WhatsApp: Zehn erstaunliche Fakten zum Messenger

Wie die Zeit doch verfliegt: Am 24. Februar wird WhatsApp bereits zehn Jahre alt. Zum Jubiläum gibt es hier zehn außergewöhnliche Fakten.

Viele Smartphone-User nutzen auch WhatsApp

Am 24. Februar 2009 gründeten Brian Acton (46) und Jan Koum (42) ihre Firma WhatsApp Inc., noch bevor die App erschienen war, die sie später berühmt machen sollte. Damit feiert das Unternehmen hinter dem wohl beliebtesten Messenger-Programm der Welt sein zehnjähriges Jubiläum. Hier zehn Fakten über WhatsApp und seine Gründer, die so mancher User wohl noch nicht kennen dürfte.

Von Yahoo zu Facebook

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Doppelt gemoppelt: Jan Koum hatte am 24. Februar 2009 nicht nur eine Firmengründung zu feiern. Der Unternehmer wurde am gleichen Tag auch 33 Jahre alt.

Koum und Acton arbeiteten zusammen viele Jahre für das Internet-Unternehmen Yahoo, bevor sie die Firma im September 2007 verließen, während einer Art Sabbatjahr durch Südamerika reisten und Ultimate Frisbee spielten. Sowohl Acton als auch Koum bewarben sich bei Facebook, wurden aber beide abgelehnt, wie es in einer Inside-Story des Wirtschaftsmagazins "Forbes" aus dem Jahr 2014 heißt.

Später sollten die beiden doch bei Facebook landen. Der Social-Media-Riese kaufte WhatsApp 2014 für unglaubliche 19 Milliarden US-Dollar, was heute etwa 16,7 Milliarden Euro entspricht.

Sowohl Koum als auch Acton stiegen später bei Facebook aus. Acton forderte im März 2018 per Twitter sogar dazu auf, Facebook zu löschen. Koum kündigte seinen Abgang im April 2018 an. Es wurde vermutet, dass er sich wegen Themen wie Datenschutz und Verschlüsselung mit Facebook-Chef Mark Zuckerberg (34) gestritten hatte. Später wurde bekannt, dass Koum auf dem Papier allerdings noch bei Facebook angestellt sei.

Koum war in den späten 1990er Jahren Teil der IT-Sicherheits-Denkfabrik w00w00. Ebenfalls dabei: Shawn Fanning (38), der Entwickler des Filesharing-Vorreiters Napster.

So erfolgreich ist die App

Laut Firmenangaben wird WhatsApp aktuell von mehr als einer Milliarde Menschen in über 180 Ländern benutzt.

Der WhatsApp Messenger ist eine von wenigen nicht vorinstallierten Apps auf Android-Geräten, die im Google Play Store mehr als eine Milliarde Mal auf individuelle Smartphones heruntergeladen wurden.

Uganda hat im Sommer 2018 eine Art "Klatsch-Steuer" eingeführt unter die auch WhatsApp fällt. Laut Berichten der britischen "BBC" werden demnach für die Nutzung von Social-Media-Plattformen täglich umgerechnet rund 5 Cent fällig.

Im Juni 2017 berichtete die "New York Times", dass der Service von WhatsApp in China komplett geblockt wurde. Facebook war dort bereits seit 2009 verboten, Instagram seit 2014.

Seit mehreren Monaten können Nutzer in Indien auch per WhatsApp bezahlen. Ende Januar hat Zuckerberg angekündigt, dass 2019 auch weitere Länder die Funktion bekommen sollen.

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