Victoria's Secret Workout Challenge: Woche 1: Ich trainiere einen Monat lang wie die Models

Ballett, Boxen, TRX - meine erste Woche der "Victoria's Secret Workout Challenge" ist sehr abwechslungsreich. Lesen Sie hier, wie es mir beim Trainieren ergeht

Train hard or go home: Adriana Lima macht's vor, unsere Redakteurin Tabea nach. 

Im November stelle ich mich der "Victoria's Secret Workout Challenge". Einen Monat lang werde ich wie die Models trainieren und ihre Übungen und Sportarten testen.

In der ersten Woche geht es für mich zum Ballett, Boxen und an die TRX-Bänder. 
Also: Flügel auf und los!

Auf zum Ballett wie Lily Aldridge

Bereits in 2013 besuchte das Studio von , der "Gründerballerina" von Ballet Beautiful. Wenig später folgten auch Kroes, , und noch viele mehr. schwört bis heute auf das Programm, das lange, straffe Muskeln machen soll. 

Ballett Workout in Hamburg

Ich reise zwar nicht nach New York, an einem Ballett Workout nehme ich trotzdem teil. Und zwar im Aspria in Hamburg Uhlenhorst. Genau einen Monat vor Ausstrahlung der Show. Am 2. November.

Die 50 Minuten beginnen mit einem kurzen Warm-up, das die typischen Bewegungen aus dem Ballett aufgreift. Pliés heizen die Oberschenkel auf, Relevés bereiten die Gelenke vor. 
Danach folgen ein paar kurze Choreographien, die selbst ich als Anfängerin schnell verstehe. Selbst wenn ich einmal nicht mitkomme, bewahre ich meine aufrechte Haltung, ziehe die Schultern nach unten, den Bauch rein und hebe mein Kinn. Bereits nach 15 Minuten habe ich das Gefühl, mindestens drei Zentimeter gewachsen zu sein.

Der Spagat bringt mich an meine Grenzen 

Als nächstes dehnen wir uns wunderbar durch - wie eine Ballerina. Wir sitzen auf dem Boden, strecken unsere Beine bis in die Zehenspitzen. Darüber beugen wir dann ganz grazil unsere Oberkörper. Ich merke, wie sich wirklich jeder Muskel einmal in die Länge zieht. Toll! Schließlich steht der Spagat, die Königsdisziplin, an. Dabei ist ganz egal, wie weit man runterkommt. Die Hauptsache ist nur, dass man die Dehnung spürt und hält. 

Beim Ballett-Workout spannt man seinen Körper besonders bei den typischen Posen an. Ein Tütü muss man hier nicht tragen.
Tabea freut sich über ihr Outfit von lululemon, das aus der Sonderkollektion von Francesca Hayward stammt. Diese war jahrelang erfolgreiche Solotänzerin am Royal Ballet in London und hat nun mit der Sportmarke wundervolle Bras, Hosen, Shorts und sogar einen Jumpsuit designt. Passender geht es kaum!

Die letzten 15 Minuten des Kurses kommt noch einmal das absolute Ballerina-Feeling auf. Wir stellen uns alle hintereinander an die Stange, klassische Musik spielt aus den Boxen und unsere Lehrerin erklärt ruhig, wie wir Retiré, Tendu und Co. richtig ausführen. 
Ich komme zwar nicht ins Schwitzen, merke aber, wie meine Muskulatur arbeitet. Ich fühle mich wunderbar aufrecht und habe das Gefühl, wirklich bis in die Finger- und Zehenspitzen zu arbeiten.
Außerdem fühle ich ich im Anschluss äußerst grazil und perfekt gestretcht. Mit erhobenem Kopf tanze ich glücklich nach Hause.
Muskelkater habe ich am nächsten Tag keinen.

An der Barre (also der Ballett-Stange) justiert Ballettlehrerin Susann noch einmal nach, als Tabea ihr Bein abschließend stretcht.

Auf den Megaformer wie Toni Garrn

Der Name verrät es ja eigentlich schon: Der Megaformer bringt mega in Form. Zumindest gilt das für Karlie Kloss, Martha Hunt und , die sich regelmäßig auf das Fitnessgerät schwingen, auf dem Pilatesübungen noch eine Nummer anstrengender werden und bis in die Tiefenmuskulatur arbeiten.

Hamburg statt L.A: Ich trainiere bei BodyMethod

Näher an den Workouts der Engel könnte ich kaum sein. Denn ich schwinge mich - zwei Tage nachdem ich Ballett getanzt habe - auf jenen Megaformer, den auch Toni Garrn höchstpersönlich bei BodyMethod benutzt, wenn sie in ihrer Heimat Hamburg ist. 
Zugegeben: Ich kenne das Gerät schon. Den April über habe ich hier wie Herzogin Meghan trainiert. Deswegen buche ich auch direkt den "Plus"-Kurs. "Wenn schon, denn schon", denke ich mir und stelle motiviert die Federn am Megaformer ein, die die Intensität bestimmen.

