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Beste Laufschuhe So holen Sie das Beste aus Ihrem Training heraus

Beste Laufschuhe: Paar beim Joggen
© NDAB Creativity / Shutterstock
Joggen hat sehr, sehr viele positive Eigenschaften. Einer der Pluspunkte gegenüber anderen Sportarten: Equipment ist weitestgehend unnötig. Allerdings liegt damit der Fokus ganz klar auf den Füßen. An diese müssen die besten Laufschuhe – sonst tun Sie sich keinen Gefallen. Wir haben daher für Sie die wichtigsten Infos und einige empfehlenswerte Exemplare zusammengetragen. So sind Sie beim Joggen stets gut zu Fuß.

Die größte Motivation, das stylischste Sportoutfit, der beste Trainingsbuddy – Dinge, die ein erfolgreiches Lauftraining beflügeln können. Und doch sind sie geradezu sinnlos, wenn Sie dabei nicht die für Sie besten Laufschuhe tragen. Wenn die Schuhe zwicken, sie für Ihre Laufstrecke ungeeignet sind oder Ihren Füßen nicht die eventuell benötigte Stabilität geben, kann aus Lauflust schnell Lauffrust werden. 

Damit Ihnen dies erspart bleibt, klären wir für Sie Fragen wie 'Stabil- oder Neutralschuh – wo ist der Unterschied?' 'Welcher Laufschuh passt zu mir?', 'Worauf muss ich beim Kauf eines Laufschuhs achten?' und 'Kann ich mit meinen Sportschuhen aus dem Fitnessstudio auch Joggen gehen?'

Beste Laufschuhe: Diese Aspekte sollten Sie vor dem Kauf beachten

Bei der Wahl unserer Freizeitschuhe gehen wir gern nach dem Aussehen und dem eigenen Geschmack. Bei Laufschuhen ist das nicht immer die beste Idee. Diese Aspekte sind deutlich wichtiger bei der Wahl des richtigen Laufschuhs und sollten vordergründig eine Rolle spielen:

  1. Laufstrecke: Werden Sie mit Ihren Laufschuhen primär auf Asphalt oder anderweitig befestigten Wegen unterwegs sein? Oder gehen Sie zum Joggen lieber in den Wald oder haben Sie andere natürliche Untergründe, auf denen Sie laufen?
  2. Pronation: Dahinter verbirgt sich die Art und Weise, wie Sie auftreten. Man unterscheidet zwischen Fersen-, Mittelfuß- oder Vorfußläufer.
  3. Fußfehlstellungen: Ein häufiges Beispiel wäre die Überpronation, das heißt, beim Laufen kippen die Füße zu stark nach innen.
  4. Gewicht: Je höher das eigene Körpergewicht, desto mehr Stabilität muss ein Laufschuh liefern. So kann das Verletzungsrisiko minimiert werden.
  5. Muskulatur: Je nachdem wie stark Ihre Fußmuskulatur ist, benötigt sie gegebenenfalls noch etwas Unterstützung – etwa nach einer Verletzung oder einer längeren Trainingspause.
  6. Größe & Passform: Beim Joggen benötigen Sie in besonderem Maße Schuhe, die auch wirklich passen. Nur, wenn Ihre Füße den nötigen Platz haben und nichts drückt, können Sie Ihre volle Leistung erbringen.
  7. Preis: Ihr Budget kennen natürlich nur Sie. Entscheidend ist sicherlich auch, ob Sie zum Beispiel erst mit dem Laufen beginnen und noch gar nicht sicher sind, ob Sie am Ball bleiben werden. 

Die Liste an Aspekten, die Ihre Kaufentscheidung und die Wahl Ihres besten Laufschuhs beeinflussen, ist zwar lang, dient aber Ihrer Gesundheit. Mit einigen zusätzlichen Informationen können Sie sich zudem schnell ein Bild machen, was Sie für einen Joggingschuh benötigen.

