Georgia May Jagger: "Wir sind ein Party-Clan"

Rock’n’Roll trifft Tradition: GALA sprach mit dem britischen Supermodel über die große, bunte, chaotische Christmas-Sause der Jaggers

Bloß weg aus Bibber-Britain, schnell in den Flieger und sich dann am Traumstrand die Sonne auf den flachen Bauch scheinen lassen …

So könnte man sich die Festtage bei den schicken jungen Jaggers vorstellen. Genügend Hotspot-Immobilien besitzt die Familie ja. Doch die Wahrheit sieht anders aus: Alle quartieren sich in der Nähe von London bei Mama Jerry Hall, 59, ein! GALA fragte Georgia May Jagger, 23, wie sie und die anderen drei Sprösslinge von Jerry Hall und Mick Jagger die Weihnachtszeit genießen.

Wie ist Weihnachten bei den Jaggers?

Wild und laut! Meine Geschwister, Nichten und Neffen feiern alle im Haus meiner Mutter mit. Als Kind hatte sie selbst nie schöne und harmonische Festtage. Das holt sie als Erwachsene nach. Deshalb lädt sie dazu auch noch sämtliche Freunde von uns ein.

Bei Feierlichkeiten stets schick: Georgia May Jagger mit ihrer Mutter Jerry Hall. Nur Weihnachten bleiben angeblich die Pyjamas an.

Klingt nach Rock’n’Roll! Gibt es daneben auch Traditionen, an die Sie sich halten?

Klar, wir schmücken gemeinsam den Baum. Da geht es allerdings zu wie im Hühnerstall, hektisch und unkoordiniert. Big fun! Die Spitze ist nie gerade. Und unsere Deko ist sehr eigenwillig. (Sie reißt

die Augen weit auf.) Wir haben Kraken! Und selbstgebastelte Muschel- Anhänger. Meine Schwester Lizzy schleppt immer kitschige Glas-Feen oder so was an. Oft ist der Baum am Ende dermaßen schwer behängt, dass er fast umkippt.

Gibt es noch mehr Familienrituale?

Normalerweise gibt es in England die Geschenke erst am 25. Dezember morgens. Aber wir sind immer so aufgeregt, dass jeder schon am Vorabend eins auspacken darf. Ein anderes Ritual ist das Kochen. Das übernehmen meine Brüder und ich. Es ist immer sehr entspannt und friedlich – bis unsere Mutter in die Küche kommt und helfen will. Ab dann herrscht das totale Chaos.

Welches Menü gibt es dieses Jahr?

Die Planung überlasse ich meinen Brüdern. Ich bin der Souschef, meine Kernaufgaben sind Kartoffeln schälen und Dessert kalt stellen. Voriges Jahr hatten wir Roastbeef. Weil die Jungs keine Lust hatten, für einen Truthahn oder eine Gans ewig in der Küche zu stehen.

Machen Sie sich fürs Dinner schick?

No way! (lacht) Wir tragen alle Pyjamas. Mama setzt jedem einen Partyhut aus Pappe auf. Und nach der ersten Bescherungsrunde schmücken wir uns mit den neuen Sachen: Schmuck, Lederjacken, Sonnenbrillen. Einmal habe ich einen riesigen Zerrspiegel besorgt. Wir haben geheult vor Lachen!

Was schenken Sie am liebsten?

Schmuck! Er ist persönlich, besonders wenn man ihn mit Initialen versehen lässt. Bei meinen Geschwistern ändert sich der Klamottengeschmack ständig, und auch mein Vater ist da schwierig – mit Schmuck bin ich auf der sicheren Seite. Auch weil ich kurzfristig shoppe. Meine Mutter shoppt anders. Sie hat einen großen Plan und bestellt alles online, meistens Wochen im Voraus.

Bei so viel Party schon an Weihnachten kann der Jagger-Jahreswechsel wohl kaum noch fröhlicher werden, oder?

Mal sehen. Silvester feiere ich diesmal mit meinem Dad und ein paar anderen Leuten in der Karibik. Obwohl ich sonst gerne mit Freunden zwischen den Jahren zu Hause durch die Pubs ziehe. Aber zum Glück ist mein Vater auch sehr feierfreudig.

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