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Herzogin Meghan Wussten die Royals von der Fehlgeburt?

Herzogin Meghan
© Getty Images
Meghan hat in einem Artikel von ihrer Fehlgeburt berichtet. Queen Elizabeth und andere Familienmitglieder sollen davon unterrichtet gewesen sein.

In einem emotionalen Beitrag für die "New York Times" hat Herzogin Meghan, 39, enthüllt, dass sie im Juli eine Fehlgeburt erlitten hat. Sie habe einen schlimmen Krampf gespürt und sich mit ihrem Sohn Archie Mountbatten-Windsor, 1, im Arm auf den Boden fallen lassen. "Als ich mein erstgeborenes Kind umklammerte, wusste ich, dass ich mein zweites verlieren würde", schreibt Meghan. In welcher Schwangerschaftswoche sich Prinz Harrys Frau befand, geht aus dem Text nicht hervor.

Unterstützung von den anderen Royals für Prinz Harry und Herzogin Meghan

Das britische Königshaus soll Medienberichten zufolge von der Fehlgeburt gewusst haben. Mitarbeiter waren angeblich auch vorab über den Artikel in der "New York Times" informiert worden. Auf Anfrage von "Daily Mail" wollte der Palast keine Stellungnahme abgeben.

Royal-Expertin Katie Nicholl sagte der Zeitung, dass die königliche Familie Harry und Meghan nach der Fehlgeburt sehr unterstützt hätte. "Sie wussten darüber Bescheid, was passiert war. Harry war den ganzen Sommer über in ständigem Kontakt mit ihnen und sie wussten, was sie durchmachten. Nach meiner Einschätzung wurden sie in dieser Zeit von der königlichen Familie unterstützt."

Die privaten Details, die Herzogin Meghan in dem Artikel mit der Öffentlichkeit geteilt hat, stehen allerdings in Widerspruch zur üblichen Politik hochrangiger Mitglieder der Königsfamilie, die fast nichts über ihr persönliches Leben preisgeben. Meghan hatte aber einen guten Grund, sich zu öffnen. Welchen, lesen Sie hier. 

Zara Tindall und Gräfin Sophie erlitten ebenfalls eine Fehlgeburt

Zuvor hatte Zara Tindall, 39, eine Enkelin der Königin, über ihre Fehlgeburten gesprochen - als erstes Mitglied der königlichen Familie. Sie verriet 2018 in einem Interview mit der "Sunday Times", dass sie nach der Geburt ihrer ältesten Tochter Mia, 6, zwei Babys verloren hatte, bevor sie mit der inzwischen zweijährigen Tochter Lena schwanger wurde. Auch Prinz Edwards, 56, Frau Gräfin Sophie von Wessex, 55, verlor 2001 ein Baby.

Reaktionen auf Meghans Artikel

In den sozialen Medien wird Herzogin Meghan unterdessen für ihren "New York Times"-Artikel gefeiert, "mutig" und "brillant" sei der Beitrag, heißt es. Andere User merkten an, ihr Beitrag könne helfen, das Tabu, das beim Thema Fehlgeburten herrsche, zu brechen und dafür sorgen, dass Frauen nicht weiter im Stillen leiden.

Harrys Onkel Charles Spencer, 56, sprach seinem Neffen und Meghan während eines Auftritts in der Show "Lorraine" sein Mitgefühl aus: "Ich kann mir nicht vorstellen, wie qualvoll es ist, wenn ein Paar auf diese Weise ein Kind verliert. Es ist sehr, sehr traurig. Und natürlich stimme ich Ihnen voll und ganz zu, alle Gedanken sind heute bei ihnen."

Verwendete Quellen: "New York Times", "Daily Mail"

SpotOnNews


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