Ari Behn (†47): Tragische Liebe: Er hat das Ehe-Aus mit Märtha Louise nie verkraftet

Wenige Tage ist Ari Behn nun tot, die Frage nach dem Warum bleibt. Es scheint, als habe der Künstler das Liebes- und Ehe-Aus nie verkraftet. Auch in alten Interviews machte er keinen Hehl daraus.

Prinzessin Märtha Louise und Ari Behn 2016

In ihrem Abschiedspost findet Prinzessin Märtha Louise, 48, nur liebe Worte für ihren Ex-Mann. Ari Behn (†47) hatte sich am 25. Dezember das Leben genommen. "Lieber Ari", schreibt sie, und lobt ihn dann als hingebungsvollen Vater, der "lustig, warm und liebevoll" gewesen sei. "Wir werden dich zutiefst vermissen, Ari. Und ich bin traurig darüber, dass du nie wirklich verstanden hast, wie sehr du geliebt wurdest", äußert die 48-Jährige. Es sind rührende Worte, die davon zeugen, dass Märtha Louise und der Künstler auch nach ihrer Trennung im Jahr 2017 noch gute Freunde waren. Ihre Liebe war groß, der Schmerz über das Aus bei Ari offenbar noch größer. Und noch immer präsent. 

Ari Behn hat das Liebes-Aus nicht verkraftet

Einem Menschen Schuld - oder auch nur eine Teilschuld - am Ableben eines anderen zu geben, ist nicht richtig. Aber die Frage danach kommt zwangsläufig. Und so dürften sich auch Prinzessin Märtha Louise und ihre drei Töchter derzeit mit der Frage herumschlagen, ob sie mehr für ihren Ex-Partner bzw. Vater hätten tun können. Vor allem die Prinzessin werden im Moment derlei Gedanken umtreiben, immerhin hatte sie 2017 den Schlussstrich unter ihre Ehe, die knapp 15 Jahre lang bestanden hatte, gezogen. Offiziell war von einer einvernehmlichen Trennung die Rede, doch inoffiziell war klar, dass die Entscheidung von der Adeligen ausgegangen war. Wie sehr ihn die Trennung mitgenommen hatte, das betonte Ari in Interviews immer wieder.

Es waren Schmerzen, Leiden, Verlust, Vermissen, Trauer ... Ja, fast der Tod

hatte er einmal über die Scheidung von Prinzessin Märtha Louise gesagt und damit einen Einblick in sein düsteres Seelenleben gegeben. Zwar war der Norweger schon kurz nach Bekanntgabe der Trennung wieder liiert, das Zerbrechen seiner Familie scheint ihn dennoch nachhaltig mitgenommen zu haben. 

Ari Behn (†)

Die Bilder der Trauerfeier in Oslo

Mit direktem Blick sendet Ari Behn einen letzen Gruß vom Programmheft der Trauerfeier.
Prinzessin Märtha Louise wartet mit ihren Kindern Leah Isadora, Emma Tallulah und Maud Angelica vor der Domkirche. Neben Märtha steht ihr Bruder, Prinz Haakon.
Auch König Harald und Königin Sonja wollen Abschied nehmen.
Gemeinsam müssen Ari Behns Eltern Olav Bjørshol und Marianne Solberg Behn dem schlimmsten Moment ihres Lebens entgegen sehen.

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Märtha Louise lebte ihr neues Liebesglück öffentlich aus

Inwiefern Prinzessin Märtha Louises neues Liebesglück mit Durek Verrett Ari belastet hat, dazu hatte er nie Statements abgegeben. Doch die Offenheit, mit der Durek auch mit den Medien über intimste Details aus dem Liebesleben mit Märtha Louise plauderte, dürfte den am 25. Dezember verstorbenen Ari irritiert haben.

Panikattacken nach der Scheidung

Dass es ihm gesundheitlich schon seit einiger Zeit nicht gut ging, das wussten sowohl Freunde als auch Familie. Wie schlecht es wirklich um ihn steht, das behielt Ari Behn für sich - zumindest zuletzt. Kurz nach der Trennung hatte er hingegen öffentlich gestanden, unter Panikattacken zu leiden: "Ich zitterte am ganzen Körper und meine Zähne klapperten. Ich dachte, ich müsste sterben. Ein sehr prägender Augenblick. Körperlich fühlte es sich wie ein Herzinfarkt an oder ein Schlaganfall mit gleichzeitigen Atembeschwerden." In letzter Zeit hingegen ging es ihm scheinbar gut, das hatte auch seine Tochter Maud Angelica in ihrer Abschiedsrede bei der Trauerfeier gesagt. Dass dieser Eindruck ganz und gar falsch ist, hätten seine Liebsten fatalerweise wirklich nicht ahnen können.

Verwendete Quelle: Dana Press

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