Fitwoch: Bauch, Beine, Po - mit Squats trainiert man wirklich alles

Ob cooler Style, geniales Gadget oder das Wunder-Workout - jeden Mittwoch stellt Redakteurin Tabea ihren Fitness-Favoriten der Woche vor. Findet hier die nötige Inspiration für euren #fitwoch

Sylvie Meis zeigt am Squat Rack ihren durchtrainierten Körper.

Wie habe ich es damals gehasst, in diese typischen BBP-Kurse zu gehen und mir nach Anleitung und zu dröhnender Latino-Musik einen abzuschwitzen. Jedes Mal ging ich anschließend völlig fertig nach Hause und sah dann doch keine Resultate. Der knackige Po und der trainierte Bauch ließen irgendwie auf sich warten.

Im letzten November stieg ich dann aufs Gewichtheben um und landete ziemlich schnell an der Squat Rack. Mein erster Gedanke dazu war nur: "Kniebeugen? Nein, danke!"
Trotzdem legte ich los. Schließlich hatte man mir versprochen, dass Squats DIE Übung überhaupt sei. Und wisst ihr was? Heute möchte ich (fast) nichts anderes mehr machen. 

Bauch, Beine, Po - nichts geht leer aus

Das ging mir gestern Abend beim Training wieder so. Am liebsten hätte ich 1.000 Sätze an Kniebeugen gemacht.
Heute spüre ich meinen Übermut (auch wenn es dann doch nur bei fünf Sets blieb) - aber nicht nur in meinen Beinen. Ich merke ihn auch im Bauch.

Squats sind nämlich die komplexeste Kraftsportübung, die unzählige Muskeln in unserem Körper bei der Ausführung beansprucht. Klar, so eine Kniebeuge geht in erster Linie auf die Oberschenkel und auf den Po. Aber auch die Bauch- bzw. Rumpfmuskulatur muss hier intensiv mitarbeiten.

Squats machen sogar einen Six-Pack 

Sobald ich langsam in die Knie gehe, spannt sich meine untere Bauchmuskulatur an. Wieso, erklärt sich fast von selbst: Wenn ich keinen Halt im Oberkörper habe, würde ich einfach nach vorne oder hinten - in jedem Fall aber umkippen. Mein angespannter Bauch hält mich also stabil und aufrecht. Dafür sorgt besonders die seitliche und gerade Bauchmuskulatur sowie der Rückenstrecker. Denn Squats sind nicht nur der perfekte BBP-Ersatz, sondern schließen auch noch den Rumpf und unteren Rücken mit ein. Mehr Fullbody geht eigentlich nicht.

Wenn ich jetzt mit meinem Training fertig bin, bin ich nicht mehr so gefrustet wie damals nach einem Kurs. Im Gegenteil: Ich bin so richtig glücklich. Das liegt nicht nur an den Erfolgen, die ich sehe (Hallo, flacher Bauch!), sondern auch an all den Endorphinen, die beim Squatten vermehrt ausgeschüttet werden.

Die Ausführung - und Hose - macht's

Unterstützt werden diese Glückshormone übrigens von meiner neuen liebsten Sporthose, die mir einfach ein super Gefühl verleiht. Sie sitzt schön hoch in der Taille und hat damit zwei große Vorteile: 1.) Sie macht wirklich einen guten Hintern. Und 2.) Sie rutscht bei den Kniebeugen nicht herunter. Achja, und wenn mein Bauch dann doch mal nicht so durchtrainiert aussieht wie sonst, kaschiert sie ihn ganz wunderbar.

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