Wanda Badal: Von GNTM zu Yoga: Wandas Weg nach innen

Wanda Badwal spricht mit uns ganz offen über ihren Weg, den sie nach GNTM ging und der sie in ihr Innerstes führte

Wanda Badwal

Wanda Badwal gilt in der dritten Staffel von Germany's next Topmodel als eine der großen Favoritinnen. Sie schafft es auf den vierten Platz und ergattert anschließend begehrte Jobs auf der ganzen Welt. Viele Jahre steht sie als Model und Schauspielerin vor der Kamera - vor und nach der Show mit Heidi Klum.
Ihre wahre Erfüllung findet sie dort allerdings nicht. Erst außerhalb des Rampenlichts, findet sie ihr eigenes wieder.

Wir sprachen mit Wanda über ihren ganz persönlichen Weg nach innen:

In 2008 wolltest du noch Model werden und hast bei GNTM teilgenommen. Heute bist du leidenschaftliche Yoga-Lehrerin und praktizierst selber. Man sollte meinen, dass zwischen GNTM und Yoga Welten liegen. Wie und warum hast du deine Route noch einmal so extrem verändert?
Was sich wie ein roter Faden durch mein Leben zieht ist die Neugierde und Begeisterung für die Vielseitigkeit und die komplexe Psychologie des Menschen. Das war es auch, was mich damals an der Schauspielerei und am Modeln gereizt hat. Beides gab mir die Möglichkeit, immer wieder neue Facetten von mir selbst als Mensch zu erforschen und auszudrücken. Auf der Bühne und vor der Kamera "darf man alles sein" und kann in unterschiedliche Rollen schlüpfen. Das hat mir immer ein Gefühl der inneren Freiheit verliehen. Dieser Antrieb, oder der Wunsch nach dem Erleben der inneren Freiheit ist auch das, was mich schließlich zum Yoga gebracht hat.

"Im Yoga wollen wir uns an das Licht unserer Seele zurückerinnern und uns damit verbinden."
Dazu passend hält Wanda Badwal zwei Mal im Jahr eine eigene Yogalehrerausbildung mit dem Titel "Remember who you are" auf Bali und in Deutschland ab.

Das klingt ganz so, als hättest du das Modeln geliebt. Warum hast du es komplett hinter dir gelassen, als du dich auf deinen neuen Weg - dem Weg nach innen - gemacht hast?

Ich komme aus einer Familie, die sich mit dem geistigen Innenleben des Menschen auseinandersetzen, mein Vater ist Psychologie-Professor und meine Mutter Therapeutin. Sie selbst praktizieren Zen-Meditation. Das heißt, ich bin schon früh mit der "inneren Welt des Menschseins" in Kontakt gekommen. Die Vielseitigkeit und Psychologie der unterschiedlichen Rollen in der Schauspielerei und im Modeln hat mich stets begeistert und dennoch spielt sich ein großer Teil dieser Medienwelt nur in der Äußeren Welt ab, dieser äußere Fokus hat mir auf Dauer nicht gut getan.

Wie hat dieser Weg nach innen dann konkret ausgesehen?

Ich habe mir ganz konsequent eine Auszeit genommen, innegehalten und erkannt, dass sich meine Seele nach mehr Tiefe und Erfüllung sehnt. Und habe mir ganz pragmatisch die Frage gestellt: Was macht mich sonst noch glücklich? Die Antwort kam sehr schnell: Yoga! Yoga hatte mich zu dem Zeitpunkt schon einige Jahre begleitet und ich spürte, wie mir die Praxis des Yoga immer mehr innere Stabilität und Zufriedenheit schenkte. Dann habe ich den Entschluss gefasst und eine Ausbildung zur Yogalehrerin absolviert.

Wann war das?

Das Ganze ist jetzt acht Jahre her. Seitdem ist viel passiert: Ich habe drei Jahre auf Bali gelebt, und auch einige Zeit in Indien und Thailand verbracht und bin dort als Mensch und Lehrerin sehr gewachsen. Ich habe dort eine Vielzahl an Ausbildungen absolviert und innere Arbeit der persönlichen Weiterentwicklung gemacht.

Manchmal sagen mir Leute wie sehr sie es schätzen, dass ich so authentisch und ehrlich bin. Dann denke ich mir immer: Ja, aber ehrlich gesagt war es harte Arbeit, ich selbst zu werden. 

Wow, dein Weg klingt wirklich spannend! Bist du denn jetzt an deinem Ziel angekommen?
Hmm, was ist schon "das Ziel"? Ist nicht jeder Augenblick unseres Lebens schon das Ziel an sich?! Es gibt ja viele Ziele im Leben, die man verfolgen kann. Für einige mag es ein eigens Haus und Kinder sein, für andere eine Weltreise und für wieder andere der Chefposten im Unternehmen. Ich bin heute glücklich sagen zu können, dass ich meine Berufung gefunden habe, ja. Wenn ich durch meine Arbeit und mein persönlichen Erfahrungen andere Menschen inspirieren und berühren kann, und wenn ich mitbekomme das Menschen bewegt und mit dem Gefühl des inneren Friedens aus meiner Yoga Stunde treten, dann ist mein Zweck der Existenz für mich erfüllt. 

Meinst du, du bist heute ein anderer Mensch?
Das will ich doch sehr hoffen. Und gleichzeitig bin ich im Kern meiner Seele immer noch die Gleiche.
Namaste.

Möchten Sie einen ähnlichen Weg wie Wanda beschreiten? Die Yogini hilft Ihnen gerne und gibt Workshops, Retreats und Trainings deutschlandweit und auf Bali. Mehr Infos finden Sie auf ihrer Website oder auf Instagram.

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