Tinder war gestern: Führen diese kuriosen Dating-Apps zur großen Liebe?

Sie sind Single und das Swipen bei Tinder leid? GALA stellt sieben Dating-Apps vor, die vielleicht zum nächsten Liebesglück führen. Achtung: Teilweise sind sie alles andere als gewöhnlich 

Online-Dating: Von Anfang an mit dem Richtigen texten. 

Seitdem Tinder die Single-Welt weltweit aufgemischt hat, haben sich auch andere Dating-Apps entwickelt, um gezielte Hilfe bei der Partnersuche zu bieten. Dabei möchten sie nicht wie der berühmte Vorreiter ein Gemischtwarenladen sein, sondern gezielt Singles mit ähnlichen Interessen zusammenbringen. Das kann ganz unterschiedlich aussehen. 

"V and You" – hier geht's nicht um die Wurst

Wenn er sich beim ersten Date im Restaurant das Wiener Schnitzel bestellt und sie eine strenge Veganerin ist, kann die Stimmung schnell im Keller sein. Die Dating-App "V and You" ist speziell für Menschen, die auf tierische Produkte verzichten und ein veganes Leben führen. Denn Veganismus ist nicht nur eine Ernährungsform, sondern eine Lebenshaltung. Deshalb ist es für viele Veganer wichtig, dass der potenzielle Partner diese Einstellung teilt.

Game of Thrones

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©Warner / Gala

"High there"  – zusammen lieben, zusammen kiffen

46 Prozent der Bundesbürger sprechen sich laut einer Studie des deutschen Hanfverbands für eine Legalisierung von Cannabis aus. 

Ähnlich verhält es sich beim Drogenkonsum. In Amerika verbindet die Dating-App "High There" Marihuana-Konsumenten. Medizinisches Marihuana ist bereits seit 2017 auch in Deutschland erlaubt. Insider sind davon überzeugt, dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis Kiffen auch in Deutschland legal ist und sich Liebende bei einem Date gemeinsam die Jolle anzünden dürfen. Für App-Gründer Todd Mitchem ist es eine persönliche Angelegenheit, dass THC-Konsumenten ihr eigenes Tinder bekommen: "Ich habe es gehasst, über andere Seiten oder Apps zu daten, weil das Date immer gleich vorbei war, wenn die Sprache auf meinen Cannabis-Konsum kam." Diese Anekdote erzählte er bereits in mehreren Interviews. Solche Vorkommnisse bleiben mit dieser Dating-App aus.

"Hater" – wenn aus Hass Liebe wird

Hass und Liebe kann bekanntlich ziemlich nah beieinander liegen. Das dachten sich auch die Gründer der kuriosen Dating-App "Hater". Hier sollen Menschen in Kontakt treten, die dieselben Dinge absolut nicht leiden können. Im besten Fall entsteht daraus Liebe. Bei der Anmeldung der App wird der Single gefragt, was er gar nicht ausstehen kann. Zwischen "den Verlust einer einzigen Socke" oder "schlechtes Wlan", ist hier alles dabei. Die meisten User hassen übrigens laut Angaben der App Präsident Donald Trump.  

"Dogorama" – ein Date unter Fellnasen

Kuscheln unter Hundefreunden. 

Für Singles, die auf den Hund gekommen sind, ist "Dogorama – die Hunde-Community" genau die richtige Dating-App. Hier stehen die Vierbeiner im Mittelpunkt und es können gemeinsame Gassi-Dates ausgemacht werden. Durch die Hunde haben Herrchen und Frauchen direkt ein Gesprächsthema und es kommen keine unangenehmen Schweigepausen auf.
Grundvoraussetzung ist natürlich, dass die Hunde sich gut verstehen. Und wer weiß: Vielleicht ergibt sich bei den ein oder anderen Hundebesitzern eine romantische Liebesgeschichte wie bei "101 Dalmatiner". 

"Encore": Mutter mit Kind sucht Mann

Wann erwähnt man beim Dating am besten, dass es Kinder aus einer vorherigen Beziehung gibt? Bei der Dating-App "Encore" spielen Singles von Anfang an mit offenen Karten und müssen keine Angst haben, dass der Dating-Kandidat bei dem Wort "Kinder" das Weite sucht. Die App richtet sich an Single-Daddys und alleinstehende Mütter, die auf der Suche nach einem familienfreundlichen Partner sind. 

"Candidate" – Selfies mit Filter sind hier kein Thema

Bei Tinder zählt nur das Aussehen und das geht Ihnen auf die Nerven? Bei der Dating-App "Candidate" steht die Optik nicht an erster Stelle, es geht um Schlagfertigkeit und charmantes Wording. Statt das kategorische Selfie, bekommen Singles eine oder mehrere Fragen des jeweils anderen gezeigt. Zum Beispiel: "Verbringst du deine Ferien lieber am Surf-Strand oder im Museum?" Sie haben dann die Wahl, ob Sie die Frage beantworten wollen oder nicht. Erst danach wird Ihnen ein Foto vom Kandidaten angezeigt.

"Bristlr": Diese Liebesmission ist haarig

Ob graziler Schnauzer, lässiger Dreitagebart oder struppiger Vollbart: Gesichtsbehaarung beim Mann polarisiert. Frauen, die bei Kerlen auf Frisur im Gesicht stehen, werden auf der Dating-App "Bristlr" fündig. Bärtige Männer und Bartliebhaberinnen werden hier zusammengebracht. Der Schnurrbart wurde übrigens von Schwarzkopf zum Bart-Trend 2019 gekührt.  

Rasur

Beim Barte des Schauspielers: Mit oder ohne?

Taylor Lautner wie Fans ihn lieben: Der "Twilight"-Star ist zwar nie so wirklich glattrasiert, sein Gesicht wirkt aber trotzdem gepflegt.
Die zweite Version zeigt deutlich mehr Haarwuchs im Gesichtsbereich. Über Instagram hat Taylor Lautner seine Fans vor die Wahl gestellt – Dreitagebart oder die haarige Alternative. Welches ihnen wohl eher zusagt?
So lieben die Fans der Serie "Mad Men" ihren Don-Draper-Darsteller Jon Hamm: glatt rasiert und mit streng zurückgekämmten Haaren.
Jon Hamm kann aber auch anders: Und der Naturburschenstil mit Vollbart kann auch durchaus elegant gestylt werden.

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Verwendete Quellen: Eigenrecherche, Schwarzkopf, deutscher Hanfverband, PR 

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