20.000 Sit-ups in 30 Minuten: GALA testet die neue Bikinibody-Wunderwaffe

Straffe Muskeln, weniger Fett und das alles ohne Anstrengung… Schön wär’s! Mit dem Verfahren EMSCULPT soll genau dieser Traum dank elektromagnetischen Impulsen jetzt wahr werden. GALA hat’s getestet und erklärt, wie genau es funktioniert.

Ist bei Ihnen der Bauch auch Bikinibody-Feind Nummer eins? Willkommen im Club. Egal, wie viele Sporteinheiten ich seit Jahren pro Woche in meinen Terminplan quetsche; egal, auf welche Lebensmittel ich verzichte - ein Sixpack will einfach nicht zum Vorschein kommen. Mit EMSCULPT®, einem ganz neuen Verfahren, soll dieses Problem, also meine Speckschicht, ein bisschen kleiner werden.

EMSculpt: So funktioniert es
Durch elektromagnetische Impulse werden starke Kontraktionen in der Muskulatur ausgelöst, die dort, wie ein Training, für Wachstum und strafferes Gewebe sorgen sollen. EMSCULPT kann, wie bei mir, am Bauch oder auch Po oder Beinen eingesetzt werden. Eben dort, wo man sich mehr Muckis wünscht.

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©Gala

Die Kontraktionen haben pro Sitzung einen Effekt wie etwa 20.000 Sit-ups – Wahnsinn! Nebenwirkungen oder Ausfallzeiten gibt es nicht, das Ergebnis ist immer ganz natürlich, weil der Körper ja auch nichts Unnatürliches macht: Er wird trainiert, nur eben um ein Vielfaches stärker und gezielter als im Fitnessstudio.


Aber EMSCULPT hilft nicht nur, Muskeln aufzubauen, sondern lässt auch Fettdepots an der entsprechenden Körperstelle wegschmelzen. 
Um bestmögliche Ergebnisse zum Muskelaufbau zu erreichen, werden bei EMSCULPT vier Behandlungen mit jeweils 30 Minuten empfohlen (Kosten ab ca. 1500 Euro), die im Abstand von wenigen Tagen durchgeführt werden. Nach etwa einem halben Jahr kann zum „Auffrischen“ noch eine zusätzliche Behandlung durchgeführt werden.

Liegend zur Bestform: So läuft die Sitzung ab
Die Behandlung ist denkbar einfach und entspannt - und in vielen Praxen deutschlandweit möglich: Ich teste EMSCULPT bei Herrn Dr. Möbius, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, in der Praxis Klinik Pöseldorf in Hamburg. Nachdem Fotos von meinem Bauch vor der Behandlung gemacht wurden, geht es auch schon ab auf die Liege. Dort wird das Gerät mit einem Gurt an meinem Bauch fixiert. Wir starten zur Gewöhnung schwach und steigern dann die Intensität.

Einfach liegen: So easy geht EMSculpt.

Das Gefühl während der Behandlung ist ungewohnt aber komplett schmerzfrei, auch bei 100 Prozent Intensität: Irgendwo zwischen massierenden Wellen und kitzelnden Stecknadeln. Ich sehe von oben, wie sich mein Bauch rhythmisch zusammenzieht. Nach 30 Minuten springe ich ohne Schweißperle auf der Stirn vom Stuhl - Training war nie so unkompliziert.
Einen richtigen Muskelkater habe ich nach der Behandlung übrigens nicht, mein Bauch fühlt sich allerdings sofort straff und fest an.

So geht’s weiter
Wichtig, so erklärt mir Dr. Möbius, ist allerdings: EMSCULPT sollte man wie einen Power-Kick sehen, der Muskelgruppen zum Leben erweckt. Erst, wer danach weiter sportelt und die neue Muskelkraft nutzt, kann das volle Potenzial der Behandlung ausschöpfen. 1-2 mal pro Woche reichen dafür übrigens völlig aus.

EMSculpt: Fazit
Nach sechs bis acht Wochen sind die Ergebnisse der gesamten Behandlung erst richtig sichtbar. Aber ich habe das Gefühl, dass mein Bauch sofort viel besser aussieht und sich auch fester anfühlt. Zusätzlich sind Bauch-Übungen jetzt ein echter Klacks für mich, Positionen wie Planks halte ich dank gestärkter Mitte deutlich länger.

Verwendete Quellen: Eigene Interviews, eigene Anwendung

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