Russell Crowe: Im Kilo-Kampf

Harte Kerle wie Russell Crowe kann bekanntlich nichts in die Knie zwingen. Doch eine Sache raubt ihm in letzter Zeit alle Kräfte: ein strikter Trainingsplan, der ihm beim Abnehmen helfen soll

Hanteltraining für den Muskelaufbau, Laufeinheiten für die Kondition und ein strikter Diätplan: Dass in Hollywood viel Zeit und Kraft investiert wird, um den Körper in Top-Form zu bringen, ist nichts Ungewöhnliches. Für die meisten gehört das zum täglichen Brot - oder sie ersetzen es eben gerade damit. Wie sich die Stars dafür ins Zeug legen, beweist gerade Russel Crowe. Wie der "Gladiator"-Star via Twitter verkündete, verlangt ihm sein aktuelles Sportprogramm zurzeit alles ab. Er will 30 Kilo in 105 Tagen abspecken.

Mit solchen Extremvorhaben steht er unter seinen Kollegen nicht allein da. Und was Gerard Butler und Tom Jones geschafft haben, sollte ihn zuversichtlich stimmen. Sie beweisen mit ihrem neuen Körpergefühl, dass sich all die Mühe lohnt.

Die Fettpölsterchen hatte sich Schauspieler Crowe für seinen Film "Body Of Lies" angefuttert. Speck, den Russell nun von Hüften und Bauch wieder loswerden möchte. Dass das Training allerdings so hart werden würde, hätte er wohl nie für möglich gehalten.

Einem Fan hatte der 47-Jährige laut "People" kürzlich gestanden, dass er ansetze, sobald er nur eine kleine Trainingspause einlege. "Sobald ich aufhöre Sport zu treiben, versucht mein Körper wieder zurück zu seinem schwersten Gewicht zu gelangen", so Crowe.

Seine Kampfansage an ungewollten Kilos: Pro Tag 2400 bis 2600 Kalorien inklusive der Getränke. Und Sport - viel Sport. Erst am Sonntag (10. Juli) lief er eine Stunde und 25 Minuten, bevor es für ihn ans Krafttraining ging, wie er selbst stolz via Twitter verkündete. Dass ihm das Sportprogramm so ziemlich alles abverlangt, ließ er dann auch alle Welt wissen:"Meine erste Fahrt seit langem. Schmerzhafte Beine, schmerzhafter Hintern, wird morgen und am nächsten Tag bestimmt noch schlimmer."

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2010 wog Tom Jones (li.) noch 15 Kilo mehr. Mit der Steinzeit-Diät hat der Sänger abgespeckt.

Den Kampf gegen die hartnäckigen Kilos haben Schauspieler Gerard Butler und Kult-Sänger Tom Jones schon längst gewonnen. Der Kult-Sänger speckte seit 2010 satte 15 Kilo ab. Noch im letzten Jahr hatte er 100 Kilo bei 1,78 Metern auf die Waage gebracht und soll sich beschwert haben, weil er nicht mehr in seine Hosen passte. Das gehört nun der Vergangenheit. Seine Geheimwaffe gegen die Fettpolster sei die sogenannte "Steinzeitdiät" wie er in einem Interview mit dem britischen Radiosender BBC2 verriet: "Die Diät sagt dir, dass du zurück zu dem musst, was wir gegessen haben, als wir Jäger und Sammler waren. Iss alles, was natürlich ist - Fleisch, Fisch, Gemüse."

Nudeln, Brot, Fertiggerichte und all die süßen Dickmacher kamen ihm nicht mehr auf den Tellern. Und sicherlich trug auch der Verzicht auf Alkohol dazu bei, dass Tom endlich wieder in seine Hosen passt. Selbst plauderte er im Radio aus: "Mein Ernährungsberater fragte mich: 'Wie viel trinken Sie?' Ich habe ihm gesagt, dass ich zum Essen gerne eine Flasche Rotwein trinke. 'Ganz allein?', fragte er. Was ich ihm nicht erzählt habe war, dass ich davor normalerweise schon einen Martini, einen Cognac und eine Flasche Champagner getrunken habe."

Die Folge ist offensichtlich: Der Musiker kann jetzt auf der Bühne wieder seine erschlankte Hüfte schwingen.

Auch Gerard Butler kündigte ungeliebten Fettpölsterchen den Kampf an. Ihm muss es besonders schwer gefallen sein. Denn seine große Schwäche waren schon immer Süßigkeiten. Das hatte Film-Partnerin Jennifer Aniston 2010 im Interview zum gemeinsamen Dreh für "Der Kautions-Cop" ausgeplaudert. "Ich erwischte ihn immer irgendwo in der Ecke mit Mini-Muffins", sagte sie dem Moderator Ryan Seacrest in einer amerikanischen Radio-Show.

Butlers Abnehm-Credo scheint ähnlich dem von Crowe auf "Sport, Sport, Sport" zu lauten. Für ihn ist das vermutlich einfacher, als sich seinem süßen Zahn vollkommen zu verschließen. Ständig sieht man Butler in Aktion: surfen, auf dem Weg von oder ins Fitness-Studio oder aber beim Joggen.

Russel Crowe hat damit zwar noch einen weiten Weg vor sich. Aber an guten Beispielen mangelt es nicht.

yyo

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