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Urlaub nach Corona-Quarantäne Das sollten Sie beim Planen und Buchen beachten

Nach Corona-Quarantäne: Die Reisebeschränkungen lockern sich immer mehr. 
Nach Corona-Quarantäne: Die Reisebeschränkungen lockern sich immer mehr. 
© Shutterstock
So langsam lockern sich die Bestimmungen während der Coronakrise. Und auch Urlaub scheint in kleinem Umfang wieder realisierbar zu werden. 

Für viele von uns waren die letzten Wochen und Monate nicht einfach: Homeoffice, ein eingeschränktes Sozialleben und Home-Schooling sind nur einige der Herausforderungen, denen wir uns während der Coronakrise stellen mussten.

Dazu kommt, dass durch das allgemeine Reiseverbot ein Großteil der bereits gebuchten Urlaube oder Trips für dieses Jahr ins Wasser fallen. Doch nun scheint es wieder etwas Hoffnung zu geben. Denn ab dem 15. Juni soll Reisen innerhalb Europas wieder möglich werden.

Das müssen Sie bei Neubuchungen beachten

Schauen Sie auf jeden Fall ins Kleingedruckte, wenn Sie eine neue Reise buchen. Es kann nämlich gut sein, dass der Reiseveranstalter Einschränkungen bekannt gibt. Beispielsweise könnte es sein, dass bestimmte Strand-Abschnitte gesperrt sind oder der Spa-Bereich im Hotel geschlossen hat. Viele Reiseveranstalter reagieren auf die derzeitige Krise mit besonderen Konditionen. Der deutsche Reisekonzern FTI Group hat beispielsweise ein Urlaubsmodell speziell für Sommer, Herbst und langfristige Planungen entwickelt, bei dem die Sicherheit im Vordergrund steht. Bei der Buchung bis zum 31. August 2020 muss keine Anzahlung leisten und kann die Reise bis 14 Tage vor Antritt kostenlos stornieren.

Bereits gebuchte Urlaube: Infos beim Auswärtigen Amt  

Sie haben den bereits gebuchten Sommerurlaub noch nicht abgesagt, weil Sie vielleicht immer noch Hoffnung haben, dass er stattfindet? Mit der voraussichtlichen Lockerung ab dem 15. Juni könnten Sie damit auch Glück haben. Doch informieren Sie sich auf jeden Fall beim Auswärtigen Amt. Hier finden Sie aktuelle Reiseempfehlungen und weitere Infos. Die Verbraucherzentrale sagt: Sollte das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für ein bestimmtes Land ausgesprochen haben, können Sie Ihr Geld zurück verlangen. 

Die Lage kann sich immer wieder ändern - auch im Urlaub

Die letzten Wochen und Monate haben es deutlich gezeigt: Das Infektionsgeschehen kann sich rasant ändern. Informieren Sie sich daher insbesondere auch im geplanten Urlaubsland über derzeitige Coronafälle und mögliche Quarantänebestimmungen, falls es während ihres Urlaubs zu einem plötzlichen Lock-Downs kommen sollte. Doch im Notfall gilt immer: Eine Person mit Wohnsitz in Deutschland kommt immer zurück, die Einreise wird nie untersagt. Anders sieht es jedoch aus, wenn Sie bereits mit Covid-19 infiziert sind. Dann müssen Sie vor Ort in Quarantäne und dürfen eine Rückreise nicht antreten. 

Unbedingt checken: Reiserücktritts- und Auslandskrankenversicherung

Es lohnt sich außerdem einen Blick in Ihre derzeitige Reiserücktrittsversicherung zu werfen. Denn viele Versicherungen schließen einen Pandemie-Fall, wie Covid-19, aus und übernehmen im Ernstfall keine Storno-Gebühren. Doch noch wichtiger als die Reiserücktrittsversicherung ist die Auslandskrankenversicherung. Überprüfen Sie daher unbedingt vor Reiseantritt, ob Sie eine solche Versicherung abgeschlossen haben. Denn die greift auch im Falle einer Corona-Erkrankung. 

Verwendete Quellen:ZDF.de, Auswärtiges Amt, Pressematerial, Verbraucherzentrale

jku Gala

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