BodyMethod im Selbsttest: Ich trainiere vier Wochen lang wie Meghan Markle auf dem Megaformer

Meghan Markle macht sich für die Hochzeit fit. Das macht unsere Lifestyle-Redakteurin Tabea jetzt auch. Also nicht für eine Hochzeit, aber sie sportelt vier Wochen lang genauso wie die Bald-Prinzessin. Lesen Sie hier, wie es ihr dabei ergeht

Meghan Markle sieht man nicht selten mit einer Yoga-Matte unter ihrem Arm. Die braucht man bei BodyMethod in Hamburg allerdings nicht.

Spätestens seitdem sie die Frau an Prinz Harrys Seite ist, sind alle Blicke auf Meghan Markle gerichtet. Mit ihren stilvollen Auftritten im Namen der britischen Krone hat sie sich mittlerweile zum Mode-Vorbild vieler Frauen entwickelt. Und auch in Sachen Sport kann man sich so einiges von der schlanken Schönheit abgucken.

Meghan Markle betritt zwar nicht den Catwalk von Victoria's Secret. Das gleiche Fitnessgerät wie die Dessous-Engel aber schon.

Meghans hartes Workout

Sie hält sich wie ein "Victoria's Secret"-Model fit

Workout à la Meghan Markle

Zumindest habe ich das nun getan und schwinge mich seit Anfang April auf den Megaformer bei BodyMethod in Hamburg. Zwei Mal in der Woche trainiere ich auf jenem verheißungsvollen Gerät, das laut Meghan für Blitz-Resultate sorgt und das neben Yoga ihre absolute Geheimwaffe ist.

Lena Meyer-Landrut

Knackiger Konter gegen Figurkritik

Lena Meyer-Landrut
©Gala

Woche 1: Mein erstes Mal auf dem Megaformer

Als ich zum ersten Mal zu BodyMethod gehe, bin ich absolut gespannt. "Es ist wirklich das Beste, was du für deinen Körper tun kannst", habe ich Meghans Worte im Kopf, die selber in dem "Pilates Platinum"-Studio in Los Angeles trainiert. (Hier wurde die Maschine übrigens von Hollywood-Trainier Sebastien Lagree entwickelt.)

Meine anfängliche Euphorie schlägt ziemlich schnell in Überforderung um, als ich erstmals vor der gigantischen Apparatur stehe. Rote Linien hier, weiße Linien dort. Rotes Gummiband vorne, schwarzes Gummiband hinten. Und dann sind da noch blaue und gelbe Federn. Puuuh, wie soll ich da nur mit klarkommen?

Auf dem Megaformer ist Konzentration, Gleichgewicht und Körperspannung gefragt. Tabeas Lieblingsübung für die Beine: Lunges. Die sind auf den "fahrbaren Untersätzen" noch wackliger und dadurch effektiver als auf festem Boden.

Als der 55-minütige Kurs kurz darauf startet, löst sich meine Befürchtung jedoch in Luft auf. Die Übungen und deren Abfolge erklären sich von ganz allein. Viele von ihnen - darunter Planks und Push-Ups - kenne ich von anderen Workouts und sobald ich gar nicht weiter weiß, gucke ich einfach zu einer der anderen neun Teilnehmerinnen im Raum oder werde super freundlich von der Trainerin korrigiert.

Nach etwa fünf Minuten brennt mein Bauch, wenig später meine Beine. Das Training beansprucht den kompletten Körper. Jeder Muskel spannt sich an, während ich die Pilatesposen langsam durchführe. Ich spüre förmlich, dass durch die kontrollierte Ausführung selbst die Tiefenmuskulatur stimuliert wird. Pausen gibt es keine. Mein Körper steht 55 Minuten lang unter Vollspannung.

Beim finalen Stretching reguliert sich mein Puls wieder. Meine Beine und Arme zittern allerdings immer noch. Mein Körper fühlt sich angestrengt an. Völlig ausgepowert bin ich dennoch nicht. Am Folgetag habe ich einen leichten Fullbody-Muskelkater. Aber der fühlt sich ziemlich gut an.

Woche 2: Ich will nur noch auf den Megaformer!

