Grimaldis + Monaco: Trauer beim Rosenball

Aufgrund des Todes von Prinzessin Antoinette nahmen Fürst Albert und seine Geschwister nicht am jährlichen "Rosenball" teil. Dafür hielt die jüngere Generation die Stellung beim Traditionsevent, Prinzessin Carolines Kinder vertraten die Familie

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Einen Tag vor dem alljährlichen "Rosenball" erreichte das Fürstentum von Monaco eine traurige Nachricht: Fürst Alberts Tante, Prinzessin Antoinette, ist am Freitag (18. März) nach langer Krankheit im Alter von 90 Jahren verstorben. Das bestätigte eine Sprecherin des Fürstentums laut Agenturmeldungen.

Da eine Absage des traditionellen "Rosenballs" zeitlich zu knapp und finanziell verlustreich gewesen wäre, fand der alljährliche Spendenabend für die High Society trotz des Todesfalles statt. Anstatt der gesamten Familie rund um Fürst Albert, seine verlobte Charlene Wittstock und seine Schwestern Caroline und Stéphanie wurde die Fürstenfamilie lediglich von Carolines drei Kindern vertreten.

Nur kurz und trauerbedingt in Schwarz gekleidet mischten sich Pierre, 23, Charlotte, 24, und Andrea Casiraghi, 26, unter die Gäste. Laut des regionalen Nachrichtenportals "Monaco.Maville.com" hielt Andrea eine bewegende Begrüßungsrede, in der er sich bei den Gästen für ihr Erscheinen und ihr Mitgefühl bedankte. Prinzessin Antoinette hätte nicht gewollt, dass der Ball ihretwegen ausfiele, sagte der 26-Jährige.

Prinzessin Antoinette war im Fürstentum durch ihr großes Engagement unter anderem für den Tierschutzverband sehr beliebt. Die dreifache Mutter und sechsfache Oma war drei Mal verheiratet. Ihr letzter Mann, der britische Tänzer John Gilpin, starb 1983 nur sechs Wochen nach der Hochzeit.

lbr

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