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Meret Becker im Tatort "Amour fou" Schauspielerin warnt vor geheuchelter Toleranz

Meret Becker
Meret Becker
© rbb/Andrea Hansen
Meret Becker ist im Tatort "Amour fou" in ihrer Rolle als Kommissarin Nina Rubin mit Gewalt gegenüber Homosexuellen konfrontiert. Sie spricht über ihre Erfahrungen mit Toleranz

Meret Becker wird im Tatort "Amour fou" als Kommissarin Nina Rubin mit Vorurteilen und Gewalt gegenüber Homosexuellen konfrontiert. Die Schauspielerin spricht im Interview über ihre Erfahrungen diesbezüglich. Die Schwester von Ben Becker warnt dabei vor vorgeheuchelter Toleranz.

Meret Becker im Tatort "Amour fou"

Gegenüber der Berliner "BZ" sagt die Darstellerin zu der im Tatort dargestellten Thematik: "Jeder meint, er wäre relativ aufgeschlossen.“ Doch dies ist ihrer Meinung nach oft ein Trugschluss. Die 48-Jährige warnt: "Jeder, der glaubt, ganz frei von Vorurteilen zu sein, lügt sich in die Tasche".

Ein Kind des Theaters

Die gebürtige Bremerin ist quasi auf Theaterbühnenbrettern aufgewachsen. Sowohl ihre Mutter Monika Hansen, ihr leiblicher Vater Rolf Becker als auch Stiefvater Otto Sander (†) sowie Bruder Ben Becker sind oder waren leidenschaftliche Theaterschauspieler. In diesem Umfeld wurde Meret mit Werten wie Toleranz, Empathie und pluralistischem Bewusstsein ausgestattet: "Ich bin im Theater aufgewachsen und da war das überhaupt kein Thema. Meine Mutter kommt aus dem Varieté und Zirkus und ist mit Transsexuellen aufgewachsen".

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