANA Press

lsc / DANA Press Gala


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