Prinzessin Ayako: Sie hat sich verlobt

Die nächste royale Hochzeit steht an: Japans Prinzessin Ayako von Takamado wird im Herbst heiraten

Prinzessin Ayako

Nicht nur die Briten dürfen sich im Oktober über eine königliche Hochzeit freuen, auch in Japan sagt eine Prinzessin "Ja". Prinzessin Ayako, 27, die jüngste Tochter von Prinz Norihito und Prinzessin Hisako, hat sich mit Geschäftsmann Kei Moriya, 32, verlobt. Das gab das kaiserliche Hofamt am Dienstag bekannt. 

Prinzessin Ayako + Kei Moriya: Liebe auf den ersten Blick

Das Paar habe sich demnach erst im Dezember 2017 kennengelernt. Offenbar funkte es sofort zwischen den beiden: Im April lernten Moriyas Eltern die Familie der Prinzessin kennen, die dem Paar sogleich seinen Segen gab. 

Prinz Casimir + Alana Bunte

Tränen bei der Märchenhochzeit

Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein, Alana zu Sayn-Wittgenstein
Überglücklich: Casimir und Alana zu Sayn-Wittgenstein posieren als frischvermähltes Ehepaar für die Fotografen. Wie romantisch die Märchenhochzeit war, zeigen wir im Video.
©Gala

Die Mutter der Prinzessin freue sich über die Verlobung und auch das Kaiserspaar sei bereits informiert worden, schreibt der japanische TV-Sender NHK. Die offizielle Verlobungsfeier wird am 12. August stattfinden. Geheiratet wird am 29. Oktober beim Meiji-jingu Schrein in Tokio.

Prinzessin Ayako wurde am 15. September 1990 als jüngste Tochter von Prinz Takamado († 47), einem Cousin von Kaiser Akihito, und seiner Ehefrau Hisako Tottori, besser bekannt als Prinzessin Takamado, geboren. Die 27-Jährige schloss 2016 ihr Studium an der Josai International University ab und arbeitet in der Forschung an der Faculty of Social Work Studies der gleichen Universität. Ihr Verlobter Kei Moriya arbeitet für die Schifffahrtsgesellschaft Nippon Yusen Kabushiki Kaisha. 

Brautmode

Royale Hochzeitskleider

Am Valentinstag 1981 gaben sich Großherzog Henri von Luxemburg und Exil-Kubanerin Maria Teresa Mestre das Ja-Wort. Damals erhitzte diese Verbindung die Gemüter im Großherzogtum. Heutzutage wäre nicht ihre Herkunft, sondern die Wahl ihres Hochzeitskleides besonders für Tierschützer und Pelzgegner ein echter Aufreger. Das langärmelige Glockenrock-Kleid ist nämlich mit Hermelin-Fell gesäumt, und das würde sich vier Jahrzehnte später sicher keine royale Braut mehr erlauben. Strahlend schön sah Großherzogin Maria-Theresia dennoch aus.
Adelshochzeit in Paris: Bräutigam Jean-Christophe, Prinz Napoléon, aktueller Chef des ehemaligen Herrscherhauses Bonaparte in Frankreich, wird von seiner Mutter Prinzessin Béatrice von Bourbon-Sizilien in den Pariser Invalidendom begleitet, in dem sich das Grabmal von Napoléon I. befindet.  Sein Look: klassisch im Hochzeitsfrack.
Und da ist die Braut: Die österreichische Gräfin Olympia von Arco-Zinneberg, begleitet von ihrem Vater Graf Riprand, hat sich mit floraler Ornamentspitze für einen ungewöhnlichen Brautlook mit Bolero-Cape entschieden. 
Standesgemäß trägt Gräfin Olympia eine funkelnde Tiara mit passenden Ohrringen, der Brautstrauß nur aus Maiglöckchen ist hingegen recht zurückhaltend.

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