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Die Natur ruft Drei traumhafte Ziele für Waldbegeisterte

Gerade im Frühling präsentiert sich die Natur in voller Pracht.
Gerade im Frühling präsentiert sich die Natur in voller Pracht.
© Dmitry Galaganov/Shutterstock.com
Es wird immer wärmer und die Natur erwacht im Frühling zu neuem Leben. Gerade jetzt lohnt sich ein Abstecher in den Wald.

Die Temperaturen klettern nach oben und die Natur erstrahlt in prächtigen Farben - perfekte Bedingungen für einen frühlingshaften Ausflug. Vor allem in den Wäldern Deutschlands gibt es momentan viel zu entdecken. Wer die frische Luft und die blühenden Bäume und Blumen genießen möchte, sollte in diesen drei Gebieten vorbeischauen.

Der Bayerische Wald

Schon seit über 50 Jahren ist der Nationalpark Bayerischer Wald ein Mekka für Naturfreunde. An der bayerisch-tschechischen Grenze erstreckt sich das Gebiet auf einer Fläche von mehr als 24.000 Hektar. Hier sind nicht nur Luchse, Fischotter und Auerhühner zu Hause - über 13.000 Arten sind im ältesten deutschen Nationalpark zu finden. Auch Tausende Pflanzen sind in dieser Region beheimatet, die sich im Frühling in ihrer schönsten Pracht präsentieren.

Auf rund 350 Kilometern können Besucher in die wilde Welt eintauchen, die Wanderwege sind gut markiert. Natürlich können Outdoor-Fans auch per Fahrrad das Ganze erkunden - vorbei an Mooren und Bergbächen führen die Strecken. Einen tollen Ausblick bietet der 1.315 Meter hohe Gipfel des Großen Falkensteins. Hoch hinaus geht es auch auf dem Skywalk bei Eck-Riedlstein: 30 Meter über den Bäumen haben Abenteuerlustige einen schönen Blick ins Zellertal. Kein Wunder, dass es jährlich über 1,3 Millionen Besucher in diese Gegend zieht.

Der Pfälzerwald

Das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands befindet sich in Rheinland-Pfalz. Der Pfälzerwald erstreckt sich auf über 18.000 Hektar und zeichnet sich durch Mischwälder, Wiesentäler und Felsformationen aus. Zusammen mit den Nordvogesen im französischen Elsass bildet er seit 1992 das UNESCO Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen.

Mit einem Wegenetz von mehr als 7.000 Kilometern bietet das Gebiet ein abwechslungsreiches Spektrum für Sportbegeisterte. Aber nicht nur das: Burgen, wie Trifels und Berwartstein, sind für Geschichtsinteressierte ein Highlight. Die Augen immer offen halten, denn Füchse, Luchse und Wildkatzen schleichen durchs Unterholz. An den vielen Bächen, Flüssen und Seen können Wanderer sich erfrischen. Die rund 150 Hütten sind perfekt für eine kleine Pause und Mahlzeit.

Nationalpark Eifel

Im Jahr 2004 ist der Nationalpark Eifel gegründet worden. Auf dem 110 Quadratkilometer großen Gebiet gibt es ebenfalls allerhand zu entdecken. Seltenen Tierarten wie der Wildkatze und dem Uhu können aufmerksame Zeitgenossen über den Weg laufen. Einen guten Einblick in die Natur des Parks erhalten Wanderer auf dem 85 Kilometer langen Wildnis-Trail. Dieser führt an Bächen, Blumenwiesen und dichten Wäldern vorbei. Insgesamt besteht die Route aus vier Etappen, die allerdings jederzeit abgekürzt werden können.

Ein besonderes Naturschauspiel gibt es im Frühling, wenn die Narzissen blühen und den Waldboden in einem kräftigen Gelb einfärben. Noch bis in den Mai erfreuen die Millionen Blüten die Besucher. Wer nicht allein durch die Wälder schlendern möchte, kann eine geführte Tour mit einem Ranger buchen. Diese stehen fast jeden Tag auf dem Programm und sind kostenlos.

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