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Lisa Del Piero im Interview "Das Training hat mich nicht nur optisch verändert"

Lisa Del Piero
Lisa Del Piero
© instagram.com/lisa__official/
Im Interview erinnert sich Lisa Del Piero an ihre Fitness-Anfänge zurück und erzählt, was ihr der Sport heute gibt

In der 9. Staffel von GNTM war sie nur eine von vielen. Heute ist sie die eine, die es vom dünnen, schüchternen Mädchen zur muskulösen Booty-Queen geschafft hat und damit Vorbild vieler Fitness-Girls ist: Lisa Gelbrich, oder besser bekannt als Lisa Del Piero.
Auf Instagram begeistert die sympathische Blondine, die regelmäßig Einblicke in ihr Training gibt, gerade mit dieser Body-Transformation. Da wollen wir natürlich wissen: Wie kam es dazu? Wie sahen ihre Anfänge aus?
Dafür stand uns Lisa höchstpersönlich Rede und Antwort:

Du hast dich in den vergangenen Jahren extrem verändert. Bei GNTM hattest du noch einen ganz anderen Körper. Was hat dich zu diesem Wandel bewegt? Gab es ein einschneidendes Erlebnis?
Ich persönlich fand mich damals schon immer zu dünn. Ich habe mich gar nicht wohlgefühlt in meinem Körper. In der Schule hatte ich Spitznamen wie "Bohnenstange", "Knochen" und "Storch".
Das war aber nicht der ausschlaggebende Punkt, weshalb ich eine Veränderung wollte. In 2014 habe ich mit einer Größe von 176 cm gerade mal 50 kg auf die Waage gebracht - das war alles andere als gesund. Durch das Untergewicht wurde mir sogar oftmals schwarz vor Augen. Als ich schließlich einen Blick in die Modelbranche werfen durfte und hinter die Kulissen schauen konnte, wollte ich wirklich dringend etwas ändern. Ich habe mich daraufhin im Fitnessstudio angemeldet, um gesund Muskeln aufzubauen. Das ist jetzt über vier Jahre her und siehe da: Es hat funktioniert!

Aller Anfang ist schwer... auch für Lisa Del Piero

Wie hast du dann mit deinem Training begonnen? Du hast doch sicherlich bei Null und mit so gut wie keinem Wissen gestartet, oder?
Ohhhhja! Die ersten 1-2 Jahre habe ich sogar viele Fehler beim Training gemacht. Einen Trainer konnte ich mir nicht leisten und meine Freunde waren in Sachen Fitness keine große Hilfe. Vieles habe ich mir gezwungenermaßen selbst beigebracht, wobei ich nach langer Zeit auch Tipps von Leuten mit Erfahrung bekommen habe. Ich finde aber durch die eigenen Fehler und Erfahrungen lernt man irgendwie am besten dazu. Selbst heute mache ich manchmal noch Fehler im Fitnessstudio. Ich denke, man lernt nie aus.

Erinnerst du dich noch an deine größten - vielleicht auch amüsantesten - Fails im Gym aus deinen Anfänger-Zeiten? 
Ohje, da gibt es viele! (lacht) Das Schlimmste ist und bleibt jedoch, dass mir eine Langhantel mit einem Gewicht von 50 Kg auf den Kopf gefallen ist. Es ist mir beim Bankdrücken passiert, da ich keine Klammern befestigt hatte. Es war so ein lauter Knall und war mir mindestens genauso peinlich, wie es auch wehgetan hat. Aber glücklicherweise ist nichts Wildes passiert, ich hatte danach nur eine kleine Beule. Aber auch daraus habe ich gelernt. Seitdem habe ich nie wieder Bankdrücken ohne die Befestigungsklammern gemacht! 

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Du scheinst heute generell der absolute Profi zu sein. Auf Instagram sieht man, wie du unglaubliche Gewichte stemmst und einfach mega in Form bist. Wie reagieren die Männer im Fitnessstudio auf dich? Die gucken doch sicherlich ziemlich dumm...
Es gibt sicher ein paar Männer, die schauen, was ich aber nicht schlimm finde. Wenn ich trainiere, höre ich Musik und bin höchst konzentriert, sodass es mir egal ist, wie andere gucken.

Zu deiner Body-Transformation gehört ja auch ganz klar dein - wie du ihn selber nennst - Bobbes. Wann hast du begonnen, deinen Fokus auf den Booty zu legen und warum?
Ich finde einen runden Po einfach sehr schön, deswegen trainiere ich ihn auch sehr intensiv. Für mich gehört aber auch alles andere dazu: Arme, Rücken, Schultern, Brust - bei mir wird nichts davon ausgelassen und ebenfalls intensiv trainiert. Der größte Fokus liegt bei mir aber auf dem Wohlbefinden, ich habe mich nie besser gefühlt als jetzt. Das Krafttraining ist meine Leidenschaft, es hat mich nicht nur optisch verändert. Nach jeder Trainingseinheit fühle ich mich "befreit", die Sorgen aus dem Alltag sind wie "wegtrainiert". Zudem bin ich viel selbstbewusster als früher und einfach zufrieden. 

Gala

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