VG-Wort Pixel

Essen Sie zu wenig? 5 überraschende Anzeichen einer Mangelernährung

Eine Frau sitzt mit einer Decke und einem Tee auf der Couch.
Mangelernährung: So erkenne Sie, ob Sie zu wenig essen!
© Studio Romantic / Shutterstock
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist der Kraftstoff unseres Körper und der Grund, warum wir unseren Alltag tagtäglich bewältigen können. Führen wir unserem Körper jedoch über einen längeren Zeitraum zu wenig Nahrung zu, hat das verheerende Folgen auf unsere Leistungsfähigkeit. Diese 5 Anzeichen zeigen ihnen, ob Sie zu wenig essen. 

Mangelernährung – was meint dieses Wort überhaupt?

Wie der Name bereits verrät, spricht man von einer Mangelernährung, wenn man seinem Körper über einen längeren Zeitraum zu wenig Nahrung zuführt. Das Problem: Mangelernährung macht sich nicht immer nur auf der Waage durch eine Abnahme bemerkbar, sondern zieht viele ganz unterschiedliche Symptome mit sich, die oft falsch gedeutet werden. Wir haben uns daher die überraschendsten Symptome einer ungenügenden Ernährung genauer angeschaut und fünf Warnsignale zusammengefasst, die ihnen ihr Körper unterbewusst senden könnte.

1. Sie plagen immer wiederkehrende Heißhungerattacken oder verspüren keinerlei Hungergefühl

Auf eine Mangelernährung reagiert jeder Körper unterschiedlich: Entweder man verspürt ein geringes Hungergefühl, lästige Heißhungerattacken oder beides in Kombination miteinander. Sollten Sie weniger Hunger haben, liegt das wahrscheinlich daran, dass ihr Körper seinen Stoffwechsel bereits auf das Minimum heruntergefahren hat und auf der niedrigsten Energiebilanz läuft. Langfristig verspüren Sie dadurch weniger bis gar keinen Hunger – auch wenn man längst wieder etwas essen sollte.

Kommt es bei ihnen zu vermehrten Heißhungerattacken, liegt das häufig am gesteigerten Hormon Ghrelin, das eine appetitanregende Wirkung auf unseren Körper ausübt. Wer langfristig zu wenig isst oder dauerhaft auf ungesunde Crashdiäten setzt, der nimmt eine gestörte Ghrelinausschüttung in Kauf. Das Resultat: Der Wert ist im Blut dauerhaft erhöht und führt langfristig zu einem größeren Appetit.

2. Sie können sich nicht konzentrieren

Ihre Arbeit fällt ihnen zunehmend schwerer, sie bringen häufig ihre Termine durcheinander und ihre Gedanken schweifen ständig ab, beim Versuch, sich zu konzentrieren? Dieses Phänomen, das auch als "Brainfog" bekannt ist, ist eine Begleiterscheinung von Mangelernährung. Sollten Sie Konzentrationsschwierigkeiten bei ihnen bemerken, halten Sie unbedingt kurz inne und überlegen Sie, wann Sie ihre letzte Mahlzeit zu sich genommen haben. Liegt die Nahrungsaufnahme schon einige Stunden zurück? Dann nehmen Sie sich in dieser Situation bewusst Zeit, um ein ausgewogenes Essen zu sich zu nehmen. Am besten, Sie trinken dazu gleich noch ein Glas Wasser – denn wenn Sie das Essen über den Tag hinweg vergessen haben, wird es ihnen mit dem Trinken wohl nicht anders ergangen sein.

3. Sie frieren schnell

Werden Sie auch immer als Frostbeule oder kälteempfindlich beschrieben? Dann sollten Sie unbedingt aufhorchen, denn wer zu wenig isst, friert schneller. Grund dafür ist, dass der Körper quasi in den Überlebensmodus geht und seine Energiereserven nutzt, um lebenswichtige Funktionen wie Atmung oder Verdauung aufrechtzuerhalten. Die Folge: Die Körpertemperatur wird gesenkt und einem ist kalt. Klingt ganz schön gruselig, macht aber sehr klar deutlich, wie wichtig eine ausreichende und ausgewogene Nahrungszufuhr für uns Menschen ist.

4. Sie haben oft Durst

Nicht nur über das Trinken nehmen wir Flüssigkeit auf, sondern auch über unsere Nahrungsaufnahme. So stecken zum Beispiel besonders in Obst und Gemüse wie Wassermelone, Tomate und Zucchini viel Wasser. Sollten Sie also in letzter Zeit vermehrt zum Wasserglas gegriffen haben, dann könnte es ein Hinweis darauf sein, dass Sie entweder zu wenig oder zu unausgewogen essen.

5. Stimmungsschwankungen gehören zu Ihrem Alltag dazu

Wer zu wenig isst, leidet häufiger unter Stimmungsschwankungen. Grund dafür ist das Stresshormon Cortisol, das durch die ausbleibende Nahrung ansteigt. Personen, die zu wenig essen, werden daher auch oft als "hangry" beschrieben – eine Mischung aus hungrig und angry (Dt. sauer, schlecht gelaunt). Sollten Sie diesen Gemütszustand bei sich feststellen, sollten Sie schleunigst zu einem gesunden Snack oder besser noch zu der nächsten ausgewogenen Mahlzeit greifen.

Wer langfristig zu wenig isst, bei dem wird der Cortisolspiegel dauerhaft ansteigen und sich durch folgende Symptome bemerkbar machen: Schlafmangel, Gedächtnisverlust und Fetteinlagerungen.

Verwendete Quellen: foodspring.de, vital.de

Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken