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Charlene Wittstock Fashion Week für Monaco


Die zukünftige Fürstin von Monaco Charlene Wittstock will aus dem Fürstentum eine Modehauptstadt machen. Unterstützung bekommt sie dafür von Designern wie Karl Lagerfeld und Michael Kors

So wie einst Grace Kelly als Fürstin Gracia PatriciaMonaco und Hollywood auf einen Nenner brachte, will Charlene Wittstock, Verlobte von Fürst Albert II., Monaco und die Modewelt verbinden. "Ich will aus Monaco eine der Modehauptstädte der Welt machen", sagt die gebürtige Südafrikanerin in einem Gespräch mit der amerikanischen "Vogue".

Dabei war Charlenes modischer Start in Monaco durchaus durchwachsen. Beim Rot-Kreuz Ball in Monaco 2007 habe sie ihre "Feuertaufe" gehabt und rückblickend müsse sie feststellen, dass sie ihrem ersten offiziellen Auftritt in Monaco etwas mehr Vorbereitung hätte schenken müssen: "Ich dachte, das ist alles Spaß, Spaß, Spaß und ich habe nicht viel über mein Outfit nachgedacht. Den ganzen Tag über hatte ich Volleyball gespielt, dann habe ich meine Nägel rot lackiert und warf mich in ein grünes Kleid. Ich dachte, ich sah großartig aus."

Um einen weiteren derartigen modischen Fehltritt zu vermeiden, wurde die zukünftige Fürstin von Insidern und treuen Anhängern des Palasts beraten. Aber die zunächst unsichere Charlene lernte dazu: "Ich weiß nun, was ich mag und was mir steht. Ich beginne mit frischeren, frecheren und gewagteren Stilen zu spielen."

Um diese Entwicklung zu durchlaufen, bekam sie prominente Unterstützung: Giorgio Armani, der ihr Brautkleid für die kirchliche Trauung am 2. Juli entwerfen wird, und Karl Lagerfeld, der sie für eine Stilikone hält. Sie bringe frischen Wind und modernen Glanz nach Monaco, sagt der Designer über die ehemalige Schwimmerin. Er war es auch, der Charlenes romantisch-maskulinen Stil prägte.

Designer vertrauen ihrem Stilgefühl und auch sie selbst gewann enorm an Selbstvertrauen. Deshalb fasste sie jetzt den Entschluss, eine "Monaco Fashion Week" einzuführen. Denn die Grace-Kelly-Nachfolgerin will als Fürstin nicht tatenlos herumsitzen und sich aktiv beteiligen. "Es wäre wundervoll, mit ein paar meiner Freunde aus der Modeszene wie Stella McCartney und Ralph Lauren zusammenzuarbeiten." Auch Designer Michael Kors glaubt an den Erfolg der 33-Jährigen: "Ich denke sie könnte sehr einflussreich für europäische Designer werden."

jfa

gala.de


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