Ausfallschritte werden bei BodyMethod extrem langsam durchgeführt. So muss die Muskulatur viel stärker mitarbeiten. Tabeas Oberschenkel glühen schon nach wenigen Wiederholungen.

"Lasst uns 50 Minuten alles geben", sagt Trainerin und Gründerin Kaya, die meine Bauchmuskeln schon wenig später zum Glühen bringt. Wir halten Planks, schieben uns auf dem Schlitten vor und zurück und drücken mit unseren Füßen fest in die vorderste Plattform. Es kommt nicht darauf an, wer hier am schnellsten ist. Im Gegenteil: Je langsamer man die Bewegungen ausführt, umso intensiver müssen wir arbeiten. Puh! Ich beginne zu Schwitzen und ziehe meine Trainingsjacke aus, die mir Puma freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Nachdem wir mit dem Bauch fertig sind, gehen wir über zum Trainieren der Arme. Diese zittern bei mir schon nach wenigen Minuten, doch das Gefühl spornt mich an. Ich merke, wie wirklich jeder Muskel in mir mitmacht. Und dafür bin ich ja schließlich hier.

Alles wirkt viel anstrengender, sobald man auf dem Schlitten steht

Noch extremer fühlt sich zum Abschluss die "Beinarbeit" an. Kniebeugen auf dem Megaformer scheinen dreifach so anstrengend wie auf dem Boden. Nicht nur, dass das Heruntergehen schon genug in den Oberschenkeln ziept, nein, man muss auch noch darauf achten, dass einem der Schlitten nicht zur Seite wegfährt. Heißt: Die inneren Oberschenkel müssen auch unter Vollspannung stehen. Hallelujah!

Nachdem die 50 Minuten vorbei sind, stehe ich erst wackelig auf meinen Beinen. Ich zittere im gesamten Körper. Nach einer Stunde fühle ich ich jedoch wieder gut - wenn nicht sogar besser, als jemals zuvor.

Unter Anleitung geht es für Tabea auf den Megaformer, auf dem sonst auch Toni Garrn in Hamburg steht. Schuhe braucht man dafür keine. Nur Rutschesocken, damit man wie hier - beim Squatten - einen festen Stand hat. 
Dazu trägt Tabea einen schlichten Look von Puma, den sie von dem Sportlabel zur Verfügung gestellt bekommen hat.

Im Boxring wie Adriana Lima

Sie trinken zwar keine rohen Eier, in den Ring steigen sie für ihre Muskeln dennoch: , die Hadid-Schwestern und viele andere der Models gehen für ihre Traumkörper regelmäßig zum Box-Workout. Dieses lässt wirklich keine Körperpartie aus. Schließlich bewegt man sich nicht nur vorwärts und rückwärts, sondern muss aus allen Richtungen mit Angriffen rechnen und ist agiler als bei vielen anderen Sportarten. Außerdem erfordert das Zuschlagen (natürlich in Kissen und Säcke) enorm viel Kraft. Mehr Full-Body und Cardio geht kaum!

From Runway to Gym: Seit Anfang Oktober ist Adriana Lima Gesicht der Sportmarke Puma. Zum Boxen geht sie allerdings schon länger und ist mittlerweile ein Vollprofi. Nur beim Bandagieren muss ihr (natürlich) noch geholfen werden.

Pow Pow - Meine ersten Box-Versuche

Nachdem ich mit Ballett und Bodymethod ja eher ruhigere Kurse hinter mich gebracht habe, freue ich mich riesig, als ich zum ersten Mal zum Box Workout in das Aspria Uhlenhorst gehe. Ich möchte mich so richtig auspowern und einmal alles rauslassen.

Der Kurs beginnt mit einem Warm-Up, bei dem wir schnell vor uns in die Luft boxen und dabei von einem Bein aufs andere springen. Ganz so, wie ich es aus "Million Dollar Baby" und Co. kenne. 

Beim Boxen ist Konzentration gefragt und der richtige Look. Also in zweierlei Hinsicht. Erstmal geht es natürlich auch um das "böse Gucken". Tabea ist aber auch der Style wichtig. Das Retro-Shirt von Puma mit Metallic-Print passt da bestens. Rocky wäre neidisch!

Es dauert keine zehn Minuten, da fühle ich mich schon etwas wie Rocky Balboa. Und bin am Schwitzen. Trainer Roman
Der beste Part folgt ziemlich schnell: Alle schlüpfen in ihre Boxhandschuhe. Es geht ans Eingemachte.

Ich lerne, wie man schlägt und dabei seinen Körper bewegt. Mir wird gezeigt, welche Kombinationen man austeilen kann. Und ich muss aufmerksam sein. Denn wie ich auszuweichen habe, wird mir auch noch beigebracht. Ganz schön viel für den Anfang. Mein Kopf raucht, meine Arme verknoten sich. Aber es macht Spaß.

