Yoga- Trend: Verbiegen mit Ziegen

In den USA ist ein ganz spezieller Yoga-Trend auf dem Vormarsch: Seit neuestem nimmt man hier am liebsten Ziegen mit auf die Matte. Goat-Yoga boomt

Rachel Brathen

Irrer Yoga-Trend

Dachte man, die Welle der verrücktesten Yogatrends hätte in den vergangenen Jahren mit Doga (Yoga mit Hund), Ganja-Yoga (Yoga mit Cannabis) oder Nackt-Yoga (Yoga mit gar nichts) ihren Höhepunkt erreicht, da geben sich die Yogis - vor allem in den USA - seit einiger Zeit bei ganz anderen Yoga-Anbietern die Klinke in die Hand. Goat-Yoga, also die Matten-Akrobatik mit Ziegen (richtig gelesen, Ziegen!), ist seit Monaten stark im Kommen.

Alle sind verrückt nach Goat-Yoga

Der neue Trend ist so beliebt, dass auf den Wartelisten für Kurse teilweise bis zu 900 Interessenten stehen. Doch bevor man der Frage nachgeht, warum man Yoga mit Ziegen unbedingt aussprobieren sollte: Wie kommt man auf die Idee, einen solchen Kurs überhaupt anzubieten? Bei Lainey Morse aus Albany im US-Bundesstaat Oregon war es die eigenen Erfahrung, die sie auf die Idee brachte. Die Farmerin hatte lange Zeit mit einer Autoimmunerkrankung zu kämpfen und bemerkte in dieser Zeit, wie sehr ihr ihre Ziegen halfen. In ihrer Gegenwart ging es ihr besser und je mehr Zeit Morse mit den Tieren verbrachte, desto mehr rückten ihre Beschwerden in den Hintergrund.

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Beim Goat-Yoga darf man keine Angst vor Tieren haben. Die Ziegen gehen gern auf Tuchfühlung und machen richtig mit.

So entstand Goat-Yoga

Also begann Morse ein kleines Projekt: In den "Goat Happy Hours" durften Besucher auf ihrer Farm kleine Ziegen streicheln. Außerdem ließ sie eine Yoga-Lehrerin auf ihrer Farm Unterrichtsstunden geben. Die Yoga-Lehrerin hatte dann die Idee, beides miteinander zu verbinden: Goat-Yoga war geboren!

Ziegen wirken beruhigend

Doch wie sieht eine Yogastunde mit Ziegen aus? Abgesehen davon, dass die Stunden nicht in einem schicken Studio, sondern im Freien, meist auf Stroh, stattfinden, üben die Teilnehmer die üblichen Asanas. Während der Dehnübungen bewegen die Ziegen sich frei zwischen den Anwesenden und - wie Ziegen eben so sind - schnuppern und knabbern hier und da auch gern ein bisschen an ihnen. Das hat auf die meisten Yogis - sofern keine seltene Ziegen-Phobie vorliegt - einen beruhigenden Effekt. Außerdem hindert es die Praktizierenden daran, während ihrer Übungen zu verbissen zu agieren. Die kleineren Ziegen werden gern noch ein wenig aktiver und krabbeln beispielsweise auf den Rücken der Kursteilnehmer und sind somit Teil der Asana.

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#yogaeverydamnday just reached 5 million tags!!! When I created the hashtag years ago I never thought it would become such a huge movement. My intention was to inspire people to practice yoga daily (5 minutes of meditation is yoga, too!), to show that yoga is for EVERYONE and that this practice is so much more than a pose. So much more than just the body. It can't be captured in a photo or explained in an Instagram caption but it's a personal journey of the heart and soul. I've had amazing experiences thanks to Instagram and found a beautiful community to call home. I've shared photos from all over the world, captured classes of thousands of people, shared yoga with my family, my dog, my goat(!) and every big milestone in my life over the past years. Thanks to this platform I was able to found @oneoeight.tv @109world @island.yoga and @sgtpeppersfriends - all successful initiatives to make this world a better place. However, I find myself continuously reminding people that the reality of my practice will never be captured in a photo. The online world is beautiful, but it's scratching at the surface of what yoga is. The tears I shed in Savasana, the frustration I feel in backbends, the joy of trying new transitions, the pain that comes and goes in my upper back, rolling out my mat close enough to my husbands so we can hold hands in hip openers, breathing into a place that unexpectedly takes me back to my childhood, placing my forehead on the earth in silence, moving into child's pose drenched in sweat after an intense sequence, repeating thank you thank you THANK YOU to myself out loud because the gratitude I feel for my body and my breath sometimes becomes so overwhelming I don't know what to do with my emotions... These moments, and many more, will never be captured by my iPhone. Yoga is a way for me to reach out into the world, it's how I connect with this vast community, but it's also how I reach deep within myself. The essence of my yoga practice is vulnerable, personal and deeply intimate. I hope that throughout this journey I've inspired you to roll out your mat from the heart, too. To practice with intention. To love yourself. Every damn day.

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Yoga-Star Rachel Brathen liebt Yoga mit ihrer Ziege

Eine bekannte Verfechterin des Goat-Yoga dürfte wohl auch Yoga-Star Rachel Brathen sein. Die auf Aruba lebende Schwedin bekam vor über einem Jahr die kleine Ziege Penny Lane von ihrem Mann geschenkt. Seitdem ist sie, neben Rachels Hunden, ihr ständiger Wegbegleiter. Auf ihrer Instagram-Seite, auf Facebook und ihrer Website veröffentlicht Rachel Brathen regelmäßig Fotos von sich und Penny Lane bei der gemeinsamen Yoga-Praxis. Beim SUP-Yoga (ein anderer bereits sehr etablierter Yoga-Trend) darf die Ziege sogar mit aufs Surfbrett. Das Duo ist mittlerwile so beliebt, dass Rachel auf Instagram zwei Millionen Menschen folgen.

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