iOS 12: Das bietet die neue Version

Mit iOS 12 bringt Apple die neue Version seines mobilen Betriebssystems für iPhone und Co. heraus. Dies sind die wichtigsten Funktionen.

Selbstverständlich setzen auch das neue iPhone Xs, das iPhone Xs Max und das iPhone XR auf iOS 12

Am 17. September - vermutlich gegen 19:00 Uhr deutscher Zeit - soll iOS 12 erscheinen. Das neue Betriebssystem für iPhone, iPod Touch und iPad, das Nutzer kostenlos herunterladen können, hat einiges zu bieten. Unterstützt werden alle Geräte, auf denen auch iOS 11 läuft. Dies sind einige der besten Funktionen.

Mehr Animojis und schnellere Kamera

Dank des Updates sollen auch ältere Geräte teils deutlich schneller werden. Laut Angaben von Apple lassen sich die Kamera bis zu 70 Prozent und die digitale Tastatur bis zu 50 Prozent schneller öffnen. Je nach Gerät sollen Apps zudem bis zu doppelt so schnell gestartet werden können.

Außerdem gibt es mit Koala, Geist, T-Rex und Tiger vier neue Animojis. Zudem werden sogenannte Memojis eingeführt. Diese funktionieren quasi genauso wie die anderen animierten Emojis von Apple, können aber angepasst werden. Dank zahlreicher Möglichkeiten wie dem Verändern von Haarstilen, Hautfarben und mehr, kann man beispielsweise sich selbst oder seine besten Freunde nachbauen.

Gruppen-FaceTime und Zeit am Smartphone

Auch FaceTime wird deutlich erweitert. Mit iOS 12 können nun bis zu 32 Personen an einem Videoanruf teilnehmen - und es ist jederzeit möglich, einem bestehenden Call auf Einladung beizutreten. Die Person, die momentan spricht, wird automatisch in den Vordergrund gerückt. Wer sich nicht zeigen möchte, der deaktiviert einfach die Videoübertragung.

Die sogenannte Screen-Time-Funktion ist vor allem nützlich für Social-Media-Fans und Eltern. So lässt sich anhand ausführlicher Statistiken überprüfen, wie viel Zeit bei Facebook oder in anderen Apps verbracht wird. Eltern können zudem einstellen, dass ihre Kinder beispielsweise nur 60 Minuten pro Tag "Fortnite" und Co. spielen können. Danach werden die entsprechenden Apps auf dem jeweiligen iDevice automatisch ausgegraut und können ohne weitere Erlaubnis an diesem Tag nicht mehr genutzt werden.

Außerdem setzt Apple verstärkt auf Sicherheit. FaceTime-Anrufe werden Ende-zu-Ende verschlüsselt und das Unternehmen verspricht, dass keine persönlichen Daten verkauft werden. Zudem schlägt iOS 12 automatisch starke Passwörter vor und warnt vor mehrfach verwendeten Passwörtern. Zudem soll sogenanntes Fingerprinting erschwert werden, über das Websites Geräte eindeutig identifizieren können, wenn sie genügend Informationen gesammelt haben. Darum werden in Safari möglichst wenige Systeminformationen übermittelt.

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