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Gala Concert x isla med voice So war das Konzert von Chris James

In einer vierteiligen Sonderausgabe unserer Konzert- und Interviewreihe „GALA Concert“ unterstützt durch Sponsoringpartner isla® med voice empfangen wir vier Nachwuchskünstler zu einem Wohnzimmerkonzert im Hamburger Hafen. Den Anfang macht Chris James.

Er ist erst 23 Jahre alt - und doch steht das Leben von Chris James schon seit über acht Jahren ganz im Zeichen der Musik. Der Deutsch-Amerikaner liebt und lebt den Traum von einer Musikkarriere und begeistert mit seinen gefühlvollen, selbst komponierten Songs schon jetzt Zehntausende Fans. 

Im Rahmen unserer Konzertreihe "GALA Concert" geben wir gemeinsam mit unserem Sponsoringpartner isla® med voice jungen Talenten eine Stimme. Am 01. September durften wir Chris James zu einem exklusiven Wohnzimmerkonzert in Hamburg begrüßen.

Chris James und Moderatorin Susan Sideropoulos
Chris James und Moderatorin Susan Sideropoulos
© GALA

Chris James: Vollblutmusiker mit gefühlvoller Stimme

Wie bist du zur Musik gekommen?

Ich habe vor ungefähr zehn Jahren begonnen, als Gitarrist in zwei Bands zu spielen. Nach und nach kam dann immer mehr der Wunsch auf, mein eigenes Ding zu machen. Ich bin zunächst mit einem Youtube-Kanal und Coverversionen bekannter Songs gestartet, das lief sehr gut und ich hatte eine große Followergemeinde. Aber es war eben nichts Eigenes, das waren nicht meine Songs und nicht meine Messages. Daraufhin habe ich mit dem Songwriting angefangen.

Mit 23 Jahren hast du dich schon einmal neu erfunden. Wie fühlt sich das an?

Es ist durchaus beängstigend. Denn wenn man jahrelang etwas so Erfolgreiches aufgebaut hat, eine Fanbase mit knapp 200.000 Leuten, dann geht man ein großes Risiko ein. Ich musste lernen, das alles loszulassen und mit Rückschlägen umzugehen. Aber heute bin ich glücklicher denn je. Ich treffe die Entscheidungen selbst, ich schreibe und produziere selbst und ich kann genau das ausdrücken, was ich sagen möchte. Meine Stimme nutzen und ihr Gehör verschaffen.

Wie ist es dir in diesem Krisenjahr 2020 bislang ergangen?

Es ist natürlich total schrecklich zu sehen, wie sehr Menschen unter dem Coronavirus und all seinen Folgen leiden. Viele Künstler und Musiker bangen um ihre Existenz, das ist furchtbar. Doch für mich ganz persönlich war es auch eine Art "Arschtritt", den ich gut gebrauchen konnte. Ich habe in den Monaten des Social Distancing eine sehr produktive Phase erlebt und mich ganz auf meine Musik konzentriert. Ich bin mein eigenes Label, mein eigener Songwriter, ich produziere und vermarkte mich - diese ganzheitliche Perspektive hilft mir jetzt, weil ich alles ein bisschen kann. 

"John Mayer ist mein Vorbild - weil er unbeugsam ist"

Wen zählst du zu deinen Vorbildern?

Eines meiner größten Vorbilder ist und bleibt John Mayer. Ich finde es einfach wahnsinnig cool, was er seit 20 Jahren verkörpert, und wie straight er das durchzieht. Dieses Image als "Der Typ, der immer noch am Start ist" begeistert mich. Er ist unbeugsam und authentisch und ein verdammt guter Musiker.

In welchen Momenten deiner Karriere hat es dir die Sprache verschlagen?

Ziemlich am Anfang meiner Karriere konnte ich bei den Video Days, einer Aktion für Youtuber, in der Lanxess Arena in Köln spielen. Das war der Moment, in dem ich dachte: Wow, ich bin sprachlos. Überall waren Menschen und als ich ein Cover von "Use Somebody" von Kings of Leon gespielt habe, strahlten mir Tausende Lichter entgegen. Keine Ahnung, wie ich da überhaupt einen Ton raus bekommen habe. Seitdem weiß ich, dass ich Musiker und nichts anderes sein will. Und das am besten auch noch in 20 Jahren.

kst Gala