Fußball-WM: Was macht Public Viewing so besonders?

Wie schaue ich das Spiel? Das ist eine Frage, die jeder Fußball-Fan vor dem WM-Spiel entscheiden muss. Einiges spricht für Public Viewing.

Eine der wichtigen Entscheidungen, die jeder Fan vor den einzelnen Spielen der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland treffen muss, ist die nach dem "Wie schaue ich das Spiel?" Auch wenn einige Experten am liebsten allein oder mit maximal zwei bis drei Freunden zuhause schauen, um die Matches konzentriert verfolgen zu können, spricht doch einiges für Public Viewing.

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Freude, Angst, Wut, Trauer - die vier großen Gefühlsgruppen liegen bei jedem Fußballspiel eng beisammen, noch dramatischer ist es häufig, wenn es wie bei einer WM um viel geht. Um ein Vielfaches intensiver wird ein Glücksgefühl jedoch, wenn man in andere freudestrahlende Augen blickt. Umgekehrt gilt aber auch: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Wie emotional 90 Minuten sein können, kann man nur erleben, wenn man sich aus der eigenen Komfortzone Wohnzimmer herauswagt.

Völkerverständigung

Natürlich kommt man beim Public Viewing nicht nur den eigenen Landsmännern und -frauen näher. Hier tummeln sich die verschiedensten Nationalitäten. Wer also zur Völkerverständigung beitragen möchte und gerne mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen ins Gespräch kommt, wird beim Public Viewing eines Fußball-Weltmeisterschaftsspiels sicher glücklich.

Flirt-Garantie

Wo so viele Menschen emotional und ausgelassen aufeinandertreffen, ist der Flirt nicht weit. Der große Vorteil beim Public Viewing: Es gibt auf jeden Fall ein Thema, für das sich alle interessieren und über das man locker und unkompliziert mit jedem sprechen kann. Außerdem ist nach dem Abpfiff oft vor der gemeinsamen Party. Oder man verabredet sich gleich zum nächsten Match. Ein kleiner Tipp am Rande: Nicht zu viel Alkohol trinken, denn sonst wird auch der niedlichste Flirt schnell peinlich.

Boah, ist der groß!

Doch beim Public Viewing geht es nicht nur um den geselligen Aspekt. Ein riesen Vorteil gegenüber den eigenen vier Wänden ist die Größe des Bildschirms. Denn meist sind die Abmessungen der Screens und Leinwände viel größer als der Fernseher zuhause. Da schwappt die Stadion-Atmosphäre dann schon mal in die Kneipe, den Biergarten oder auf die Fanmeile.

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