Iñaki Urdangarin : Vorerst bleibt er auf freiem Fuß

Iñaki Urdangarin kann aufatmen: Vorerst muss der Ehemann von Prinzessin Cristina von Spanien nicht ins Gefängnis

Diesmal erschien Iñaki Urdangarin, Ehemann von Prinzessin Cristina, persönlich vor Gericht in Palma de Mallorca. Am Donnerstag (23. Februar) ging es schließlich um die Frage, ob er seine Gefängnisstrafe von sechs Jahren aus dem Noos-Prozess sofort antreten muss.

Iñaki Urdangarin kommt persönlich

Abgemagert, sehr ernst und mit einem Rucksack, stieg König Felipes Schwager vor dem Gericht aus dem Auto, ohne gegenüber den wartenden Journalisten eine Äußerung zu machen. Begleitet von seinem Rechtsanwalt Mario Pascual Vives betrat er das Landgericht von Palma de Mallorca, wo die sogenannten "vorsorglichen Maßnahmen" erörtert werden sollten.

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Hohe Kautionsforderung

Eine halbe Stunde später aber war klar: Vorerst bleibt der Ehemann der spanischen Infantin auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft hatte 200 000 Euro als Kaution wegen Fluchtgefahr gefordert.

Dagegen hatte Mario Pascual Vives Einspruch eingelegt und argumentiert, sein Klient hätte kein Geld, um diese Kautionssumme zu zahlen. Er wäre sogar mit einer Lowcost-Fluglinie angereist und würde kooperieren. Daher bestünde gar keine Fluchtgefahr.

Iñaki Urdangarin muss ins Gefängnis

Was wird aus Cristina und den Kindern?

Prinzessin Cristina + Iñaki Urdangarin

Auflagen für die vorläufige Freiheit

Iñaki Urdangarin behält auch seinen Reisepass  und kann also direkt zurück in die Schweiz, wo er mit Prinzessin Cristina und den Kindern lebt, reisen. 

"El Pais" berichtet allerdings, es gebe einige Auflagen: So müsse sich der ehemalige Handballer jede Reise außerhalb der EU genehmigen lassen und sich Anfang des Monats bei der lokalen Autorität in Genf melden. Und zwar solange, bis das Berufungsverfahren abgeschlossen ist.

Die Entscheidung, wann König Juan Carlos Schwiegersohn nun seine Haftstrafe antreten muss, wird nun das Oberste Gericht entscheiden.

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