Fürstin Charlène: Alle Augen auf ihren Bauch

Fürstin Charlène ist endlich schwanger und löst damit das Thronfolgeproblem in Monaco. Weniger unter Beobachtung wird sie dadurch aber nicht stehen, eher im Gegenteil

Fürstin Charlène zeigte sich am 6. Mai vor dem Palast in Monaco - ein Babybäuchlein sieht man unter ihrem Kleid noch nicht.

"Schwanger oder nicht?" Diese Frage bewegte Monaco und die royalen Fans drei Jahre lang. Am Freitag (30. Mai) verkündete das Fürstenhaus: "Prinz Albert II. und Prinzessin Charlène sind sehr glücklich, ein freudiges Ereignis anzukündigen." Auf diese Nachricht hatten die Monegassen sehnlichst gewartet.

Vor der offiziellen Bestätigung hatte Fürstin Charlène bei offiziellen Auftritten noch ein bisschen blasser und gestresster gewirkt als sonst. Nachdem sie in der vergangenen Woche zudem eine Art Schwächeanfall erlitten hatte, erreichten die seit Jahren bei jeder Unpässlichkeit aufkeimenden Babygerüchte einen neuen Höhepunkt. Nur dieses Mal stimmten sie tatsächlich.

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Fürst Albert, 56, hat bereits vor einigen Jahren die Vaterschaft zweier unehelicher Kinder aus verschiedenen Affären offiziell anerkannt. Was ihm aber fehlte, war ein ehelicher Nachkomme. Denn weder seine Tochter Jazmin Grace Rotolo, 22, noch sein zehnjähriger Sohn Alexandre Coste konnten einen Platz in der monegassischen Thronfolge einnehmen. Die Voraussetzung für Throngfolger ist nämlich, dass sie einer katholischen Ehe entstammen.

Fürst Albert + Fürstin Charlène

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Die Kinder von Prinzessin Caroline, der Schwester von Fürst Albert, sorgten 2013 dafür gleich zweifach für Nachwuchs und sicherten damit vor ihrem Onkel für den Fortbestand der Dynastie. Seit dem Tod von Fürst Rainier 2005 und bis zur Geburt eines ehelichen Kindes von Fürst Albert steht Prinzessin Caroline als Erbprinzessin an vorderster Stelle der Thronfolge. Ihr folgen ihr ältester Sohn Andrea Casiraghi, 29, und dessen einjähriger Sohn Sacha.

Die dynastischen Erwartungen an die 2011 glanzvoll geschlossene, fürstliche Ehe waren von Anfang an klar: Der kleine Stadtstaat an der Côte d'Azur und die Familie Grimaldi brauchte einen Thronerben. Das setzte vor allem die aus Südafrika stammende Charlene Wittstock unter immens hohen Druck und rückte ihren Bauch ins Zentrum aller Aufmerksamkeit. Zudem hoffte man, die ehemalige Profischwimmerin würde nach ihrer Hochzeit für neuen Glanz wie zu Zeiten von Fürstin Gracia Patricia im Fürstentum sorgen.

Durch die jetzt bestätigte Schwangerschaft ändert sich die Thronfolge, was zumindest diesen Druck auf die Fürstin verringern dürfte. Charlène wird aber weiterhin unter öffentlicher Beobachtung stehen und sich als glamouröse Landesmutter beweisen müssen. Und die Monegassen erwarten, dass Charlène sich auch schwanger in der Öffentlichkeit zeigt, genauso wie es beispielsweise Herzogin Catherine und Prinzessin Mary getan haben. Die 36-Jährige kann sich nicht in den Palast zurückziehen, um sich ungesehen von den Untertanen auf ihre Rolle als werdende Mutter zu konzentrieren, selbst wenn sie das wollte. Ihr wachsender Bauch wird bei jedem ihrer Auftritte eine hohe Aufmerksamkeit bekommen, genauso wie später ihr Baby.

Die nächste Gelegenheit, einen Blick auf die Schwangere zu werfen, wird es vielleicht schon ab Dienstag (3. Juni) geben: Dann steht für das monegassische Fürstenpaar ein Staatsbesuch in den Niederlanden an. Noch heißt es im offiziellen Kalender des niederländischen Königshauses, dass man Fürst Albert und Fürstin Charlène erwartet, obwohl bereits einige Medien vermelden, der Fürst werde diesen Besuch alleine absolvieren.

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