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Fürstin Charlène Landflucht mit den Zwillingen


Fürstin Charlène und ihre Zwillinge Gabriella und Jacques wurden in Südfrankreich gesichtet - ohne Fürst Albert. Der Umzug aufs Land hat triftige Gründe

Man sollte meinen, dass es Fürstin Charlène als junge Mutter im Fürstenpalast an nichts mangelt: Es gibt genügend Platz, jede Menge Personal und allen erdenklichen Komfort. Eigentlich ein Paradies ... Trotzdem zog sie mit ihren Zwillingen Gabriella und Jacques raus aus dem Palast und ins weniger luxuriöse Ambiente des fürstlichen Landhauses "Roc Agel" in Südfrankreich.
Dort wurde die ehemalige Weltklasse-Schwimmerin mit ihren Babys bereits in der letzten Woche gesichtet. Das portugiesische Magazin "Caras" zeigte die Bilder der Fürstin in seiner Online-Ausgabe . Fürst Albert war jedoch nicht zu sehen.

Charlène ist alleine mit den Kindern

Die Abwesenheit des Zwillingsvaters sorgte sofort für Spekulationen und Schlagzeilen. "Charlène hat den Palast verlassen" titelte beispielsweise das niederländische Magazin "Privé" und schrieb, damit sei ein neues Kapitel begonnen worden "in der stürmischen Liebesbeziehung" von Fürst Albert und seiner Frau, die das höfische Leben ohnehin nicht erstrebenswert fände.

"Roc Agel", das Sommerhaus der Grimaldis, war schon beliebt bei Fürstin Gracia Patricia als Rückzugsort.
"Roc Agel", das Sommerhaus der Grimaldis, war schon beliebt bei Fürstin Gracia Patricia als Rückzugsort.
© Action Press

Gute Gründe

Tatsächlich gibt es nachvollziehbare Gründe, warum Fürstin Charlène mit den Kindern ins Sommerhaus der Grimaldis, das oberhalb der französischen Riviera liegt, gezogen ist. Wie die französische "Paris Match" schreibt, wird der Palast in Monaco gerade aufwendig renoviert und instandgesetzt. Dies geschehe auch auf Wunsch der neuen Hausherrin. Die Residenz aus dem 12. Jahrhundert solle, mehr als 30 Jahre nach dem Tod von Alberts Mutter Fürstin Gracia Patricia, nach dem Geschmack von Fürstin Charlène modernisiert werden. Einblicke in die bereits laufenden Restaurationsarbeiten bekommt man auf der Facebook-Seite des Fürstenhauses.

Mehr Privatsphäre

Der Umzug aufs Land dürfte also weniger mit der kriselnden Ehe des Fürstenpaares zu tun haben. Vielmehr wird es in "Roc Agel" - während im Palast gehämmert und gebohrt wird - schlicht ruhiger sein für die Zwillinge, die am 10. Dezember ein bisschen zu früh auf die Welt kamen.

Charlène verbrachte auf dem Landsitz schon einige Zeit kurz nach ihrer Hochzeit 2011 und soll seither die weniger höfische Atmosphäre sehr schätzen. Laut "Paris Match" wolle die 37-Jährige mit Jacques und Gabriella gerne mehr nach draußen und die Natur erkunden. Dies sei, das habe sie kürzlich in einem Interview verraten, mit einem Doppelkinderwagen im Palast und seinen Gärten schwierig.

Zudem biete Südfrankreich mehr Privatsphäre als Monaco: Der Fürst und seine Frau seien, wie beispielweise Herzogin Catherine und Prinz William, sehr darauf bedacht, dass ihr Nachwuchs bei Ausflügen nach draußen nicht auf Schritt und Tritt von Paparazziverfolgt werde.

Vaterfreuden

Wie lange der "Roc Agel"-Aufenthalt der Fürstin dauern wird, bleibt abzuwarten. Fürst Albert wird zwischen der monegassischen Residenz und dem Sommerhaus pendeln müssen. Der frischgebackene Zwillingsvater wird, trotz aller Pflichten, aber sicherlich genügend freie Tage für seine Familie schaffen. Anfang März hatte er "Paris Match" in einem Interview verraten, dass er seinen Kindern um Mitternacht immer die letzte Flasche gebe. Die beiden seien "groß, gesund und schlafen schon fast die Nacht durch".

Wie groß Prinz Jacques und seine Schwester Prinzessin Gabriella geworden sind und wie ihnen das Landleben bekommt, davon kann man sich am 10. Mai überzeugen: Dann werden die Fürstenzwillinge getauft.

Gala

Taufe der Zwillinge in Monaco


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