Stars + Olympus: "Ich brauche Drama!"

Auf Einladung von "Gala" und "Olympus" knipsten sich zwei Dutzend Prominente beim Fotoworkshop einfach mal gegenseitig

Alles eine Frage der Perspektive: Mousse T. liegt auf den Endlosbeinen von Annabelle Mandeng. Das Objekt seiner Begierde sind ihre goldenen High Heels, die will er ablichten. Klick. Dann geht er zu Boris Entrup, sagt kurz: "Dreh dich mal um" und knipst den lockigen Hinterkopf des Star-Visagisten. Später vertieft er sich minutenlang in die Aufnahme einer Linsenschüssel. Max von der Groeben muss sich beim Workshop von "Olympus" und "Gala" erst mal anschauen, wie so ein richtiger Fotoapparat funktioniert. "Bisher habe ich meistens mit dem Handy fotografiert", sagt der 21-Jährige - Generation iPhone eben.

Mousse T. zoomt sich die Glitzerheels von Annabelle Mandeng heran.

Zusammengekniffene Augenbrauen, konzentrierte Blicke auch bei denen, die vor dem digitalen Zeitalter geboren wurden: Peter Lohmeyer, Kim Fisher, Kai Wiesinger & Co. lassen sich von "Olympus" in die Finessen der neuen Systemkamera "OM-D" einweihen - dann begeben sie sich im Szenehotel "The Grand Berlin" auf Motivsuche. Die Badewanne entdecken Wolke Hegenbarth und Kim Fisher als Erste. Wolke steigt in ihren pinkfarbenen Stilettos hinein und verknotet sich zum Lotussitz. Kim knipst. Dann bemerkt sie draußen auf der Straße einen Mann mit Jutetasche und Hund. "Ich brauche Drama!" ruft sie - und meint eine dieser technischen Spielereien der Kamera, in diesem Fall die Sepia-Bildbearbeitung. Und schon fühlt sich der Laie wie ein Künstler.

Die Tiefe des Raumes sucht Fußballfan Peter Lohmeyer, vorn Wolke Hegenbarth bei der Lippenpflege.

Genau so hat es sich "Olympus" gewünscht, als sich der Fotokonzern das Konzept der Ausstellung "Photography Playground" ("Spielplatz der Fotografie") ausdachte. In den Opernwerkstätten, wohin alle Workshopteilnehmer später zur Vernissage fahren, haben internationale Künstler Settings arrangiert, in denen sich die Besucher inszenieren können. Die Wirkung von Raum und Perspektive wird erfahrbar.

Doch noch liegen Nova Meierhenrich und Patrice Bonédibéla rücklings auf dem King-Size-Bed: Kopf an Kopf, den Blick auf das grüne Rechteck im Display ihrer Kamera gerichtet, die Beine in die Luft gestreckt und zwischen den Füßen XXL-Bälle aus Plüsch eingeklemmt. Wie auf dem Spielplatz eben.

Glittergirl: Nova Meierhenrich steuerte bei der Vernissage sofort die Goldgardine an.

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