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Holländische Königsfamilie Lächeln am Ort der Trauer

Die niederländische Königsfamilie in Lech.
Die niederländische Königsfamilie in Lech.
© Dana Press
Auch in diesem Jahr ist die holländische Königsfamilie wieder in den Skiort Lech gefahren - mit dabei Prinzessin Mabel, die Witwe des dort verunglückten Prinzen Friso

Dass die niederländische Königsfamilie zum Winterurlaub in den österreichischen Skiort Lech fährt, hat seit über 50 Jahren Tradition. Daran änderte auch der tragische Lawinenunfall von Prinz Friso vor genau zwei Jahren, am 17. Februar 2012, nichts. Damals hatte der Sohn von Ex-Königin Beatrix zunächst über ein Jahr lang im Koma gelegen, bevor er im August 2013 im Alter von nur 44 Jahren verstarb.

Prinzessin Mabel von Oranien, Prinz Frisos Witwe, muss nach dem viel zu frühen Tod ihres Ehemannes seither stark für drei sein: für sich selbst und die gemeinsamen Töchter Luana, acht, und Zaria, sieben. Bereits im vergangenen Jahr, als Prinz Friso noch im Koma lag, soll die Prinzessin mit ihren beiden Töchtern mit in den traditionellen Winterurlaub gereist sein, hatte sich für den offiziellen Fototermin jedoch entschuldigen lassen. In diesem Jahr sind die drei aber auch vor der Kamera wieder mit dabei und lächeln tapfer im Kreise ihrer Familie.

König Willem-Alexander, Königin Máxima und ihre Töchter Amalia, zehn, Alexia, acht, und Ariane, sechs, in Lech.
König Willem-Alexander, Königin Máxima und ihre Töchter Amalia, zehn, Alexia, acht, und Ariane, sechs, in Lech.
© Dana Press

Für König Willem-Alexander und Königin Máxima ist das diesjährige Fotoshooting im Winterurlaub zudem das erste als offizielles Königspaar. Im April 2013 hatte Königin Beatrix zugunsten ihres ältesten Sohnes abgedankt. Gemeinsam mit ihren Töchtern Amalia, zehn, Alexia, acht, und Ariane, sechs, posierten Willem-Alexander und Máxima unter der Sonne des Vorarlbergs im Schnee.

Seit 1959 verbringt die niederländische Königsfamilie ihren Winterurlaub im eleganten Hotel "Post" in Lech. Dass sie trotz des tragischen Unfalls von Prinz Friso dem Skiort weiterhin die Treue halten, freut unter anderem auch den Bürgermeister der Gemeinde, Ludwig Muxel: "Wir freuen uns, wenn sie wieder da sind", wurde er vor einigen Tagen unter anderem von der "Tiroler Tageszeitung" zitiert.

avo Gala


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