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Infantin Cristina + Iñaki Urdangarin Sohn Juan Valentín äußert sich erstmals zur Trennung

Infanta Cristina und Iñaki Urdangarin
Infanta Cristina und Iñaki Urdangarin
© Dana Press
Nach pikanten Aufnahmen gaben Iñaki Urdangarin und Infantin Cristina de Borbón Ende Januar 2022 ihre Trennung bekannt. Nun spricht Sohn Juan Valentín zum ersten Mal in der Öffentlichkeit darüber.

Das Jahr 2022 begann für König Felipes, 54, Schwager Iñaki Urdangarin, 54, und dessen baldiger Ex-Ehefrau Infantin Cristina de Borbón, 56, mit explosiven Schlagzeilen: Kurz nachdem pikante Fotos von Iñaki mit einer unbekannten Blonden aufgetaucht waren, gaben die vierfachen Eltern am 24. Januar offiziell ihre Trennung bekannt. Jetzt, drei Wochen später, äußert sich ihr ältestes Kind, Sohn Juan Valentín Urdangarin de Borbón, 22, erstmals zu den traurigen Neuigkeiten.

Iñaki Urdangarin und Infantin Cristina de Borbón: Sohn Juan Valentín versucht Antworten zu finden

"Im gegenseitigen Einvernehmen haben wir beschlossen, unsere eheliche Beziehung zu unterbrechen. Die Verbindlichkeit für unsere Kinder ist nach wie vor ungebrochen", hieß es unter anderem in einem gemeinsamen Statement an die spanische Presseagentur "EFE". Übersetzt bedeutet das so viel wie: Der ehemalige olympische Handballspieler und Felipes Schwester wollen weiterhin beide voll und ganz für ihre vier Kinder Juan Valentín, Pablo Nicolás, 21, Miguel, 19 und Irene, 16, da sein.

Dennoch ist das sechsköpfige Familienband, das bereits in den letzten Jahren viel beansprucht wurde, gerissen. Die eigenen Eltern sind nach gut 25 Jahren Ehe kein Paar mehr. Was macht das mit den Kindern, die teilweise noch im Teenager-Alter sind? Juan Valentín versucht darauf am vergangenen Freitag, 11. Februar, gegenüber der Presse Antworten zu finden.

"Alles ist in Ordnung"

Eigentlich wollte der 22-jährige Neffe von König Felipe sich lediglich mit einem Freund das Handballspiel seines jüngeren Bruders Pablo Nicolás anschauen. Dieser steht seit Oktober 2021 als Profi bei FC Barcelona unter Vertrag. Als er laut HOLA! jedoch beim Veranstaltungsort angekommen sei, wurde er von den Medien in Beschlag genommen – und sprach erstmals über die neue Familiensituation. Laut der spanischen Zeitschrift Semana sei Juan Valentín zwar überrascht von den Fragen eines Reporters gewesen, antwortete aber freundlich und meint: "Ich bin hier, um das Spiel zu genießen. Vielen Dank."

Juan Valentín Urdangarin de Borbón
Juan Valentín Urdangarin de Borbón
© Dana Press

Auf die Frage, wie es seiner Familie nach dem Bekanntwerden der Beziehung zwischen seinem Vater und seiner Arbeitskollegin Ainhoa Armentia gehe, habe er kurz und knapp geantwortet: "Alles ist in Ordnung." Juan Valentín versicherte den Medien auch, dass es seinem Großvater König Juan Carlos gut gehen würde und freue sich laut der spanischen Nachrichtenagentur Europa Press über den sportlichen Erfolg seines Bruders.

Trotz Gefängnis und neuer Frau: keine bösen Worte über Vater Iñaki

Was auffällt: Der 22-Jährige verliert keine bösen Worte über seinen Vater Iñaki, was aber wenig verwunderlich ist. Immer wieder wurde in der Vergangenheit unter anderem von Freunden der Familie betont, dass dieser ein gutes Verhältnis zu seinen Kindern haben würde – trotz der sogenannten "Nóos-Affäre".

2011 wurde öffentlich, dass Felipes Schwager Spendengelder für die Wohltätigkeitsorganisation Nóos in Millionenhöhe veruntreut habe. Er durfte daraufhin nicht mehr an offiziellen Aktivitäten teilnehmen und Cristina war deshalb auch nicht bei der Krönung ihres Bruders Felipe 2014 anwesend. 2018 wurde der ehemalige Handballer schließlich wegen unter anderem Veruntreuung von Steuergeldern zu einer Gefängnisstrafe von fünf Jahren und zehn Monaten verurteilt. Infantin Cristina gab viel für ihren Ehemann auf, sogar ihren Herzoginnentitel. Geholfen hat es nichts, doch ihrer Kinder stehen weiterhin hinter beiden Elternteilen.

Hat der Korruptionsfall die Familie enger zusammengebracht?

Der Korruptionsfall soll die Familie damals angeblich noch enger zusammengeführt haben. 2013, nachdem sie von Barcelona nach Genf gezogen waren, habe Iñaki, der zu diesem Zeitpunkt keine Arbeit hatte, viel im Haushalt gemacht, war für seine Kinder da. Die Kinder hätten laut der spanischen Zeitung Vanitatis gesehen, wie ihre Eltern gelitten haben, und ihnen die Zuneigung gegeben, die sie brauchten.

Eine anonyme Quelle behauptete zudem gegenüber Vanitatis, dass der 54-Jährige seine Kinder "zum Lachen" bringe und ihnen "viel beigebracht" hätte. Nicht umsonst würde Sohn Pablo Nicolás nach seinem Vater streben und nun ebenfalls Handballprofi werden. Als Iñaki im Juni 2018 ins Gefängnis in Spanien kam, soll Juan Valentín sogar extra nach Madrid gezogen sein, um in seiner Nähe zu sein. Ob das stimmt, wissen wohl nur die Urdangarins selbst.

Verwendete Quellen: hola.com, semana.com, europapress.es, vanitatis.elconfidencial.com

jse Gala


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