"Es gibt so viele Workouts, die du einmalig ausprobierst, aber nie wieder machst. Bei diesem ist es anders. Du kommst definitiv zurück", schwärmt Meghan Markle von den Kursen auf Megaformer. Und sie hat Recht. Ich komme zurück. Richtig gerne sogar.

Vier Mal stand - beziehungsweise plankte - ich nun auf dem Megaformer und bin mittlerweile fast schon süchtig. Die Sessions sind zwar hart, aber die brennenden Muskeln sind es mir Wert. Ich merke, wie mein Körper konsequent stärker wird. Ich habe zwar nicht abgenommen, aber das war auch nie mein Ziel. Eine optische Veränderung kann ich - und meine Kollegen - dennoch sehen. Mein Bauch ist straffer, meine Oberarme wirken definierter und im Büro bekomme ich plötzlich Komplimente für meinen Knackpo. 

Auch hier soll Meghan (teilweise) Recht behalten. "Dein Körper verändert sich sofort. Schon nach zwei Kursen sieht man einen Unterschied", sagte sie in ihrem Sport-Interview. Okay, meine Abs zeigten sich zwar erst nach dem vierten Mal. Aber ja, ein Effekt ist definitiv und ziemlich schnell zu sehen.

Woche 3: Vollpower nach der Halbzeit

Nach zwei Wochen setze ich noch einmal einen drauf. Die Basic-Kurse sind zwar schon anstrengend genug, aber beim fünften Mal fühle ich mich so sicher auf dem Megaformer, dass ich unbedingt das Plus-Workout testen möchte. Das bietet BodyMethod nämlich auch an.

Der Unterschied? Wir planken und pushen nicht in der gleichen Abfolge wie sonst, sondern mischen die Übungen durch. Meine liebste Trainerin Kaya - die gleichzeitig auch Gründerin der zwei Hamburger Studios ist - kann so viel besser auf das Fitnesslevel der Teilnehmer eingehen und nochmal alles aus uns rausholen. 
Das merke ich direkt. Der Schweiß läuft, die Muskeln glühen und mein gesamter Körper zittert nach nur 20 Minuten. Nach dem großen Finale - Planken bis ich denke, dass meine Obliques vor Glühen schmelzen - bin ich dankbar über das Stretchig, das nun folgt und wie immer angeleitet wird. Meist lasse ich mir für das Dehnen nach dem Sport viel zu wenig Zeit. Bei BodyMethod ist das anders. Hier liebe ich es, auf dem "Schlitten" zu liegen, mir viel Ruhe zu gönnen und mich der Kobra und der Child Pose hinzugeben.

Woche 4: Die Resultate - Bin ich jetzt so fit wie Meghan? 

Das Stretching ist es auch, das mir die größten sichtbaren Resultate einbringt. Nachdem ich jahrelang etwas "eingerostet" war, kann ich plötzlich wieder in den Spagat rutschen - so wie damals, als ich mit vier Jahren beim Ballett war.

Außerdem fühle ich mich generell viel sportlicher und fitter. Selbst beim Plus-Kurs kann ich mittlerweile gut mithalten. (Achja, ich bin übrigens nie wieder zur Basic-Routine "zurückgegangen".) Nach vier Wochen und insgesamt acht Trainingseinheiten fühle ich mich definitiv so sportlich wie Meghan Markle.
Ob ich denn auch abgenommen habe, will eine Freundin wissen. Keinen Gramm, erzähle ich ihr bei unserem Dinner. Einen Unterschied sieht man dennoch. Vor allem an meinem Bauch. Klar, ich habe innerhalb der vier Wochen keinen Six-Pack bekommen, aber fester und straffer ist er allemal. Das findet auch mein Freund. Ich bilde mir die (minimal) sichtbaren Grübchen also nicht ein.

Flacher Bauch, runder Po

Und weil ich in Woche 2 von meinem Knackpo schrieb: Der ist immer noch da und wird von Mal zu Mal sogar noch etwas runder. Naja okay, vom J.Lo-Hintern bin ich zwar immer noch weit entfernt, aber hey, es ging ja um Meghan Markle und nicht um Miss Lopez. Und ich muss schon sagen: Ich bin jetzt in Mega-Meghanform. Die Hochzeit kann kommen. Also ihre.

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