Tatsächlich merke ich, wie der gesamte Körper mitmacht. Ich verstehe, warum Adriana Lima von Kopf bis Fuß aus Muskeln besteht. Mir ist durchgehend warm, ich komme kaum zum Stillstand. Joggen ist nichts dagegen.

Hat Bodymethod meine Muskeln noch schön lang gezogen, fühlen sie sich nun relativ "aufgepumpt" an. Dennoch bin ich nicht so am Zittern, als ich den Kursraum verlasse. Auch der Muskelkater am nächsten Tag bleibt aus.
Da bin ich wohl nochmal mit (k)einem blauen Auge davon gekommen.

Austeilen, aber auch ausweichen - beim Box Workout mit Trainer Roman ist beides gefragt. So wird wirklich der gesamte Körper bewegt. Tabea kommt ins Schwitzen.

An die TRX-Bänder wie Kelsey Merritt

Wer sich Flügel aufschnallt, kann auch schweben - zumindest gilt das für einige der Models, die regelmäßig in TRX-Bändern kurz über dem Boden "fliegen". Wenn Kelsey Merritt, Cindy Bruna und Co. nämlich alles richtig machen, ist der Großteil ihres Körpers in der Luft. Dann arbeiten sie effektiv gegen die Schwerkraft an und müssen komplett unter Spannung stehen. Hier liegt der große Vorteil der wackligen Angelegenheit: Die Muskulatur muss ständig ausgleichen und sich andauernd aktiv stabilisieren. Kein Wunder also, dass Models wie Izabel Goulart von dem Workout einen definierten Body bekommen.

Wächst mir jetzt ein Six-Pack?

Nach einem Tag Pause setze ich meine Challenge fort. Heute muss ich keine blauen Flecken riskieren. Es geht für mich erneut ins Aspria Uhlenhorst, dieses Mal in den TRX-Kurs von Trainerin Maren, die mit lauter Musik und bester Laune alle mitreißt.

Wir machen uns mit ein paar Aerobic-Schritten relativ schnell warm. Schließlich wollen wir ja an die Bänder. 

Ich bin besonders gespannt auf die Übungen, die Maren uns für unseren Bauch machen lässt. Auf Instagram habe ich nämlich gesehen, wie Izabel Goulart ihren Six-Pack am TRX formt. Kopfüber macht sie da Spider Planks. Ich bekomme allein vom Zusehen Muskelkater im Bauch.

Im ersten Durchgang unseres Zirkels stürzen wir uns jedoch auf unsere Beine. Wir machen Squat Jumps, die durch das Halten an den Schlingen noch extremer ausgeführt werden können. Jedes Mal "wippe" ich mit meinem Hintern bis knapp über den Boden und springe dann voll Power wieder hoch. Das geht wirklich auf die Schenkel und den Po!

Tabea muss zwar nicht über Kopf stehen wie Izabel Goulart, ihr Bauch spannt sich allerdings auch bei dieser Übung enorm an. Die Side Planks beanspruchen vor allem ihre seitlichen Bauchmuskeln.

Anschließend ist der Oberkörper samt Armen dran. Und dann, finally: der Bauch. Ich muss zwar nicht im Handstand stehen, aber die Übung, die wir machen, ist trotzdem sehr anspruchsvoll für die Muskeln. Ich befinde mich in einer Planke, die Füße sind in der Schlinge. Jetzt ziehe ich meine Knie in Richtung Kinn. Wow, das Brennen im Bauch beginnt schon nach etwa zehn Wiederholungen. Jetzt ist Durchhalten angesagt. 30 Sekunden später bin ich erlöst. Ich atme einmal durch, dann geht es in die Side Plank. Diese ist viel wackeliger, sobald man die Füße vom Boden abhebt und nur noch "in den Seilen hängt". Halten, halten, halten! Mein kompletter Bauch brennt wie Feuer.

Auch am nächsten Tag zieht er leicht. Und vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber er wirkt auch etwas straffer. Es fühlt sich ganz an, als hätten mich die TRX-Bänder ein Stückchen näher an den Six-Pack gebracht.

Fazit der ersten Woche

Am Samstag sitze ich auf der Couch und spüre bei ein paar Atemübungen in meinen Körper hinein. Er fühlt sich gut an, Muskelkater habe ich keinen. Den habe ich die ganze Woche über vermisst. Man muss dazu allerdings auch sagen, dass ich generell viel Sport treibe. 
Das Boxen war allerdings komplett neu für mich. Deswegen bleibt es auch mein Top-Workout der Woche.

Workout à la "Victoria's Secret"

So trainieren die Models ihren Körper für die Show

Die schwedische Schönheit mit indischen Wurzeln Kelly Gale schießt ein schnelles Selfie für ihren Instagram-Account beim Trainieren. 
Topmodel Karlie Kloss startet bestens gelaunt mit einer Trainingseinheit in den Tag. 
Die rothaarige Schönheit aus England Alexina Graham hält sich mit heftigen Pull-Übungen für die Show fit. 
Das österreichische Model Nadine Leopold hält sich in einer Gruppe fit. 

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