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"Misfit Phase" im GALA-Test Diese Smartwatch kann alles - vor allem stylisch!

Die "Phase" ist in verschiedenen Farbvarianten erhältlich. Besonders schön und total was für Frauen ist sie in Roségold/Silber. Vor allem mit dem weißen Lederband wirkt sie extremst edel.
Die "Phase" ist in verschiedenen Farbvarianten erhältlich. Besonders schön und total was für Frauen ist sie in Roségold/Silber. Vor allem mit dem weißen Lederband wirkt sie extremst edel.
© Gala
Uhren werden immer mehr zum Alleskönner. Aber was genau hat die "Phase" von Misfit eigentlich drauf? Wir haben es getestet

Smart. Das sind sie alle. Modisch. Das sind sie hingegen eher selten.

Unter Smartwatches gilt anscheinend die Designregel "Quadratisch, praktisch, gut". Doch wie so oft im Leben bestätigen Ausnahmen auch hier die Regel. Stilvoll tanzt eine nämlich aus der Reihe: die Fitnessuhr "Phase" von Misfit. Da passt der Name des Herstellers (zu Deutsch: Außenseiter) nur allzu gut.

Die "Phase" von Misfit ist anders als gewöhnliche Smartwatches

Aber die "Phase" ist nicht etwa ein unbeliebter Einzelgänger. Im Gegenteil: Ich bin sofort hin und weg, als ich sie aus ihrem Karton nehme und sie mir ums Handgelenk binde. Sie überzeugt durch ein schlichtes Design, wirkt wie ein hübsches Accessoire und passt farblich auch noch hervorragend zu meinem iPhone in Roségold. Einziges Manko: Der Korpus ist ein wenig – nennen wir es – "sperrig". Aber hey, man könnte es auch einfach als Statement-Piece verkaufen. Und die sind ja voll im Trend!

Eleganz am Handgelenk: Die "Phase" von Misfit wirkt auf den ersten Blick wie ein einfaches Schmuckstück. Nur der kleine Kreis im Ziffernblatt lässt vermuten, was sich im Inneren verbirgt.
Eleganz am Handgelenk: Die "Phase" von Misfit wirkt auf den ersten Blick wie ein einfaches Schmuckstück. Nur der kleine Kreis im Ziffernblatt lässt vermuten, was sich im Inneren verbirgt.
© Gala

Ticktack, ticktack, High-Tech

Die edle Uhr von Misfit ist jedoch viel mehr als ein schickes Schmuckstück. Hinter dem klassisch analogen Ziffernblatt verbirgt sich ein technisches Innenleben, das den neusten Ansprüchen einer Hybrid-Watch gerecht wird. Sie ist Fitness-Tracker, Daily-Motivator und Gesundheits-Gadget zugleich.

Was genau sie kann, offenbart sie aber erst, als ich sie mit meinem Handy verbinde und mir die "Misfit"-App herunterlade. Das geht super leicht via Bluetooth. Die Handhabung erklärt sich ganz von selbst. Stundenlanges Wälzen einer Bedienungsanleitung? Braucht es nicht. Geht auch gar nicht. Zum Lieferumfang gehört nämlich nur ein kleines Büchlein samt Kurzbeschreibung. Es kann also direkt losgehen:

Nach einer Stunde macht sich die "Phase" zum ersten Mal an meinem Handgelenk bemerkbar. Sie vibriert sachte. Fast zurückhaltend macht sie mich darauf aufmerksam, dass ich mich seit einer Stunde nicht bewegt habe. Das passt. Ich wollte gerade doch eh von meinem Schreibtisch zur Kaffeemaschine gehen.

Übersichtlich und einfach handzuhaben - I like!

Ein kurzer Blick in die Misfit-App verrät mir sofort: Mein Tagesziel von 1000 Punkten habe ich noch nicht erreicht. Stressen lasse ich mich dadurch dennoch nicht.
Ein kurzer Blick in die Misfit-App verrät mir sofort: Mein Tagesziel von 1000 Punkten habe ich noch nicht erreicht. Stressen lasse ich mich dadurch dennoch nicht.
© Gala

Dort synchronisiere ich App und Uhr das erste Mal. Auf meinem iPhone-Bildschirm  kann ich nun genau sehen, wie viele Schritte ich bisher gegangen bin, wie viele Kalorien ich dabei verbrannt habe und welche Distanz ich zurückgelegt habe. Von Zahlen war ich noch nie ein Fan. Werde ich auch nie sein. Doch ich habe Glück: All meine Aktivitäten werden übersichtlich und vereinfacht dargestellt und in einem Punktestand zusammengefasst. So kann auch ich Spaß am Fitness-Tracking haben.

 Beim Spaß sollte es aber auch bleiben. Schon am dritten Tag bemerke ich, dass ich immer wieder in die App und auf meinen aktuellen Stand schaue. Bevor ich in einer Art Tracking-Sucht ende, schalte ich einige Funktionen der Uhr lieber aus. Sonst wäre ich viel zu verleitet meine Aktivität mit jener vom Vortag zu vergleichen. Gedanken wie "Oh, ich liege fünf Schritte zurück. Ich muss jetzt noch einmal um mein Bett herumlaufen" möchte ich nicht haben, wenn ich abends vorm Einschlafen bin.

Selfies per Knopfdruck - mein absolutes Highlight

Das braucht es aber auch gar nicht, wenn man die "Phase" als witziges Gadget versteht. Als kleiner technischer Helfer, der im Smartphone-Alltag ganz wunderbar unterstützt. Ich nutze die Uhr also weiterhin. Eingeschränkt. Aber plötzlich umso überzeugter. Musikwiedergabe, Benachrichtigungen über eingehende Anrufe, Wecker, Fernbedienung für Selfies – das sind die Funktionen, die ich an dem Accessoire mit weißem Lederarmband lieben lerne. Zu steuern sind diese übrigens über zwei Knöpfe am Gehäuserand. Klick, klick und schon spielt mein gekoppeltes iPhone ein anderes Lied ab. Herrlich! Und so simpel!

Manche Kombinationen sind zwar etwas tricky, doch mich hat das "Phase"-Fieber gepackt. Immer und immer wieder spiele ich an der Uhr und in der App herum und entdecke dabei stets neue Funktionen. Die Smartwatch entpuppt sich nach und nach als eine kleine Wundertüte. Technische Überraschungen inklusive.

Da kann ich abschließend nur sagen: Diese "Surprise" ist heiß!

 (Der Preis übrigens auch. Die "Phase" ist nämlich schon ab 179 Euro erhältlich.)

 


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