Einige weitere Hinweise zu den entscheidenden Kriterien

Über Punkt 1, die Laufstrecke, müssen Sie sich vermutlich weniger Gedanken machen, denn Sie wissen instinktiv, was sich Ihnen für Möglichkeiten bieten. Sind Sie viel in der Natur und können die Zeit dort zum Laufen verwenden, bietet sich ein sogenannter Trail-Laufschuh an. Dieser hat mehr Grip, gibt Ihnen mehr Halt auf rutschigen, matschigen Untergründen und gleicht auch mal einen spitzen Stein oder eine kantige Wurzel aus. 

Wenn Sie bevorzugt auf befestigten Wegen unterwegs sind, macht ein Trail-Laufschuh weniger Sinn. Hier kommt es vielmehr auf eine gute Dämpfung und ein gutes Abrollverhalten der Laufschuhe an. Hier greifen eher Punkt 2 und 3: Ihre Pronation und mögliche Fußfehlstellungen. Diese sollten Sie im Idealfall von einem Profi feststellen bzw. untersuchen lassen. Danach richtet sich dann Ihre Wahl zwischen Neutral- oder Stabilschuh. Der Unterschied ist schnell erklärt: Ein Stabilschuh sorgt etwa bei Überpronation oder einer schwachen Muskulatur für Stabilität. Ein Neutralschuh hat diese Zusatzfunktion nicht. 

Tipp: Wenn Sie bei Ihren Freizeitschuhen schon öfter festgestellt haben, dass die Sohlen innen stärker abgenutzt sind, liegt mit großer Wahrscheinlichkeit eine Überpronation vor. Ein Stabilschuh wäre in diesem Fall sehr ratsam.

Wie beeinflusst Ihr Gewicht die Wahl Ihrer Laufschuhe?

Ihr Gewicht, in unserer Aufzählung Punkt 4, spielt ebenso eine Rolle bei der Wahl der für Sie besten Laufschuhe. Denn bekanntermaßen muten wir unseren Gelenken und speziell unseren Fußgelenken beim Laufen einiges zu. Sie müssen beim Lauftraining ein Vielfaches des eigenen Körpergewichts aushalten – vor allem auf harten Asphaltböden. Das Gewicht spielt somit eine Rolle bei der Entscheidung zwischen einem Stabil- und einem Normalschuh. Ein Stabilschuh unterstützt die Fußgelenke; eine gute Dämpfung sollte aufgrund der erhöhten Belastung immer im Fokus stehen, ganz besonders bei Personen, die keine Fliegengewichte sind. Läufer:innen mit einem moderaten Gewicht können hingegen auch zu einem Neutralschuh greifen. Es sei denn ...

... Punkt 5 grätscht dazwischen. Wenn Ihre Fußmuskulatur geschwächt ist, raten wir Ihnen ebenfalls zu einem Stabilschuh. Gerade wenn Sie erst mit dem Training beginnen, ist eine Unterstützung in Sachen Stabilität sinnvoll und beugt gegebenenfalls Verletzungen vor.

Egal ob nach einer Verletzung oder einem (Wieder-)Einstieg ins Lauftraining – mit gezielten Kräftigungsübungen der Fußmuskulatur können Sie tolle Ergebnisse erzielen. Vielleicht können Sie dann schon nach einiger Zeit – zumindest zur Abwechslung – auf einen Neutralschuh umsteigen und Ihre Muskulatur weiter fördern.

Welche Schuhgröße ist die richtige?

Punkt 6 ist schnell abgehakt. Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Schuhgröße Ihrer Freizeitschuhe sich nicht eins zu eins auf Ihre Laufschuhe übertragen lassen. Hier sollten Sie sich lieber eine Größe größer orientieren. Gute Indikatoren sind die Daumenbreite Platz vor Ihren Zehen und der Test, ob Sie mit Ihren Zehen auch im geflexten Zustand (sprich Zehenspitzen angezogen) noch immer genug Spielraum haben. Der Vorteil bei Laufschuhen: Es gibt sie oftmals in verschiedenen Weiten. So können Sie die richtige Größe viel genauer bestimmen.

