Sebastian Vettel: Ich mag's gern ruhig

Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel schätzt an seiner Wahlheimat Schweiz die Ruhe

Sebastian Vettel, 26, hat es gern ruhig und wohnt deshalb lieber auf dem Land.

Der dreimalige Weltmeister erholt sich von seinem Alltag am liebsten fernab von Hektik. In einem Interview mit 'echo-online.de' verriet der Star, dass er die Ruhe als Ausgleich von den stressigen Rennwochenenden und den vielen Menschen, die ihn ständig umgeben, braucht. Und die hat er in der Schweiz gefunden. "Wenn man immer viel Leute um sich rum hat, genießt man es, wenn es mal etwas ruhiger ist." Es sei auch eine Typfrage, ob man lieber in der Stadt oder auf dem Land wohnt, erläuterte er weiterhin, und bei Vettel ist es nunmal "eher das Land, weil ich es gern ruhig habe."

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Seit 2007 lebt der gebürtige Hesse jetzt schon in der Schweiz. Im Gegensatz zu den deutschen Autobahnen gelten dort überall Tempolimits. Und auch diese Ruhe auf der Straße genießt Vettel: "Die meisten Leute haben ein bisschen ein falsches Bild, denken immer, wenn man Rennfahrer ist, dass man auch auf der Straße fährt wie ein Gestörter. Das ist das Gute an meinem Job, da kann ich mich auf der Rennstrecke austoben."

Dennoch gibt es einige Dinge aus seiner Geburtsstadt Heppenheim, die der Rennfahrer vermisst: "Den Kochkäs', die Leut', das Gebabbel. Auch wenn es nicht so weit weg ist, vermisst man es doch. Die Gegend, in der man aufgewachsen ist, den Freundeskreis, der größtenteils dort ist. Wenn man viel unterwegs ist, macht es aber nicht den Unterschied, wo man wohnt. Man hat heute genug Möglichkeiten, in Kontakt zu bleiben", räumte er ein.

Am Sonntag beim Seifenkistenrennen seines Arbeitgebers Red Bull im westfälischen Herten konnten Vettels Fans ihren Star ganz aus der Nähe bewundern. Dort stieg er in einer Art Super-Mario-Kostüm in ein für seine Verhältnisse recht langsames Gefährt: eine Seifenkiste. Die Teilnehmer erreichten in ihren extravaganten Kisten Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h. Sebastian Vettel dürfte das allerdings kaum gestört haben - er mag es ja ruhig.

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