Fitnesstrend: Power Yoga: Was ist Power Yoga?

Yoga ist meist spirituell, Yoga führt zur Erleuchtung, so das Klischee. Power Yoga ist da ganz anders. Erfahren Sie hier, warum

Stars wie Alessandra Meyer-Wölden haben den Yoga-Trend für sich entdeckt und zeigen, dass man die Übungen an fast jedem Ort praktizieren kann. 

Von dem Klischee, Yoga sei ein Ort der Spiritualität der von nahezu heiligen Yogis aufgesucht wird, um zur Erleuchtung zu gelangen, befreit sich Power Yoga komplett. Dieser

Fitnesstrend: Yoga

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setzt weniger auf Meditation und Mantren, sondern auf stärkende, körperliche Übungen. Hier erfahren Sie, was hinter Power Yoga steckt.

Power Yoga ist in den USA von dem Yogalehrer Bryan Kest erfunden worden. Es ist vom klassischen Ashtanga Yoga inspiriert, das einst für westliche Schüler und Schülerinnen entwickelt worden, in denen vordergründig Asanas (Übungen) und Pranayama (Atemübungen) vermittelt wurden. Meditationen werden dabei weniger bis gar nicht vermittelt. Kest geht mit seinem Power Yoga noch einen Schritt weiter als der Ashtanga Stil: Der Fokus liegt auf dynamischen, körperlichen Übungen – Spiritualität hat hier keinen Platz.

Mit Power Yoga im Fluss

Doch das tut dem Prinzip des Yogas keinen Abbruch: Beim Power Yoga werden die Schüler und Schülerinnen mithilfe des Vinyasa Flow durch die Session geleitet. Der Begriff Vinyasa hat seinen Ursprung in der Sprache des Sanskrit und bedeutet soviel wie „auf eine bestimmte Weise legen, setzen“. Für den Yogastil bedeutet das konkret, das in einer bestimmten Abfolge von Bewegungen die Atmung mit der Bewegung synchronisiert werden und so natürlich von einem Asana zum nächsten zu leiten. Daher auch der Begriff „Vinyasa Flow“ – durch die Technik befindet man sich im Fluss.

Auch wenn Sie diese Begriffe nicht kennen und nicht behalten können – Power Yoga eignet sich nicht nur für eingefleischte Yogis, sondern auch, oder besonders, für Anfänger. Immerhin wurde dieser Yogastil für die Bedürfnisse der westlichen Schüler und Schülerinnen entwickelt und passt sich an den Lebensstil zwischen Familie und Beruf und anderen Aktivitäten an. Für Menschen, die vorher keinen Zugang zum Prinzip des Yogas haben, kann Power Yoga auch ein Übergang zum klassischen, spirituellen Yoga darstellen.

Wie geht Poweryoga?

Ein Power Yoga Workout dauert 45 Minuten und beinhaltet auch klassische Yogaübungen, wie den Sonnengruß. Die relativ kurze Dauer lässt sich gut in den Alltag integrieren und kann durch die Dynamik auch weniger spirituellen Menschen Spaß machen.

Auch wenn Power Yoga etwas anders als das klassische Yoga ist, gibt es einige Elemente, die aus letzterem übernommen werden. Zum Beispiel wird bei der Atmung dieser Yogastile immer dann eingeatmet, wenn man nach oben schaut, ausgeatmet wird, wenn man nach unten schaut. Dabei wird immer durch die Nase geatmet.

Eine Yogastunde des Power Yogas besteht aus Parts. Beginnend mit einer Abfolge von Sonnengrüßen, wie zum Beispiel der Vorwärtsbeuge, die auch aus dem klassischen Yoga bekannt sind, gelangt man in den Workout-Bereich, der als „Main Part“ bezeichnet wird. Dort lehrt der Yogalehrer immer wieder neue Asanas, die mit anderen bekannten, kombiniert in den Flow miteingearbeitet werden. Am Ende erfolgt, ebenso wie beim klassischen Yoga, eine Entspannungssequenz.

Power Yoga wird mittlerweile fast überall angeboten: Ob in Yogastudios oder in Fitnessstudios. Die Kombination aus körperbewussten Bewegungen und einem Workout erfreut sich an großer Beliebtheit. Es wird vielen Bedürfnissen gerecht, kann eine Öffnung hin zum spirituellen Yoga bieten oder eben der Selbstoptimierung dienen.

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