Italien: So gelingt die Ein- und Ausreise

Der Italien-Trip kann kommen, das Urlaubsland hat seine Grenzen wieder geöffnet. Aber wie reisen Deutsche am besten ein?

Sightseeing in Italien ist für Einreisende aus der EU wieder möglich.

Deutschen Italien-Fans dürfte ein Stein vom Herzen fallen: Das beliebte Urlaubsland hat am 3. Juni seine Grenzen wieder geöffnet. Einreisen dürfen laut Auswärtigem Amt Touristen aus den EU-Mitgliedstaaten, den Schengenstaaten, Großbritannien und Nordirland sowie Andorra, Monaco, San Marino und dem Vatikanstaat. Der Sommerurlaub in Corona-Zeiten scheint gesichert. Bei der Ein- und Ausreise über Österreich und die Schweiz gilt es für Autofahrer sowie Busreisende jedoch einiges zu beachten.

Anreise über Österreich

Obwohl die Grenzen zwischen Österreich und Deutschland vorerst noch geschlossen bleiben, dürfen deutsche Touristen diese im Zuge der Anreise passieren. Die Bedingungen: Sie verpflichten sich an der Grenze dazu, das Land "auf dem schnellsten Wege" wieder zu verlassen, wird Josef Schreier von der Tiroler Landesregierung unter anderem vom Bayerischen Rundfunk zitiert. Zwischenstopps sind demnach nicht erlaubt, weder zum Tanken noch für Toiletten- oder Essenspausen an Raststätten. Wer sich nicht daran hält und von der Polizei erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1.450 Euro rechnen.

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Bei Kontrollen muss die unterzeichnete Durchreiseerklärung vorgezeigt werden. Zudem kann es helfen, die sichergestellte Ausreise aus Österreich zu belegen - etwa durch das Vorzeigen der Buchungsbestätigung eines Hotels. Dies ist laut Tiroler Landesregierung aber nicht immer vonnöten. Für Rückreisende aus Italien gelten noch bis zum 15. Juni dieselben Bedingungen. Dann will auch Österreich wieder seine Grenzen generell öffnen.

Anreise über die Schweiz

Deutsche, die in Italien Urlaub machen wollen, können auch über die Schweiz anreisen. Zwar öffnet diese für touristische Zwecke ebenso erst am 15. Juni ihre Grenzen, Transitverkehr ist allerdings schon jetzt gestattet. Die Voraussetzung: "Sämtliche Personen, die sich aktuell bereits legal im EU/EFTA-Raum aufhalten", so heißt es auf der Seite des Auswärtigen Amtes, müssten bei der Durchreise "glaubhaft machen können, tatsächlich ins Zielland einreisen zu wollen". Der Beleg einer Hotelbuchung ist hier also zwingend notwendig.

Anders als bei der Einreise über Österreich sind kurze Tankstopps sowie Pausen in der Schweiz gestattet. Das habe das Schweizerische Amt für Gesundheit dem ADAC bestätigt.

Anreise mit Zug oder Flugzeug

Züge von Deutschland nach Italien verkehren bislang noch nicht. Wer ohne eigenes Auto dennoch nach Italien reisen möchte, kann dies per Luftweg. Die Flughäfen in Rom, Mailand und Neapel sind laut "tagesschau"-Informationen wieder für internationale Flüge erreichbar. Vor Ort müssten Urlauber jedoch mit strengen Kontrollen inklusive Fiebermessung rechnen.

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