Welches Budgets Sie für ein gutes Paar Laufschuhe ausgeben können und wollen, ist individuell unterschiedlich und hängt maßgeblich von Ihrem Ziel ab. Wollen Sie das Joggen zunächst einmal ausprobieren oder sind Sie bereits passionierte Läuferin bzw. passionierter Läufer? Laufanfänger sind mit einem guten Allrounder am besten beraten – vor allem, wenn Sie noch unsicher sind, ob bei Ihnen eine Fußfehlstellung vorliegt oder welcher Lauftyp (Stichwort "Pronation") Sie sind. 

Die gute Nachricht: Einsteigermodelle gibt es bereits ab 100 Euro. Wenn Sie Glück haben, erwischen Sie vielleicht auch mal ein Schnäppchen – etwa wenn Sie sich ein Vorjahresmodell aussuchen. Mit ihnen werden somit weder Ihr Geldbeutel noch Ihre Gelenke unnötig stark belastet. 

Wenn Sie jetzt eine Vorstellung haben, was für ein Laufschuh für Sie der beste ist, finden Sie in dieser Übersicht sicherlich das passende Modell.

Beste Laufschuhe für Einsteiger und kleinere Budgets

Asics Gel Windhawk (Neutralschuh)

Sie legen Wert auf gute Qualität, möchten aber kein Vermögen für ein gutes Paar Laufschuhe ausgeben? Kein Problem. Mit einem günstigeren Modell der Marke "Asics" liegen Sie nie falsch. Schon vor Jahrzehnten hat sich das Unternehmen einen Namen im Laufbereich gemacht und konnte mit den Jahren nicht nur Fans, sondern vor allem auch Erfahrungen sammeln. Das kommt den Läufer:innen zugute. Die stetige Weiterentwicklung hält das hohe Niveau – und sorgt dafür, dass Vorjahresmodelle qualitativ hochwertig, preislich aber erschwinglich sind. Mit dem "Asics Gel Windhawk" erhalten Sie einen günstigen Laufschuh, der vom Hersteller für regelmäßige Läufe (bis zu je einer Stunde) empfohlen wird.

Nike Air Zoom Pegasus 37 (Neutralschuh)

Gute Nachrichten für alle Liebhaber von Sneakern der Firma "Nike": Auch im Laufschuhbereich kann das Unternehmen seit Beginn der Firmengründung punkten. Mit den Jahrzehnten Erfahrung im Rücken entstehen regelmäßig Joggingschuhe, die neue Standards setzen. Mit dem Modell "Nike Air Zoom Pegasus 37" können Sie gerade als Laufneuling nichts falsch machen. Bei Nike selbst ist er seit Jahrzehnten der Besteller, denn er bietet überzeugende Argumente: eine hervorragende Dämpfung ohne einen Verlust der Abrolldynamik und einen guten Grip auf nassen Untergründen.

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Reebok Floatride Energy (Neutralschuh)

Mit dem "Floatride Energy" hat die Marke "Reebok" eine Serie an Laufschuhen ins Leben gerufen, die bei Kennern beliebt ist. Eine mittlere Dämpfung sorgt für ein angenehmes Tragegefühl und ein gutes Abrollverhalten. Dieses Modell ist als Neutralschuh konzipiert und verzichtet auf stabilisierende Elemente. Daher ist der Laufschuh am besten für Vor- und Mittelfußläufer geeignet.

Gute Laufschuhe gibt es bereits für relativ wenig Geld. Jedoch handelt es sich dabei meist um Neutralschuhe. Wer auf einen Stabilschuh und die entsprechende Unterstützung setzt, muss dieses "Extra" leider auch bezahlen.  

