Fitnesstrend: Yoga: Bikram Yoga: Was steckt dahinter?

Beim Bikram Yoga findet man keine entspannten Yogis. Lesen Sie hier, was es mit diesem Hot Yogastil auf sich hat.

Die Moderatorin Melanie Sykes wagt sich auch an anspruchsvolle Yoga-Übungen. Hier zeigt sie den "gedrehten Stuhl".

Wer unter Yoga ausschließlich entspannte Übungen auf der Matte, ein bisschen „Omm“ und ein bisschen Spiritualität erwartet, wird beim Bikram Yoga eines Besseren belehrt. Bikram Yoga bringt den Yogi an seine Grenzen und so richtig zum Schwitzen. Lesen Sie hier, was dahintersteckt.

Beim Bikram Yoga sieht man selten entspannte Yogis, sondern eher verschwitzte, angestrengte. Bikram Yoga ist ein waschechtes Fitnesstraining, das Körper und Geist in Topform bringen soll. Seinen Ursprung hat dieser sehr aktive Yogastil im Hatha Yoga, bei dem körperliche Übungen im Vordergrund stehen. Der Yogastil des Bikram Yoga kann auch als Hot Yoga bezeichnen werden.

Sein Begründer und Namensgeber Bikram Choudhury beschreibt die Philosophie des Bikram so: „Will ein Schmied sein Eisen formen, hält er es ins Feuer.“ Was er konkret damit meint: Bikram Yoga wird unter ungewöhnlichen Bedingungen praktiziert: Bei einer Raumtemperatur von über 40 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von über 40%. Das Ziel dabei ist, Durchblutung und Stoffwechsel anregen, Stress abzubauen und den Körper zu entgiften. Außerdem soll die Hitze dabei helfen, dass durch das Ausführen der Asanas die Körperregionen bis in die Tiefen trainiert werden. Die Asanas sollen ihre maximale Wirkung entfalten.

Wie funktioniert Bikram Yoga?

Die Yoga Session, die man schon als Workout bezeichnen kann, erfolgt in der Regel in der Gruppe. In Deutschland gibt es zahlreiche Yogastudios, die das Bikram Yoga anbieten und regelmäßig viele aktive Yogis anziehen. Ein solches Workout dauert 90 Minuten. In diesen anderthalb Stunden werden 26 Asanas ausgeführt – zwei Atemübungen (Pranayama) am Anfang und Ende und dazwischen 24 körperliche Übungen, die zügig aber mit Bedacht ausgeführt werden.

Die Hitze kombiniert mit den teilweise anspruchsvollen Übungen wie die Kopf-Knie-Haltung (Dandayamana-Janushirasana) oder die Heuschrecke (Salabhasana) bringen einen so richtig ins Schwitzen. Auch Übungen, die im Sitzen erfolgen sind anstrengend, wie der Drehsitz (Ardha Matsyendrasana). Um seinen Kreislauf nicht zu überfordern, ist es wichtig, bei den Haltungen auch auf seine Atmung zu achten. Diese ist auch wichtig, um die Übungen richtig ausführen. Daher findet Bikram Yoga auch meist vor einem Spiegel statt, um selbst seine richtige Körperhaltung zu kontrollieren. Bei diesem aktiven Yogastil hat man als Anfänger nämlich nicht die Möglichkeit, die richtige Haltung aus dem Körperbewusstsein heraus herzustellen.

Das Set der 24 Yogapositionen des Bikram Yoga besteht aus Steh-, Tier- und Liegehaltungen. Von der Anstrengung her sind sie sich ähnlich. Dass einige Übungen im Liegen ausgeführt werden, macht sie nicht weniger anstrengend.

Wer kann Bikram Yoga machen?

Yoga kann im Grunde jeder machen, der die Motivation und den Zugang dazu hat. Beim Bikram Yoga ist es ein wenig anders. Dass Hitze für unseren Körper immer eine Belastung darstellt, sollte dies mit berücksichtigt werden. So kann es bei gesunden Personen besonders am Anfang dazu führen, dass der Kreislauf etwas schlappmacht und einem dabei schwindelig wird. Ausreichend trinken kann da helfen.

Menschen, die unter einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden, oder stark übergewichtig sind, sollten vorher mit ihrem Arzt darüber sprechen. Dieser kann auch einen Herz-Kreislauf-Check bei Ihnen durchführen, um zu sehen, ob sie unter einer solchen Belastung trainieren können.

Kann man durch Bikram Yoga abnehmen?

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ist nicht das oberste Ziel des Bikram Yoga, doch auf jeden Fall ein Teilaspekt. Bei einem Workout verbrennt man um die 700 Kalorien, fast so viel wie nach einer Stunde joggen. Außerdem werden Muskeln und Gewebe trainiert und gestärkt. Bikram Yoga führt also zwangsläufig dazu, dass das ein oder andere Fettpölsterchen verschwindet.

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