Fitbit Versa: Erste Smartwatch mit Zyklus-Tracking

Die bald erscheinende Smartwatch Versa von Fitbit soll vor allem Frauen mit einem besonderen Feature abholen: dem Zyklus-Tracking.

So wird Fitbits Smartwatch Versa aussehen

Wenn im April das US-amerikanische Unternehmen Fitbit seine neue Smartwatch namens Versa auf den Markt bringt, soll vor allem für die noch stark unterrepräsentierte weibliche Käuferschaft Anreiz geschaffen werden. Jedenfalls darf angenommen werden, dass die von Herstellerseite als Weltneuheit titulierte Möglichkeit, mit einer Smartwatch den Menstruations-Zyklus genauestens zu tracken, nicht für allzu viele Männer kaufentscheidend sein wird. Genau diese Funktion soll eine neue App bieten.

Die App soll laut des Informationsvideos auf der offiziellen Seite des Unternehmens kostenlos sein und sich von Programmen mit ähnlicher Funktionsweise abheben. Dafür sorge der integrierte Pulsmesser der Smartwatch. Sobald man bestätigt, die Funktion nutzen zu wollen, muss man das Gerät aber mit den intimen Daten füttern, etwa wann die Periode beginnt und wann sie endet. Daraufhin wird die berechnete anstehende Periode in Pink und die voraussichtliche Fruchtbarkeitsphase in Blau im Kalender angezeigt.

Bis hierhin könnte das Feature noch durchaus Anklang finden. Doch wie die Seite "The Verge" berichtet, fragt die App noch weitere Daten ab, die wohl nicht jeder gerne beantwortet. Etwa sexuelle Aktivitäten oder ob die Pille danach eingenommen wurde, um nur einige Beispiele zu nennen, die auf der Seite angeführt werden. Für die Funktionsweise der App sicherlich förderlich, unter Umständen dann aber doch zu viel Privatsphäre, die da in die Smartwatch fließen soll.

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