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Stichwort: Walken Walken: Was bringt das?

Stefanie Giesinger ist als Model überall auf der Welt gefragt. Ihre Laufausrüstung hat sie natürlich auch in Kapstadt immer dabei. 
Stefanie Giesinger ist als Model überall auf der Welt gefragt. Ihre Laufausrüstung hat sie natürlich auch in Kapstadt immer dabei. 
© instagram.com/stefaniegiesinger
Seit einigen Jahren sieht man immer mehr Menschen, die schnell durch den Wald gehen. Erfahren Sie hier, was Walking bringt und ob es auch etwas für Sie ist

Seit einigen Jahren boomt das Training durch Walking. Walken, das übersetzt nichts anderes als „gehen“ heißt, zieht viele an – doch ist das überhaupt ein Sport? Und kann man damit Kalorien verbrennen? Erfahren Sie hier die Vorteile des Walkens und warum es auch etwas für Sie sein könnte.

Was bringt Walken?

Walken geht weit über das übliche Spaziergehen hinaus. Dennoch ist es ebenso unkompliziert und von jedermann zu erlernen. Daher eignet sich Walken auch wunderbar für Übergewichtige, ältere Leute, Diabetes- und Asthmapatienten (nach Rücksprache mit dem Arzt) und für alle, die nicht sonderlich viel mit Sport am Hut haben, ihrem Körper aber etwas Gutes tun und fit werden möchten. Als entspannte Alternative oder Einstiegstraining zum ist Walking ein gutes Ausdauertraining und verbrennt einige Kalorien.

Durch Walken wird die Ausdauer gesteigert, Krankheiten werden vorgebeugt und die allgemeine Stimmung wird durch regelmäßiges Walken gesteigert. Das hat auch viel damit zu tun, dass diese Art des Trainings unter freiem Himmel, bestenfalls im Wald, praktiziert wird. Der Waldboden ist weich und gemütlich und federt die Schritte gut ab, zudem ist in der Waldluft viel Sauerstoff, der ins Herz-Kreislauf-System gerät und so die Organfunktionen unterstützt und verbessert.

Walken eignet sich bestens als Einstieg in ein vitales und gesünderes Leben oder anspruchsvolleren Sport wie Jogging. Die richtige Technik verbessert die Körperhaltung, das Gehen bringt den Stoffwechsel in Schwung und die Bewegung sind eine Wohltat für Muskeln und Gelenke. Auch bei Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes kann Walking helfen. Übrigens wird durchs Walking auch Fett verbrannt, was langfristig dazu führt, ein paar Kilos zu verlieren. Ist dadurch erst einmal eine Grundfitness geschaffen, kann es unter Walkern vorkommen, dass der ein oder andere sich unterfordert fühlt und das Joggen für sich ausprobiert, womit man mehr Fett und Kalorien verbrennen kann.

Walken: Wie beginnt man das Training?

Ganz entspannt und unkompliziert. Ältere Menschen oder Menschen mit Übergewicht wissen häufig nicht, ob und wie sie sportlich aktiv sein können, ohne sich Verletzungen zuzufügen. Daher nimmt das Walken den Druck, denn den Effekt bestimmen nicht das Tempo oder die Leistung, sondern die richtige Technik und die Zeit, die man sich für sich nimmt.

Das erste Ziel, das man sich setzen sollte, ist 20 bis 30 Minuten am Stück zu walken. In dieser Zeit wird der Kalorienverbrauch angekurbelt und der Körper bedient sich an seinen Fettreserven. Dabei sollte man ganz auf seinen Körper hören – bekommt man während des Gehens Schmerzen oder fühlt sich erschöpft, sollte man das Tempo drosseln. Die Trainingsdauer ist das Entscheidende. Walken zu gehen ist nicht gleich spazieren gehen, daher sollten Sie auf folgendes achten:

  • Gehen Sie aufrecht. Das heißt: Gerader Rücken, Kopf und Brust aufgerichtet, nicht nach unten sondern geradeaus gucken
  • Rollen Sie beim Gehen die ganze Fußsohle ab
  • Die Arme befinden sich ungefähr im rechten Winkel und schwingen gegengleich mit den Schritten mit, die Schultern sind locker und die Hände zu leichten Fäusten geballt
  • Atmen Sie tief mit Brust- und Bauchmuskulatur

Vom Walker zum Jogger

Das richtige Atmen beim Walking ist ein wichtiger Faktor für Effekt, Spaß und Wohlbefinden. Atmen Sie tief, regelmäßig und langsam. Als Hilfsmittel dient die Atem-Schritt-Regel. Versuchen Sie dabei, vier Schritte lang einzuatmen und vier Schritte lang auszuatmen. Bei regelmäßiger Übung verselbstständigt sich die richtige Atmung und Sie müssen nicht mehr mitzählen.

Versuchen Sie, aus dem Gehen ein Intervalltraining zu machen. Gehen Sie einige Minuten mit höherem Tempo und kommen Sie für zwei bis drei Minuten wieder in Ihr Wohlfühl-Tempo. Das Intervalltraining ist gut für das Herz-Kreislauf-System und hat einen richtigen Trainingseffekt: Nach einiger Zeit sind Sie grundsätzlich schneller. Intervalltraining eignet sich übrigens auch beim Jogging. Wenn Sie sich für den Anfang mit den 20 bis 30 Minuten Trainingsdauer arrangieren können, versuchen Sie mittelfristig 45 Minuten am Stück zu walken. Versuchen Sie es danach mit Joggen.

Was bringen Stöcke?

Stöcke, wie beim Nordic Walking, sind kein Muss. Sie helfen aber dabei, die richtige Körperhaltung einzunehmen und zu wahren. Außerdem gibt das (leichte) Gewicht der Stöcker einen zusätzlichen Trainingseffekt für die Arme.

Gala

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