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Prinz Frederik Dramatischer Sportunfall

Prinz Frederik
© Getty Images
Prinz Frederik hat sich beim Sport so schwer verletzt, dass er einen Termin platzen lassen musste. Glück im Unglück hatte der sportliche Dänenprinz dennoch

Das hätte böse ausgehen können: Der dänische Hof teilte am Freitag (14. Oktober) mit, dass sich Kronprinz Frederik am Vortag eine Fraktur an der Halswirbelsäule zugezogen hat. In der Pressemitteilung heißt es, der Sohn von Königin Margrethe, sei "in einer Sporthalle im Rahmen eines privaten Arrangements beim Trampolinspringen" verunglückt. Die Fraktur werde mit einer Halskrause behandelt, die der vierfache Vater in den kommen 12 Wochen tragen muss. Danach werde erwartet, dass der Kronprinz wieder vollständig hergestellt sein werde. Glück im Unglück also.

Man vermisst den Kronprinzen

Beim Empfang für die dänischen Olympioniken auf Schloss Christiansborg am Tag nach dem Unfall fehlte Frederik - und das, wo er als IOC-Mitglied viele Tage in Rio war, Anteil am Geschehen nahm und die Athleten bei den Wettkämpfen angefeuert hatte.

"Es tut mir außerordentlich leid, dass ich am heutigen Empfang nicht teilnehmen kann. Ich habe mich darauf gefreut, den großen und historischen Einsatz in Rio mitzufeiern. Ich wünsche den Teilnehmern einen guten Tag auf Christiansborg," ließ er Verunglückte mitteilen. Der Hof fügte hinzu, dass zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit weiteren Veränderungen in den Terminen des Thronfolgers zu rechnen sei.

Prinz Christian war dabei

Viele Dänen zeigten ziemlich sich schockiert über den Trampolinunfall des Kronprinzen, obwohl dieser vergleichsweise glimpflich ausging. Jemand dürfte dadurch aber einen besonders großen Schrecken bekommen haben: Prinz Christian, ältester Sohn von Frederik und Ehefrau Mary, war laut der dänischen Boulevardzeitung "Ekstra Bladet" vor Ort, als sein Vater sich den Wirbel brach. Nach Informationen der Zeitung waren die beiden in der topmodernen "Gyngemosehalle" in Söborg, in der auch Elitesportler trainieren. Frederik soll lässig in Jeans gekleidet gewesen sein und in Strumpfsocken gesprungen sein.

Die Kommunikationschefin des dänischen Hofes Lene Balleby sagte "Ekstra Bladet": "Prinz Christian war am Unfallort, doch dort verlief alles ruhig. Der Kronprinz war gleich in guten Händen." Sie fügte hinzu, dass Kronprinz Frederik einer professionelle Behandlung unterzog. Im Augenblick sei ihm Ruhe verordnet, weshalb er auch beim geplanten Termin auf Schloss Christiansborg nicht dabei sein konnte.

Unfallträchtige Hobbys

Der 48-Jährige betreibt, neben Golf, einige unfallträchtige Sportarten: Er nimmt als Langläufer an Langstreckenrennen teil, absolvierte mehrfach Iron-Man-Rennen und durchquerte per Hundeschlitten Teile von Grönland. Die Dänen erlebten ihren künftigen König deswegen schon mehrfach auf Krücken - und jetzt wird er die nächsten Termine also mit Halskrause absolvieren müssen.

Karen Diehn mit Material von Danapress Gala


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