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Abkühlung per Sprachkommando Wie mache ich einen Ventilator smart?

Auch herkömmliche Geräte können Nutzerinnen und Nutzer einfach smart machen
Auch herkömmliche Geräte können Nutzerinnen und Nutzer einfach smart machen
© New Africa/Shutterstock.com
Um das Heim smart zu machen, muss man nicht tief in die Tasche greifen. Auch alte Geräte lassen sich einfach per Sprachkommando steuern.

Das Licht auf Zuruf anschalten, die Kaffeemaschine per Sprachkommando starten und mehr: Deutsche Wohnungen und Eigenheime werden immer smarter. Das Statistik-Portal Statista schätzt, dass 2020 bereits fünf Millionen Haushalte smarte Lautsprecher und andere Lösungen nutzten, um weitere Geräte zu vernetzen und zu steuern. Bis 2025 sollen es bereits 20,6 Millionen sein.

Im Handel gibt es zwar viele moderne Geräte, die von Haus aus in ein Smart-Home-System eingebunden werden können, doch es geht auch günstiger. Ein altes Gerät muss nicht auf den Wertstoffhof, man kann es auch einfach smart machen. Dann können Nutzerinnen und Nutzer gebrauchte Technik über Sprachassistenten wie Amazons Alexa, den Google Assistant oder Apples Siri bedienen. Im Sommer suchen viele Menschen nach Abkühlung, darum hier ein Beispiel, wie man auf einfachem Weg auch einen alten Ventilator per Kommando anschalten kann.

Was benötige ich?

Wer einen alten Ventilator auf diese Weise nutzen möchte, ist auf der Suche nach einer smarten Steckdose. Zwar gibt es diese teils schon ab etwa zehn Euro, auf dem Preisschild von Produkten namhafter Hersteller stehen jedoch wie so oft etwas höhere Beträge. Gerade billige Geräte können in ihrem Funktionsumfang eingeschränkt sein - und können manchmal beispielsweise nur per App aber nicht per Sprachkommando bedient werden. Smarte Steckdosenleisten, an die mehrere Geräte angeschlossen werden können, sind ebenfalls entsprechend teurer. Einzelne Steckdosen renommierter Hersteller können auch 20 Euro und mehr kosten, Leisten gibt es vielerorts ab 50 Euro oder 60 Euro aufwärts. Auch spezielle Outdoor-Varianten für den Garten sind im Regelfall teurer als Modelle für die Wohnung.

Welcher Sprachassistent und welcher Standard?

Wer in seinem Zuhause bereits die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen hat, muss in keine weiteren Geräte investieren. Viele smarte Steckdosen funktionieren etwa über ein vorhandenes WLAN-Netzwerk oder über Bluetooth. Um die Steckdosenleiste mit dem damit verbundenen Ventilator nun per Sprache steuern zu können, wird ein Gerät benötigt, mit dem ein Sprachassistent aktiviert werden kann. Das kann beispielsweise über einen smarten Lautsprecher wie Google Home Max, Amazon Echo oder Apple HomePod geschehen - aber auch einfach über das bereits vorhandene Smartphone.

Die Steckdosen und Leisten von Eve Systems aus München nutzen etwa Apple HomeKit und ermöglichen es, den nun smarten Ventilator einfach per Siri anzusteuern - beispielsweise über ein iPhone oder einen Homepod. Der Amazon Smart Plug unterstützt hingegen Alexa, die dann ebenso per Smart Speaker oder über die App auf einem Smartphone aktiviert werden kann. Wieder andere Steckdosenvarianten basieren auf Standards wie DECT oder ZigBee. Die grundsätzliche Einrichtung einer smarten Steckdose geschieht innerhalb weniger Minuten jeweils über eine App. Normalerweise enthält die Verpackung eine übersichtliche Kurzanleitung.

Mehr als nur An und Aus

Die unterschiedlichen Steckdosen lassen sich zudem auch über entsprechende Apps steuern, wenn man Sprachkommandos doch nicht benutzen möchte. Zusätzlich können Nutzerinnen und Nutzer über die jeweilige App im Regelfall Zeitpläne erstellen oder oftmals auch Routinen einrichten, bei denen mehrere Schritte automatisch getätigt werden. Ein Beispiel: Ein Nutzer kann einrichten, dass ein Sprachassistent ihm über einen smarten Lautsprecher die aktuellen Nachrichten vorspielt, die Uhrzeit sagt und den Ventilator sowie das Licht anmacht, wenn er einfach nur "Ich bin wach" sagt.

SpotOnNews

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