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Fürstin Charlène Patchwork in Monaco


Kaum ist Fürstin Charlène schwanger, da stellt die Mutter von Alberts unehelichem Sohn plötzlich Ansprüche. Der Fürst gerät unter Druck ...

Monaco ist nicht Norwegen. Und Charlène ist nicht Mette-Marit. Während in Europas nördlichstem Königreich eine fröhliche Patchworkfamilie im Palast lebt, zu der ganz selbstverständlich auch Mettes unehelicher Sohn Marius, 17, gehört, ist so etwas im katholischen Monaco undenkbar. Zwar hat Fürst Albert, 56, sogar von zwei Frauen uneheliche Kinder, Jazmin Grace, 22, und Alexandre, 10. Doch die nehmen am offiziellen Leben des Fürstentums nicht teil. Ein Arrangement, mit dem Fürstin Charlène, 36, leben kann. Auf die Kinder ihres Ehemanns angesprochen, sagte sie kürzlich der italienischen "Vanity Fair", äußerlich gelassen: "Alberts Vergangenheit gehört mir nicht. Wenn er nicht so wäre, wie er ist, wäre ich heute vielleicht nicht hier."

2002 sah man die beiden auf der Tribüne eines Tennisturniers in Monaco.
2002 sah man die beiden auf der Tribüne eines Tennisturniers in Monaco.
© Action Press

Doch nun muss sie feststellen: Alberts uneheliche Kinder sind nicht nur ein Thema der Vergangenheit, sondern auch der Gegenwart. Ausgerechnet jetzt, wo die Fürstin schwanger ist - zurzeit im fünften Monat - und sich ganz Monaco auf den lang ersehnten Thronfolger freut, betritt Alexandres Mutter die Bühne: Nicole Coste. In einem Interview mit der spanischen " Vanity Fair" spricht die 40-jährige ehemalige Flugbegleiterin aus Togo, die sich mittlerweile eine Karriere als Modedesignerin aufgebaut hat, erstmals über die "sehr gute" Beziehung des Fürsten zu seinem Sohn - und zu ihr.

Für Charlène ein Schlag ins Gesicht. Vor allem weil Nicole Coste versucht, Nähe herzustellen: "Der Junge oder das Mädchen wird Alexandres Bruder oder Schwester sein. Genau wie Jazmin. Mein Sohn hat eine gute Beziehung zu Jazmin." Offenbar will die Frau, die von sich behauptet, sieben Jahre lang Alberts Geliebte gewesen zu sein, dass ihr Sohn zu dem kleinen Prinzen oder der kleinen Prinzessin ein enges Verhältnis aufbaut. In Charlènes Ohren dürfte das wie eine Drohung klingen.

Um Geld kann es Nicole Coste nicht gehen. Wie sie sagt, zahlt Albert ihr und Alexandre 10 000 Euro Unterhalt im Monat. Außerdem stellt er ihnen eine Wohnung in Paris und ein Haus bei Monaco zur Verfügung. Albert selbst hat in Interviews mehrfach betont, dass ihm das Wohl seiner beiden Kinder am Herzen liege - und zwar nicht nur in finanzieller Hinsicht. Jazmin nahm er 2012 mit zur Verleihung des Princess-Grace-Awards in New York. Sie und Alexandre besuchten ihn mehrfach in Monaco. Zwar sind beide, weil sie außerehelich geboren wurden, von der Thronfolge in Monaco ausgeschlossen, aber sie sind erbberechtigt. Alberts Vermögen wird auf mehrere Milliarden Euro geschätzt.

Das Erbe ihres Mannes müsste Charlène im Fall des Falles also teilen. Aber den Palast, das private Umfeld? Wie "Gala" aus Monaco erfuhr, sieht es die Fürstin gar nicht gern, wenn Alberts Ex-Freundinnen und deren Kinder in Monaco sind. Vor allem Nicole Coste ist ihr offenbar schon länger ein Dorn im Auge. Während die Togolesin 2010 noch offiziell zum glamourösen Rotkreuz- Ball in Monaco eingeladen war, soll Charlène im Folgejahr - da war sie bereits Fürstin - dafür gesorgt haben, dass dies nicht mehr passiert.

Im Moment fehlt der ehemaligen Olympiaschwimmerin Charlène die Kraft zum Kämpfen. Seit der offiziellen Verkündung ihrer Schwangerschaft Ende Mai nahm sie genau zwei offizielle Termine wahr, zuletzt bei einer Einweihungsfeier im Jachthafen Ende Juni. Danach zeigte sie sich mehr als fünf Wochen nicht in der Öffentlichkeit, erst im Juli sah man sie wieder. Aus dem Umfeld der Fürstenfamilie erfuhr "Gala", dass Charlène in den ersten Monaten ihrer Schwangerschaft unter Übelkeit litt, sich auch jetzt noch schonen muss. "Sie hat eine fragile Gesundheit und ist nicht so stabil, wie man es von einer ehemaligen Profisportlerin vermutlich erwarten würde", so der Insider. Vor allem der Kreislauf mache ihr häufiger zu schaffen. Da wäre es besser, jede Aufregung, auch nur jeden Gedanken an eine künftige Patchworkfamilie zu vermeiden …

, Mitarbeit: Martina Ochs Gala


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