Andrea Casiraghi + Tatiana Santo Domingo: Wären sie das bessere Fürstenpaar?

Prinzessin Carolines Sohn Andrea Casiraghi hat sich mit der Kolumbianerin Tatiana Santo Domingo verlobt. Damit bekommen Albert und Charlène Glamour-Konkurrenz aus den eigenen Reihen

Lachen mit angezogener Handbremse:

Der Staatsbesuch in Berlin mit einer Visite bei Bundespräsident Joachim Gauck und anschließender Spreefahrt verlief zwar reibungslos für Monacos Fürst Albert und Fürstin Charlène, doch wie so oft wirkte die gebürtige Südafrikanerin neben Albert schüchtern wie eine Debütantin. "Er hatte nonstop Spaß. Sie lächelte zwar die ganze Zeit, aber so richtig kam sie nicht aus sich raus. Als wäre ihr fester Platz in der zweiten Reihe", beschreibt ein Fotograf gegenüber "Gala" den Auftritt des Paars. Charlène scheint die öffentliche Rolle auch ein Jahr nach der Hochzeit noch nicht zu behagen. Mal geht ihr alles leicht von der Hand - dann wirkt sie wieder völlig steif.

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©Gala

So schauen die Monegassen immer mehr auf ein anderes Paar der Grimaldi-Familie. Da ist zum einen Andrea Casiraghi, Alberts Neffe und Prinzessin Carolines ältester Sohn; zum anderen seine Langzeitfreundin Tatiana Santo Domingo. Beide sind 28 und seit sieben Jahren ein Paar. Endlich - so sahen es viele Monegassen - gab der Hof vergangene Woche im Namen Carolines die Verlobung des Paars bekannt. Tatiana soll so viel Glanz an die Côte d’Azur bringen wie zuletzt Gracia Patricia, Carolines Mutter! Dabei trägt Tatiana Santo Domingo auch eine Bürde auf ihren Schultern: Sollten Albert und Charlène kinderlos bleiben, würde Andrea auf den Thron folgen. Tatiana wäre dann die nächste Fürstin von Monaco. Seine Verlobte lernte Andrea im Internat in Fontainebleau bei Paris kennen. Gemeinsam bilden sie heute ein Duo, das wie für große Events gemacht scheint. Beide lieben den edlen Lässig-Lifestyle, pendeln zwischen New York, Paris, Monaco und Südamerika, sind weltgewandt und gleichzeitig fleißig. Andrea studierte Internationale Beziehungen in New York und macht derzeit seinen Master in Barcelona. Tatiana gründete 2009, als ehemalige Kunststudentin in London und New York, mit ihrer Freundin Dana Alikhani die Modeplattform Muzungu Sisters (Suaheli für "Reisender"). Sie bietet dort "ethisch korrekt produzierte" Kleidung und Accessoires an, die sie auf ihren Reisen findet: Kaftane aus Marokko, Wollmützen aus Peru, Armbänder aus Indien ... Bei großen Designerschauen sieht man Tatiana meist in der Front Row neben ihren besten Freundinnen Margherita Missoni (die ihr eine Handtasche gewidmet hat), Reederei-Erbin Eugenie Niarchos oder Andreas Schwester Charlotte, ihrer künftigen Schwägerin.

Tatiana stammt aus einer der reichsten Familien Kolumbiens, einer Art Rockefeller-Version Südamerikas. Opa Julio Mario Santo Domingo baute ein Sechs-Milliarden- Dollar-Imperium auf, war unter anderem Großaktionär der zweitgrößten Brauerei der Welt, SABMiller. Ihr Vater, ein Schöngeist mit Faible für die Literatur, starb 2009 an Krebs. Mutter Vera Rechulski, eine brasilianische Society-Lady, führte ein Hotel in Indien und betreibt heute eine Boutique für indische Antiquitäten in Paris. "Meine Eltern waren ziemliche Hippies", sagte Tatiana kürzlich dem australischen Magazin "Russh". Die jüngere Generation der Santo Domingos lebt ebenso weltoffen wie Tatiana, die Halbbrüder ihres Vaters gehören zur New Yorker Society. Der spanischen "Vanity Fair" verriet die künftige Braut, wo sie sich in zehn Jahren sieht: "Mit Kindern, vielen Hunden und verheiratet. Und mit einem stabilen Zuhause." So häuslich kann man sich die quirlige Kosmopolitin gar nicht vorstellen. Fragt sich, ob das ruhige Leben nicht eher Charlènes Herzenswunsch wäre. Fernab von Staatsbesuchen und roten Teppichen. Stefanie Richter

Albert + Charlène

Fürstlicher Staatsbesuch

Auf der Spree gibt es für das Fürstenpaar Sightseeing vom Wasser aus.
Mit Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit geht es weiter zum Brandenburger Tor.
Franziska van Almsick und Fürstin Charlène begrüßen sich herzlich.
Bundespräsident Joachim Gauck und Fürst Albert stoßen auf die deutsch-monegassische Freundschaft an.

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