Fürstin Charlène: Kann ein Baby sie befreien?

Unglückliche Auftritte, Probleme mit dem Protokoll: Bisher gelang es Charlène von Monaco kaum, die Herzen für sich zu gewinnen – sie wirkte gefangen. Jetzt könnte sich das Blatt wenden. "Gala" begab sich auf Spurensuche

Fürstin Charlene

Sie könnte einfach "Nein, danke" sagen und sich ein Wasser bestellen. Dass Charlène, 35, aber vielsagend lächelt und ihrem "Nein" ein "Ich darf nicht" hinterherschickt, macht diesen fröhlichen Abend unter Freunden zu einer bedeutungsvollen Szene, die dokumentiert, dass sich das Leben gerade möglicherweise komplett verändert.

Die Szene soll sich genau so in der vergangenen Woche während eines Kurzurlaubs der Fürstin von Monaco auf St. Barth abgespielt haben. Charlène orderte nicht wie die anderen in ihrer Clique den Insel-Drink White Lemon Wodka, sondern nippte am Quellwasser. Und in der Bar des In-Restaurants "Bonito" machte sie immer wieder kryptische Andeutungen. Ergo: Charlène scheint ein Geheimnis zu haben. "An diesem Abend sind alle davon ausgegangen, dass sie schwanger ist, auch wenn sie dies nicht bestätigt hat", erzählt ein Beobachter "Gala". Charlène habe glücklich gewirkt, gleichzeitig aber irgendwie auch abwesend und in sich gekehrt.

Königin Letizia

Ihre Töchter stellen sie schon jetzt in den Schatten

Königin Letizia
Königin Letizia gilt als unterkühlt und arrogant. Ihre Töchter Prinzessin Leonor und Sofia scheinen ganz das Gegenteil zu sein.
©Gala

Nachdenklich blickt die Fürstin 2012 bei einem Termin in Stuttgart zu Boden, Albert wirkt distanziert. Ganz anders Mitte Dezember bei einem Charity-Termin in Monaco, wo Charlène geheimnisvoll lächelt.

Fürst Albert + Fürstin Charlène

Der Fürst und die schöne Schwimmerin

27. Januar 2020  Schon am Vorabend fanden Feierlichkeiten zu Ehren des Schutzheiligen der Grimaldi-Familie Saint Devote statt. Und am Tag drauf erfreuen Charlène, Albert und die Zwillinge ihre Monegassen mit einem Auftritt auf dem Balkon des Fürstenpalastes.
27. Januar 2020  Alles etwas langweilig für die energiegeladene kleine Prinzessin Gabriella. Sie schaut sich die Welt lieber durch ihr Schmalzgebäck an.
Bei den Feierlichkeiten Sainte Dévot​e 2020 in Monte-Carlo zeigen sich die Zwillinge Jacques und Gabriella nicht nur andächtig, sondern auch überaus stylish. Wohingegen der fünfjährige Jacques von Monaco ganz auf die Farbe Blau setzt und somit im Partnerlook mit seinem Vater Fürst Albert und seiner Mama Fürstin Charlène geht, wählt seine süße Schwester ... 
... Gabriella von Monaco die Mantel-Variante in Rot. Dazu kombiniert die fünfjährige Prinzessin eine schwarze Strumpfhose und ebenfalls schwarze Lack-Ballerina. Die Zwillinge mögen an dem Tag zwar unterschiedlich aussehen, doch diese niedlichen Gesten verraten, wie nah sie sich doch stehen. Sie tuscheln, lachen und ... 

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Wir erinnern uns: Im Frühjahr 2011 - also noch vor ihrer Hochzeit - hatten Charlène und Albert in einem gemeinsamen Fernsehinterview, das auch ARD und ZDF ausstrahlten, überraschenderweise über ihren Babywunsch gesprochen. "Ich möchte unheimlich gerne Kinder haben", versicherte Charlène. "Ich kann es nicht erwarten, eine eigene Familie zu gründen." Nach einer kleinen Pause konterte Albert: "I agree." Einverstanden! Darauf Charlène schlagfertig: "I hope so!" Das hoffe ich doch! Beide mussten lachen.

Der Nachwuchs wäre ihr zu wünschen. Denn würde die Fürstin wirklich ein Baby erwarten, lösten sich damit viele Probleme, unter denen sie seit der Hochzeit am 2. Juli 2011 zu leiden scheint. Fürst Albert, 54, dementierte zeitgleich zu ihrem Karibik-Trip in St. Moritz etwas ungelenk Babypläne, weil er "so viele Verpflichtungen, Sitzungen und offizielle Anlässe" zu absolvieren habe und "eines nach dem anderen angehen" wolle. Doch für seine Frau gilt: Ihre wichtigste Aufgabe ist es, Albert, der bereits zwei uneheliche Kinder hat, einen Thronfolger zu schenken. Erst wenn dieser "Auftrag" vollbracht ist, kann sie beginnen, sich ihr Leben als Fürstin so einzurichten, wie es ihr gefällt. Vielleicht werden die kritischen Monegassen ihr dann verzeihen, dass sie trotz der optischen Ähnlichkeit mit Gracia Patricia doch vollkommen anders ist.

Was ihr Spaß macht Abseits vom Hofprotokoll: Im Juli 2012 trifft sie in Berlin auf ihre gute Freundin Franzi van Almsick und begrüsst sie freudestrahlend.

Dass Charlène noch weit davon entfernt ist, ihrem Volk eine warmherzige Fürstin zu sein wie einst ihre Schwiegermutter, ist offensichtlich. Und manchmal scheint es fast so, als wolle die kühle Blondine das auch gar nicht, als gebe sie sich gar keine Mühe, das strenge Hofprotokoll zu respektieren. Weil es aber unmöglich ist, solch ein Korsett einfach abzustreifen, ist die blonde Südafrikanerin auch anderthalb Jahre nach der Hochzeit mit Fürst Albert noch eine Wandlerin zwischen den Welten: Sie wirkt gehemmt, steif und unsicher, sobald sie offiziell an Alberts Seite auftritt.

Locker, souverän und fröhlich kommt sie rüber, wenn sie außerhalb des Fürstentums unterwegs ist. Auf St. Barth etwa erschien sie völlig unbeschwert, als sie nach der Landung auf der Karibikinsel eine wartende Freundin umarmte. Davor, auf der Modewoche in Paris, genoss Charlène den Fashion-Trubel an der Seine, saß top gestylt bei Versace und Dior in der ersten Reihe, scherzte mit Kevin Costner, Bernard Arnault und Valérie Trierweiler.

Den kompletten Artikel finden Sie in der aktuellen Gala. Sie ist ab Donnerstag, 14. Februar, am Kiosk erhältlich.

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