König Juan Carlos: Kritik nach Unfall

Spaniens König Juan Carlos sieht sich nach seinem Sturz bei einer Elefantenjagd in Botswana heftiger Kritik ausgesetzt. Seine Familie, darunter auch Prinz Felipe und Prinzessin Letizia samt Kindern, besuchte ihn derweil am Krankenbett

Ärger für den spanischen König Juan Carlos: Der 74-Jährige musste sich am vergangenen Samstag (14. April) in Madrid einer Hüftoperation unterziehen. Wie das spanische Königshaus mitteilte, wurde ihm in die rechte Hüfte eine Prothese eingesetzt, nachdem der Adelsvertreter bei einem Privataufenthalt im afrikanischen Botswana gestürzt war. Er könne jedoch bereits wieder an Krücken gehen.

Doch damit nicht genug: Nun wurden auch kritische Stimmen laut, die den Grund für Juan Carlos' Sturz verurteilen - schließlich ist der König bei der Elefantenjagd verunglückt. Während vereinzelt das Töten von Elefanten generell verurteilt wird, empört sich die spanische Presse hauptsächlich wegen der hohen Kosten, die der Privatausflug verursacht hat.

Spaniens Königspaar

Felipe und Letizia mit ihren Töchtern

18. Juli 2020  Königlicher Kinobesuchs: Letizia und Felipe von Spanien gönnen sich einen gemeinsamen, cineastischen Abend in Madrid. Ganz privat ist der Besuch des Kinos aber dann doch nicht, die Royals wollen damit die angeschlagene Filmindustrie unterstützen.
Prinzessin Leonor, König Felipe, Königin Letizia, Prinzessin Sofía
26. Juni 2020  Videokonferenz mit der ganzen Familie: König Felipe, Königin Letizia und ihre beiden Töchter Leonor und Sofía chatten fröhlich mit den diesjährigen Preisträgern der Prinzessin-von-Girona-Stiftung. 
Die sympathische Prinzessin Leonor zeigt einmal mehr, wie gut sie sich in ihre Rolle als Thronfolgerin schon eingefunden hat.

174

Prinzessin Letizia und Prinz Felipe besuchen gemeinsam mit ihren Kindern Leonor und Sofia König Juan Carlos in der "San Jose"-Klinik in Madrid.

Zirka 44.000 Euro kostet laut der spanischen Tageszeitung "El Pais" ein Jagdaufenthalt in Botswana inklusive Abschuss eines Elefanten. Das teure Hobby gibt in den wirtschaftlich schweren Zeiten, die Spanien gerade durchläuft, ein schlechtes Vorbild ab, heißt es.

Das Aufsehen um den Unfall des Königs ist ein weiterer Tiefpunkt für die spanische Königsfamilie. Erst am Ostermontag (9. April) schoss sich der älteste Enkel des Königs, Felipe Juan Froilán, 13, versehentlich in den Fuß. Er wird nun ebenfalls in einem Krankenhaus in Madrid behandelt.

Am Sonntag (15. April) zeigte das Kronprinzenpaar Prinz Felipe und Prinzessin Letizia ihre Unterstützung für König Juan Carlos und besuchte ihn in einer Klinik in Madrid. Auch ihre Töchter Leonor und Sofia waren mit dabei.

sst

Themen

Erfahren Sie mehr:

Palastgeflüster: Das machen die Royals