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Staubwischen So machen Sie es richtig

Staubwischen
Staubwischen: Die richte Reihenfolge ist entscheidend. 
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Staubwischen ist zeitaufwendig und nervig. Doch dank dieser Tipps werden Sie den Staubwedel in Zukunft nicht mehr allzu oft in die Hand nehmen müssen.

Staubwischen ist ein tückischer Zeitfresser: Egal wie gründlich wir Staub putzen - nach wenigen Tagen sind die ersten Staubflocken wieder zurück. Doch mit ein paar einfachen Tricks können Sie sich das Leben ganz schön erleichtern.

Staubwischen mit Baumwolltüchern

Wichtig ist nicht, wie oft, sondern mit welchen Hilfsmitteln man putzt. Zum Staubwischen eignet sich vor allem ein weiches, leicht angefeuchtetes Baumwolltuch, so wird der Staub beim Wischen nicht gleich wieder aufgewirbelt. Wer dabei noch etwas lauwarmes Wasser und einen Schuss Allzweckreiniger verwendet, entfernt nicht nur Staub, sondern geht auch leichten Flecken an den Kragen. Mikrofasertücher und spezielle, staubanziehende Einmal-Staubtücher aus synthetischen Spezialfasern sind für den regelmäßigen Gebrauch nicht zu empfehlen.

Straußenfedern gegen Staub

Ein Klassiker zum Staubwischen ist ein Staubwedel aus bunten Straußenfedern, der dank seines natürlichen Fettgehaltes eine ganze Menge Staub bindet. Vor allem für empfindliche elektronische Geräte sind die Federn ideal, weil sie sich nicht elektrostatisch aufladen lassen. Einziges Problem: Die Staubwedel können nicht nur Staub aufnehmen, sondern auch Kleidermotten verbreiten. Um das zu verhindern, sollten Straußenwedel ab und zu per Hand mit einem Wollwaschmittel gewaschen, klargespült und nach dem Trocknen mit einem Föhn aufgeplustert werden. Wer an den Staubwedel noch einen Teleskopstiel steckt, kann übrigens auch scheinbar schwer erreichbare Stellen von Staub befreien.

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Hilft der Staubsauger?

Von unbehandelten Holzplatten kann Staub beispielsweise nur schwer mit einem Lappen entfernt werden, doch zum Glück gibt es Staubsauger: Mit einem Textilaufsatz lassen sich bestimmte Oberflächen ganz unkompliziert reinigen und auch Schrammen und Kratzer werden dank des Aufsatzes vermieden.

So vermeiden Sie tägliches Staubwischen

Wer keine Lust hat, alle zwei Tage Staub zu putzen, sollte sich an diese Tricks halten.

  • Weichspüler: Um das Staubwischen ein paar Tage hinauszuzögern, einfach ein paar Tropfen Weichspüler auf einem Microfasertuch verteilen und damit über die bereits abgestaubten Oberflächen wischen. Weichspüler wirkt wie eine Art Imprägnierung und stößt Staub auf Armaturen ab.
  • Frischluft: Wer beim Putzen die Fenster geöffnet lässt, sorgt dafür, dass kleine aufgewirbelte Staubpartikel nach draußen gezogen werden. Außerdem wird so die Staubbelastung der Lunge minimiert. 
  • Pflanzen: Eine gute Auswahl an Zimmerpflanzen hilft gegen lästigen Staub, vor allem Efeu, Farn, Gänseblümchen und Orchideen sind treue Helfer.
  • Luftfeuchtigkeit: Eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgt dafür, dass der Staub besser gebunden wird und sich nicht so schnell verbreitet. Das klappt durch kurzes Stoßlüften. In der kalten Jahreszeit können hingegen Wasserschalen auf der warmen Heizung helfen. Durch die Verdunstung wird für mehr Feuchtigkeit in der Luft gesorgt und der Staub in seiner Ausbreitung gehindert.
  • Staubfänger: Wer weniger Staubfänger wie Kissen oder Decken in der Wohnung hat, muss weniger putzen. Klingt logisch, oder? 

Staubwischen: Die Reihenfolge macht's

Egal wie viele Tricks man anwendet: Um's Staubwischen kommen wir trotzdem nicht herum. Trotzdem können wir durch die richtige Reihenfolge beim Putzen ordentlich Zeit sparen. Im ersten Schritt sollten Staub und Spinnweben an schwer zugänglichen Stellen wie Zimmerdecke, Deckenlampen, Wänden und empfindlichen Stellen wie Bildschirmoberflächen entfernen. Dafür eignen sich Staubwedel mit einem Teleskopstiel.

Erst danach sollten die Flächen systematisch mit einem angefeuchteten Tuch abgewischt werden, am besten von oben nach unten, so werden bereits gereinigte Flächen nicht erneut mit Staub beschmutzt.

aen Gala

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