Henri + Maria Teresa von Luxemburg: In ihrem Schloss wohnt ein Pokémon - alle wollen es fangen

Der Hype um das Handyspiel "Pokémon Go" hat auch Luxemburg erreicht. Diejenigen, die mit ihrem Smartphone auf die Suche nach versteckten Pokemons gehen, sorgten nachts auch schon bei Schloss Colmar-Berg für Aufregung

Großherzog Henri von Luxemburg, Großherzogin Maria Teresa

"Pokémon Go", das Spiel für Mobilgeräte, mithilfe dessen man in einer echten Umgebung herumläuft, um virtuelle Monster einzusammeln, ist der Hype der vergangenen Tage. An den ungewöhnlichsten Orten wimmelt es plötzlich von großen und kleinen Monsterjägern. Wie beliebt das Spiel ist, bekamen nun auch die luxemburgischen Royals - oder eher: deren Sicherheitsleute - zu spüren.

Jugendliche versammelten sich in der Nacht

Schloss Berg in Colmar-Berg. Luxemburg - Wohnsitz des luxemburgischen Großherzogspaares Maria Teresa und Henri von Luxemburg

Als fünf Jugendliche sich am Wochenende nächtens immer wieder vor dem Eingang des Schlosses in Colmar-Berg - der privaten Residenz der großherzoglichen Familie von Luxemburg - aufhielten, fragten die Sicherheitsbeamten sie schließlich, was sie eigentlich dort genau zu suchen hätten. Es stellte sich heraus: Sie suchten ein Pokémon-Monster.

Wenige Meter hinter dem Eingang soll ein verstecktes Pokémon auf seine Jäger warten. Die Jugendlichen konnten es aber gerade nicht fangen ... Pech für die fünf, sie wurden trotzdem nicht hereingelassen. Wer kann das Pokemon nun fangen?

Die Polizei warnte nun, dass es nicht erlaubt sei, unbefugt ein Privatgrundstück zu betreten, auch nicht, wenn man "Pokémon Go" spielt. Das begehrte Monster kann daher wohl nur von Mitgliedern der großherzoglichen Familie oder Mitarbeiter des Schlosses gefangen werden - sollten sie auch "Pokémon Go" spielen, die Chancen stehen bei der allgemeinen Begeisterung für das Spiel ja nicht schlecht.

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Was ist Pokemon Go?

Mit GPS-Unterstützung laufen die Spieler von "Pokémon Go"durch ihre Umgebung, ihre Avatare - also Spielcharaktere - bewegen sich dabei nur, wenn sie selber auch in Bewegung sind. Wahrzeichen und auffällige Gebäude aus der realen Welt helfen, ins Spiel übernommen, eine realitätsnahe künstliche Spielumgebung zu erschaffen. Die mit einem Pokéball abgeworfenen und dann eingesammelten Spiel-Monster kann man in Spielarenen gegen die Monster anderer Mitspieler antreten lassen. Pokéstops und Arenen sollen sich angeblich in der ganzen Welt verteilen.

Das Spiel wurde am 6. Juli 2016 über den Google Play Store und im App Store von Apple veröffentlicht. Seit dem 13. Juli ist die Pokémon-App in Deutschland verfügbar. Wenn die Server funktionieren, spielen bereits Millionen das niedliche Monster-Spiel.

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