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Gala Concert x isla med voice So war das Konzert von Sara Hartman

In einer vierteiligen Sonderausgabe unserer Konzert- und Interviewreihe „GALA Concert“ unterstützt durch Sponsoringpartner isla® med voice empfangen wir vier Nachwuchskünstler zu einem Wohnzimmerkonzert im Hamburger Hafen. Das zweite Konzert bestreitet Sara Hartman. 

Es ist fast wie eine Geschichte aus einem Märchenbuch: Sara Hartman wird in Teenagerzeiten in einem Restaurant in den Hamptons entdeckt, wo sie für Urlauber ihre Musik zum Besten gab. Mit Sack und Pack zieht sie nach Deutschland um an ihrer Karriere zu arbeiten und erfährt in dieser Zeit Höhen und Tiefen. Mit neuer Inspiration und ganz viel Gefühl singt sie sich in die Herzen ihrer Fans. 

Im Rahmen unserer Konzertreihe "GALA Concert" geben wir gemeinsam mit unserem Sponsoringpartner isla® med voice jungen Talenten eine Stimme. Am 15. September durften wir Sara Hartman zu einem zweiten exklusiven Wohnzimmerkonzert in Hamburg begrüßen.

Yamirah Gercke, Susan Sideropoulos, Sara Hartman 
Yamirah Gercke, Susan Sideropoulos, Sara Hartman 
© Gala

Sara Hartman: Eine klare Stimme mit viel Gefühl

Wie bist du zur Musik gekommen? 

Das war wie bei vielen nachdenklichen 14-Jährigen, die Zeit, als ich anfing, eine gesunde Faszination für Musik zu entwickeln. Ungefähr mit vierzehn war Musik Therapie für mich. Das war der Weg: Ich fühle mich jetzt nicht gut, aber ich werde etwas daraus machen. Manchmal fühlt man sich besser, manchmal nicht, aber zumindest hat man etwas getan. 

Sind Emotionen Teil deiner Inspiration und Ideen? 

Ich schreibe von seltsamen kleinen Momenten wie einem Knopf oder einer Wassermelone und gehe von dort aus und schaffe ein Gefühl um dieses Bild herum. Und ich denke, die Phase, die ich gerade durchmache, ist Pop-Songs. Ich denke, es ist wirklich wichtig, einfach zu schreiben. Ich mag es, etwas sehr Komplexes mit sehr wenigen Worten auszudrücken. Ich bin momentan sehr inspiriert. In dieser Art von introspektiver Zeit wurde mir klar, welche Heilung Musik bewirken kann und welche Rolle sie in meinem Leben und hoffentlich auch in anderen gespielt hat.

Was ist dein größter Traum in musikalischer Hinsicht?

Kennen Sie das Wort "Luftschloss"? Ich habe es neulich gelernt. Ich verstehe es als diese weit entfernte Vorstellung von etwas Schönem. Vielleicht verstehe ich es falsch, aber mir gefällt dieses Konzept des Träumens. Ich fühle mich im Rampenlicht sehr unwohl, aber zur gleichen Zeit mag ich auch den Ausdruck von Verwundbarkeit und die Akzeptanz von Verwundbarkeit. Ich denke, wenn man in der Lage ist, Raum für die eigenen Emotionen zu schaffen, gibt dies anderen die Freiheit, Raum für ihre eigenen zu schaffen. Ich hoffe, dass ich Menschen mit Musik helfen kann, so wie andere Musik mir geholfen hat.

Ich hoffe, dass ich Menschen mit Musik helfen kann, so wie andere Musik mir geholfen hat

Wie bereitest du dich und deine Stimme auf einen Auftritt wie heute vor?

Nun, 10 Minuten, in denen ich sehr leise und sehr hohe Töne mache, zudem habe ich ein Wunder-Ding gefunden. Es heißt "Blubber-Schlauch". Es ist im Wesentlichen ein dicker Strohhalm aus Silikon und anstatt des Aufwärmens, steckst du ihn in eine Flasche mit etwas Wasser. Man wärmt sich auf und befeuchtet gleichzeitig seine Stimmbänder.

Hat dich deine Stimme während eines Auftritts schon mal im Stich gelassen? Wie bist du damit umgegangen?

Bei einem Auftritt ist es noch nicht passiert, soweit ich mich erinnern kann. Das wäre schrecklich peinlich gewesen. Es ist in Aufnahmesitzungen passiert. Es gab eine Band, mit der ich zusammengearbeitet habe, und der Produzent hat mich gepusht und gepusht und gepusht. Ich habe eine Note getroffen, die ich nie für möglich gehalten hätte, aber habe mich dabei auch ein wenig verausgabt. Dann muss man eine Pause machen, redet 20 Minuten lang nicht und trinkt und macht seinen "Blubber-Schlauch" und dann kommt die Stimme zurück.

Du hast zeitweise ein Jahr lang nicht gesungen. Wie kam es dazu? Und hast du komplett mit der Musik aufgehört? 

Ich habe bisher nicht wirklich darüber gesprochen ... Ich habe ganz mit der Musik aufgehört. Die Musikindustrie ist hart, sie hat meine Entschlossenheit für die Liebe zur Musik auf die Probe gestellt und was sie für mich bedeutet hat. Es ist schwer, weiterhin daran zu glauben, wenn du weißt, ein großer Anteil davon ist Showbusiness. Ich möchte etwas tun, das echt ist. Ich möchte etwas tun, das ehrlich ist und das habe ich in der Vergangenheit nicht wirklich gespürt. Ich denke, deshalb habe ich aufgehört, weil ich mir selbst nicht geglaubt habe. 

ibo Gala

GALA CONCERT