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Schluss mit Fettpölsterchen Bauchfett loswerden: Das sollten Sie wissen

Stefanie Giesinger trainiert regelmäßig ihren Körper. Natürlich macht das Model da auch bauchfrei eine gute Figur. 
Bauchfett loswerden: Stefanie Giesinger trainiert regelmäßig für die perfekte Körpermitte 
© instagram.com/stefaniegiesinger
Bauchfett ist nicht nur gefährlicher als Speck an anderen Stellen, wir werden es auch viel schwerer los. Warum das so ist und wie es mit dem Abnehmen am Bauch trotzdem klappt -hier erfahren Sie mehr!

Bauchfett ist hartnäckig. Fast jeder, der sich schon einmal mit lästigen Fettpölsterchen am Bauch herumschlagen musste, weiß das. Hat man sich ein paar Tage oder Wochen ein wenig zu sehr gehen lassen, ist dies rasch in Form eines dickeren Bauches zu sehen. Und das Bauchfett verschwindet dann nicht mal eben wieder - leider.  

Bauchfett ist nicht nur optisch unschön, Bauchfett ist auch ungesund. Erfahren Sie hier, wie Ihnen das Abnehmen am Bauch gelingt und welche gesundheitlichen Vorteile es mit sich bringt.

Warum Bauchfett so gefährlich ist

Bauchfett, also das Fett, das sich in der Körpermitte ansammelt, ist nicht nur eine einfache Fettschicht unter der Haut. Bei Bauchfett handelt es sich um das "viszerale Fett“, ein stoffwechselaktives Fett, das Organe wie Leber oder Bauchspeicheldrüse umgibt. Dieses Fettgewebe setzt Fettsäuren frei, sondert entzündungsfördernde Botenstoffe ab und schüttet außerdem Hormone aus. Ein zu hoher Bauchumfang kann dadurch zu Bluthochdruck und zu schlechten Blutfettwerten führen.

Zudem ist äußeres Bauchfett auch ein sichtbares Zeichen eines ungesunden Lebensstils. Zwar legen auch die Gene mit fest, wer wie viel Bauchfett ansetzt, doch die Hauptursache für zu viel Bauchfett ist mangelnde Bewegung und eine schlechte Ernährung.

Wie kann ich Bauchfett schnell loswerden?

Jetzt müssen Sie stark sein: Es ist nicht realistisch, schnell und gezielt Bauchfett loszuwerden. Ein paar Bauchmuskelübungen, wie Crunches, in der Woche genügen nicht, um einen flachen Bauch zu bekommen. Das Abnehmen am Bauch ist ein Langzeitprojekt, das auch mit einem kleinen Lebensstilwandel einhergehen muss.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte sich ein erwachsener Mensch mindestens zweieinhalb Stunden pro Woche sportlich betätigen. Das ist gesund und kurbelt die Fettverbrennung an. Für viele ist das aufgrund von Arbeit, Familie und Stress nicht möglich. Ein paar kleine Kniffe können in den Alltag zumindest ein wenig mehr Bewegung bringen:

  • Nehmen Sie die Treppe statt Fahrstuhl oder Rolltreppe
  • Fahren Sie statt mit dem Auto mit dem Fahrrad zur Arbeit, oder steigen Sie eine oder zwei Stationen früher aus, um vor der Arbeit etwas zu Fuß zu gehen
  • Stehen Sie jede Stunde bei der Arbeit und gehen Sie zwei bis drei Minuten z.B. den Flur entlang

Zugegeben, diese Veränderungen führen noch nicht zu einem flachen Bauch, doch etwas mehr Bewegung im Alltag liefert langfristig mehr Energie, fördert die Fettverbrennung und Sie bekommen den Schwung, in der Freizeit mehr Sport zu machen. Mit dieser Veränderung nehmen Sie schon ab und wenn Sie Gewicht verlieren, nehmen Sie auch automatisch am Bauch ab.

Bauchfett: Was essen?

Neben ausreichend Bewegung ist eine gesunde Ernährung unverzichtbar. Auf der Hand liegt dabei der Verzicht auf Klassiker wie Fast Food, Süßigkeiten, Chips und Co. Doch auch vermeintlich gesunde Lebensmittel wie Obst können mit ihrem Fructose-Gehalt Bauchfett fördern. Gestalten Sie Ihren Ernährungsplan mit vielen Ballaststoffen, wenig Kohlenhydraten, viel Eiweiß und ohne Weißmehlprodukte, um das Abnehmen am Bauch möglich zu machen.

Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornbrot, Hülsenfrüchte und Gemüse halten lange satt und senken den Blutzuckerspiegel nur langsam – so gibt’s keine Heißhungerattacken und Sie nehmen weniger Kalorien zu sich:

  • Einfache Kohlenhydrate wie Weißbrot setzen sich schnell als Fett am Oberkörper an - verzichten Sie darauf!
  • Trinken Sie eineinhalb bis zwei Liter Wasser am Tag, diese Getränke kurbeln die Fettverbrennung an
  • Reduzieren Sie ihren Alkoholkonsum oder verzichten Sie ganz darauf. Alkoholische Getränke hemmen den Stoffwechsel und die Fettverbrennung

Warum ist Bauchfett so hartnäckig?

Dadurch, dass das Bauchfett ein aktives Fett ist, kommt es beim Zunehmen als Erstes und geht bei manchen beim Abnehmen als letztes. Daher ist eine zu hohe Erwartungshaltung beim Projekt "Flacher Bauch“ deplatziert. Bauchfett ist hartnäckig, aber mit gesunder Ernährung und ausreichend Sport und ein paar Bauchübungen geht es auch irgendwann.

Sportlich gesehen ist eine Mischung aus Krafttraining und regelmäßigem Ausdauertraining eine gute Möglichkeit, Speckröllchen am Bauch loszuwerden. Ein Workout, das sich mit Bauchübungen wie Crunches oder Planking, auf die Körpermitte fokussiert, fördert das Abnehmen am Bauch. Durch das Trainieren der Bauchmuskeln wird der Grundumsatz gesteigert und Sie verbrennen auch Kalorien, wenn Sie nichts tun. Ausdauertraining wie Joggen oder Radfahren können bei regelmäßiger Ausübung den Stoffwechsel auf Trab halten und ergänzen das Krafttraining.

Gala

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