Heidi Klum: Kinderwagen durchgefallen

Ein von Heidi Klum entworfener Kinderwagen ist bei einem Test des Verbrauchermagazines "Consumer Report" als unsicher eingestuft worden. Jetzt wehrt sich die Designerin gegen den Bericht

Am Kinderwagen wurde bemängelt, dass sich eine Schnalle wiederholt während des Sicherheitstests geöffnet habe.

Der Kinderwagen "Truly Scrumptious Travel System" ist bei einem Test des US-Verbrauchermagazines "Consumer Report" durchgefallen und hat das Urteil "Don't buy" ("Nicht kaufen") kassiert. Das Pikante daran: Das Modell, das von "Babies 'R' Us" vertrieben wird, wurde von Heidi Klum entworfen. Er gehört zu einer ganzen Reihe von Produkten, die das Multitalent und Supermodel entwickelt hat. Den Buggy mit dem herausnehmbaren Autositz, der für Kinder bis vier Jahre konzipiert ist, gibt es - je nach Ausführung - schon ab 160 Euro im Versandhandel.

Heidi Klum

Deutschlands schönster Export

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Nach dem schlechten Testurteil ging Klum am Donnerstag (10. Oktober) in die Offensive und verteidigt ihren Kinderwagen in der "New York Post": "Als vierfache Mutter ist für mich Sicherheit natürlich oberste Priorität. Wir arbeiten nur mit Firmen zusammen, die ständig unter Beweis stellten, dass sie bereit sind, bei der Herstellung ihrer Produkte höchste Sicherheitsstandards zu erfüllen." Sie habe sich, als sie die Nachricht bekommen habe, sofort mit dem Hersteller in Verbindung gesetzt und werde sich weiter darum kümmern, betonte die 40-Jährige. Bemängelt worden war verschiedenen Medienberichten zufolge, dass sich während der Sicherheitstests wiederholt eine der Gurtschnallen des Kinderwagens geöffnet habe.

Der Klumsche Kinderbuggy sei - bei insgesamt 100 Testkandidaten - der einzige gewesen, der mit solchen Problemen auffällig geworden sei. Allerdings habe das Verbrauchermagazin keine Anhaltspunkte, dass es bislang schon Verletzungen mit dem "Truly Scrumptious Travel System" gegeben habe, wie ein Sprecher des "Consumer Reports" gegenüber der "New York Post" versicherte. Auch die befragte Verbraucherschutzbehörde habe keine Kenntnis von Verletzungen oder Beschwerden über das getestete Kinderwagenmodell.

Laut "ABC News" rate das Verbrauchermagazin den Kunden auch nicht, einen bereits gekauften und benutzten Klum-Kinderwagen mit Autositz auszutauschen oder zurückzugeben. Man könnte den Sitz fürs Auto weiterhin nutzen, beim Fahren oder montiert auf den Kinderwagen. Hierbei werde nämlich nicht das Rückhaltesystem des Kinderwagens genutzt. Und der Autositz alleine sei ebenfalls erhältlich und habe im separaten Test sogar das Urteil "Best Buy" ("Bester Kauf") erhalten. Man solle nur den Kinderwagen nicht einzeln verwenden und unter Umständen auch "Babies 'R' Us" darum bitten, das Rückhalte- und Gurtesystem des Wagens auszutauschen.

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