Diese Modelle eignen sich für mittlere Budgets

Asics Gel Glyde (Neutralschuh)

Im mittleren Preisbereich werden Sie im Sortiment der Marke "Asics" fündig. Der "Asics Gel Glyde" wurde für geübte Läufer:innen und längere Distanzen auf asphaltierten, befestigten Wegen entwickelt. Eine spezielle Zwischensohle soll für die beste Kombination aus Bequemlichkeit und Dämpfung sorgen.

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Adidas Solar Glide ST 3 (Stabilschuh)

Mit dem "Adidas Solar Glide ST 3" bekommen Läufer:innen einen äußerst beliebten Stabilschuh. Mit der "Solar Propulsion Rail" erhalten Ihre Füße Unterstützung in Sachen Stabilität. Eine gute Dämpfung in der Mittelsohle macht den Laufschuh dennoch bestens geeignet für jegliche Untergründe und recycelte Materialien stellen weitere überzeugende Eigenschaften dar.

Tipp: Den "Adidas Solar Glide" gibt es auch ohne das "ST"; dann handelt es sich allerdings um einen Neutralschuh ohne Verstärkung in der Mittelsohle.

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Der Preis ist Nebensache? Die besten Laufschuhe für ein großes Budget

Nike React Infinity Run (Stabilschuh)

Lassen Sie sich vom Namen "Nike React Infinity Run" (dem unendlichen Lauf) nicht unter Druck setzen. Dennoch: Der Laufschuh bietet Ihnen alles, was Sie für einen langen, ausdauernden Lauf benötigen: Eine gute Dämpfung bewerkstelligt ein gelenkschonendes Training; stabilisierende Eigenschaften sorgen für Sicherheit. Das Wohlgefühl steht bei diesem Modell im Fokus.

Asics Gel-Kayano 27 (Stabilschuh)

Die Experten von "Runner's World" wählten den "Asics Gel-Kayano 27" mehrfach zu ihren Stabilschuh des Jahres. Kein Wunder: Die stabilisierenden Elemente überzeugen ebenso wie die Dämpfung, die für ein tolles, leichtes Laufgefühl sorgt. In der nunmehr 27. Generation wurde noch einmal das Obermaterial verbessert und das Dämpfungsmaterial (hier der sogenannte "Flytefoam Propel-Schaum")  weiterentwickelt.

Abseits der Straßen: Trail-Laufschuhe für Off-Road-Läufer:innen

Wer gern ausgetretene Pfade verlässt und die Möglichkeit hat, im Wald, über Wiesen und Trampelpfade zu laufen, der achtet sicherlich auf besonders gute Profile. Mit Vier-Milimeter-Stollen wird Ihnen der "Asics Trail Gel Kanaku" Sicherheit auf jeglichen Untergründen geben. Sollte Sie eine Wurzel oder Ähnliches mal aus dem Gleichgewicht bringen, sorgen Einsätze am Mittelfuß und den Außenkonturen für Stabilität.

Sind Trainingsschuhe die besten Laufschuhe?

Sie haben gute Trainingsschuhe zu Hause, die Sie gewöhnlich im Fitnessstudio tragen? Dann stellen Sie sich womöglich die Frage, ob Sie diese nicht auch zum Laufen verwenden können. Leider müssen wir Sie enttäuschen. Sportschuhe und Laufschuhe haben oft gravierende Unterschiede. Ein Beispiel: Im Fitnessstudio geht es oft um einen guten Stand, guten Bodenkontakt, damit Sie sicher Ihre Übungen ausführen können. Das Abrollverhalten der Laufschuhe steht diesem im Wege. Umgekehrt eignen sich Trainingsschuhe nicht für einen gutgedämpften, gelenkschonenden Lauf auf harten Laufstrecken aus Asphalt. Wenn Sie beide Sportarten ausüben möchten, werden Sie um zwei verschiedene Paar Schuhe nicht herumkommen.

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